Ein neuer Weg ins Solarzeitalter
Im Jahr 2006 könnte ein „Leuchtturm„ in Jülich den ersten Strom aus Sonnenenergie liefern. Dieses Projekt hat Prof. Dr. Bernhard Hoffschmidt, Vorstand des Solar–Instituts (SIJ) der Fachhochschule Aachen kürzlich vorgestellt.
Prof. Hoffschmidts Ziel ist es, ein „Solarthermisches Demonstrationskraftwerk„ mit einer Leistung von 1 bis 1,2 Megawatt nach Jülich zu holen. Dahinter verbirgt sich modernste Technik: Spiegel konzentrieren die Sonnenstrahlen mit der Dichte eines Laserstrahls auf einen Absorber, der sich auf einem 40 m hohen Turm befindet. Was von weitem hell leuchtet, ist 700 Grad heiß und wird zur Energiegewinnung durch Dampferzeugung genutzt. Zwei große Vorteile hat dieses System: zum einen funktioniert die Anlage mit herkömmlicher, bestens erprobter, Kraftwerkstechnik. Dies bietet die Chance, vorhandene Kraftwerke auf die Ressourcen schonende Sonnenenergie umzurüsten. Zum anderen kann das Solarkraftwerk durch einen Hitzespeicher auch dann noch betrieben werden, wenn die Sonne längst untergegangen ist – das ist einmalig in der Solartechnik!
Prof. Hoffschmidts Ziel ist es, ein „Solarthermisches Demonstrationskraftwerk„ mit einer Leistung von 1 bis 1,2 Megawatt nach Jülich zu holen. Dahinter verbirgt sich modernste Technik: Spiegel konzentrieren die Sonnenstrahlen mit der Dichte eines Laserstrahls auf einen Absorber, der sich auf einem 40 m hohen Turm befindet. Was von weitem hell leuchtet, ist 700 Grad heiß und wird zur Energiegewinnung durch Dampferzeugung genutzt. Zwei große Vorteile hat dieses System: zum einen funktioniert die Anlage mit herkömmlicher, bestens erprobter, Kraftwerkstechnik. Dies bietet die Chance, vorhandene Kraftwerke auf die Ressourcen schonende Sonnenenergie umzurüsten. Zum anderen kann das Solarkraftwerk durch einen Hitzespeicher auch dann noch betrieben werden, wenn die Sonne längst untergegangen ist – das ist einmalig in der Solartechnik!
Machbarkeitsstudie bis Herbst
In einer Machbarkeitsstudie werden die Investitionskosten bis zum Herbst ermittelt, Prof. Hoffschmidt sieht den finanziellen Aufwand bei etwa 10 Millionen Euro. Die Prorektorin für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer, Frau Prof. Dr. Gisela Engeln–Müllges, betont den Nutzen für die Hochschule: „Es wäre ideal, wenn eine Fachhochschule, deren Fokus in Forschung und Lehre auf dem Anwendungsbezug liegt, bei der Planung, dem Betrieb, der Weiterentwicklung und der wissenschaftlichen Begleitung eines solchen Solarthermischen Demonstrationskraftwerkes mitarbeiten könnte.„ Konkurrenz gibt es aus Bayern und Baden–Württemberg.
Ohne Anschubfinanzierung geht es nicht, doch wenn das Solarkraftwerk einmal erfolgreich läuft, „dann ist das auch ein ökonomischer Erfolg„, Läuft alles nach Plan, werden die Stadtwerke Jülich die Anlage übernehmen und umweltfreundlichen Strom einspeisen. Größere Versionen der Jülicher Anlage können dann in sonnenreicheren Gegenden mithelfen, den wachsenden Energiebedarf auf umweltfreundliche Weise zu decken.
Ohne Anschubfinanzierung geht es nicht, doch wenn das Solarkraftwerk einmal erfolgreich läuft, „dann ist das auch ein ökonomischer Erfolg„, Läuft alles nach Plan, werden die Stadtwerke Jülich die Anlage übernehmen und umweltfreundlichen Strom einspeisen. Größere Versionen der Jülicher Anlage können dann in sonnenreicheren Gegenden mithelfen, den wachsenden Energiebedarf auf umweltfreundliche Weise zu decken.