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Eine sichere Energieversorgung gibt es nur erneuerbar!

09.03.2026

Wie viele Fossilkriege und Preissprünge braucht es noch?

NOPETROL 2.jpg
© WikiRigaou
Versorgungssicherheit auf Basis von fossil-atomaren Energien und ihren Konzernen (die gesamte Lieferkette von den Bohrtürmen bis zu den Strom/Treibstoffanbietern) ist seit Jahrzehnten ein Märchen.

Wäre diese Behauptung falsch, könnten Regierungen nicht andere Staaten mit Drohungen des Lieferstopps (Uran eingeschlossen) erpressen. So banal ist das Thema Energie-Versorgungssicherheit! 

Lässt man die Absicherung durch Kriege und deren Kosten weg, bleibt die nackte, die brutale Wahrheit übrig: Die sichere, nämlich die Eigenversorgung eines Staates mit heimischen erneuerbaren Energien ist technisch machbar, ökonomisch vorteilhaft, aber nirgends zu finden.

Das wäre schlimm genug. Das wirklich Brutale daran ist jedoch, so gut wie kein Staat auf der Erde hat Beschlüsse gefasst, die den Weg strategisch auf 100 % Eigenversorgung vorgeben und mit voller Kraft verfolgen. Im Gegenteil erleben wir ein globales Rollback. Die Energiewende wird noch härter als bisher eingebremst. Eigenversorgern, auch Prosumer genannt, werden immer neue Prügel zwischen die Füße geworfen.

Atomstrom spielt eine untergeordnete Rolle in der Versorgungssicherheit: Mit ihr allein können selbst die AKW-reichsten Staaten, das sind die USA und Frankreich, keine sichere Energieversorgung im Land bieten. Ein AKW, um auch das noch zu klären, kann nicht einmal zum Wiederhochfahren der Stromversorgung nach einem Blackout beitragen, technisch völlig ausgeschlossen!

Jetzt tobt der Irankrieg, die Straße von Hormus ist blockiert, und die Eiterbeule ist geplatzt. Materiell gesehen kommt weniger Erdöl und Erdgas zu den Verbrauchern. Und knappes Angebot erhöht den Marktpreis.
Jedes % mehr an inländischer erneuerbarer Energieversorgung mindert das aktuelle Fossilproblem. Nachdem jedoch in den vergangenen 25 Jahren das Energiewendebremsen bzw. -verhindern ziemlich erfolgreich gewesen ist, steht den meisten Staaten das Wasser bis zur Unterlippe, nur wenigen bloß bis zum Hals.   
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