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Ein Comeback für den klassischen Ingenieur

05.07.2006

BUND–Studie: 1,5 Millionen mehr Arbeitsplätze im Umweltsektor möglich

Ein Comeback für den klassischen Ingenieurberuf erwartet Angelika Zahrnt, Vorsitzende des Bund für Umwelt– und Naturschutz BUND. Insgesamt, so das Ergebnis der Studie „Umwelt und Beschäftigung 2006„ des BUND, seien im Umweltsektor rund 1,5 Millionen neue Arbeitsplätze möglich, die am Donnerstag an Bundesumweltminister Sigmar Gabriel überreicht wurde. Heute schon, so der Minister, seien 90 Prozent der deutschen Exporte aus dem Bereich der Umwelttechnologie.
Fast vier Prozent aller Beschäftigten in Deutschland arbeiten im Umweltschutz, erklärte Zahrnt. Das seien bereits mehr Menschen als in der in Deutschland als so wichtig eingestuften Automobilindustrie. Weitere Fortschritte bei den Erneuerbaren Energien und der Umwelttechnologie, bei Material– und Energieeffizienz würden Deutschlands Rolle als ökologischer Vorreiter auch wirtschaftlich weiter stärken. Das Erneuerbare–Energien–Gesetz habe sich bereits als „Exportschlager„ erwiesen. Nun, forderte die BUND–Vorsitzende, sei ein vergleichbares Wärmegesetz notwendig.
Junge Menschen sollten sich bei ihrer Berufswahl an den wachsenden Branchen orientieren, empfahl Zahrnt. Der klassische Ingenieur werde ein Comeback erleben, weil deutsche Erfinderkunst und auch Facharbeiterqualität gerade in den Umwelttechnologien einen Aufschwung erleben werden. Positive Zukunftsaussichten bestünden ebenfalls für gute Organisatoren, welche die Technik mit der größtmöglichen Nutzung verbinden wie beispielsweise beim Energie–Contracting. Viel versprechende Wirtschaftszweige seien auch der „sanfte„ Tourismus sowie Produktion und Verkauf von Bio–Lebensmitteln.
Umweltminister Gabriel, der wegen einer wichtigen Abstimmung im Bundestag eine Pressekonferenz auf Abruf gab und auch schnell zur Wahlurne gerufen wurde, erinnerte an eine Studie aus den 1970er Jahren, damals in Auftrag gegeben von den Arbeitgeberverbänden. Diese hatten sich erhofft, die Studie würde den Umweltschutz als Jobkiller entlarven. Das Gegenteil war der Fall. „Und trotzdem führen wir noch immer die gleiche Debatte wie vor 30 Jahren„, kommentierte Gabriel die beiden Studien.
Die Ratspräsidentschaft Deutschlands im kommenden Jahr werde das Umweltministerium zu einer verstärkten Diskussion über Umweltschutz, Innovation und Arbeitsplätze nutzen. So sei dazu ein informeller Umweltrat am 1. Juni 2007 geplant. Gabriel dankte dem BUND für die Unterstützung bei diesem Thema und kündigte an, dass das BMU demnächst ein ähnliches Gutachten publizieren werde.
Autorin: Dr. Susanne Stracke–Neumann aus Berlin für Oekonews
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05.07.2006 | Autor*in: holler
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