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Ein Bürgersolarkraftwerk für Bregenz

19.07.2011

Die Bürger/innen gestalten ihre Energiezukunft selbst. Auf Initiative von VizeBgm. Gernot Kiermayr wird in Bregenz eine Photovoltaikanlage auf Basis eines Bürgerbeteiligungsmodells errichtet.

© Archiv
© Archiv
Auf dem Dach des Bregenzer Bauhofs in der Druckergasse wird eine Photovoltaikanlage errichtet. Sie soll eine Leistung von 30 Kilowatt haben. Das Besondere an dieser Anlage sind die Investoren und die Trägerschaft.
Die Investor/innen
Investor/innen sind Menschen, die einen Beitrag zum Ausbau der erneuer­baren Energieträger leisten wollen. Ein eigenes Dach oder die Mittel selbst eine Anlage zu bauen sind mit diesem Modell nicht nötig. Alle können ein­fach mitmachen.
Die Trägerin
Trägerin des Projekts ist die Talente–Genossenschaft, die von Gernot Müller–Jochum und Helmut Rümmele vertreten wird. Für die Talente–Genossenschaft stellt diese Regionale Energie Anlage (REA) das Pilot­modell dar, das gerne auch andere Gemeinden übertragen wird.
Die Details
Interessierte beteiligen sich mit einem oder mehreren Bausteinen à € 1.000,– als Mitglieder der Genossenschaft oder zeichnen REA Anteilscheine die für eine bestimmte Anlage gewidmet werden können. Das eingebrach­te Kapital wird mit 1% jährlich verzinst und nach 15 Jahren zurückbezahlt.
Ziel ist es, so viele Investor/innen zu gewinnen, dass eine Gesamtsumme von 90 Bausteinen im Gesamtwert von 90.000,– Euro investiert werden kann. Mit diesem Kapital wird die Anlage auf dem städtischen Bauhof errichtet, dessen Dach die Stadt kostenlos und mietfrei zur Verfügung stellt. Kommt eine größere Summe zustande, kann auch sofort eine weitere Anlage auf einer Bregenzer Wohnanlage realisiert werden, wo auch ein unterfertigter Dachnutzungsvertrag vorliegt.
Der mit dieser Anlage erzeugt Strom wird je nach Verhandlungsergebnis ins VKW–Netz eingespeist oder an die ÖMAG verkauft. Auf Basis dieser Annahmen wird sich die Investition nach 17–18 Jahren amortisiert haben. Die PV–Anlage ist in einer zweiten Etappe erweiterbar.
Für Hildgard Breiner, die vor Jahren die Sonnenschein Aktion initiiert hat, stellt das REA Modell der Talente–Genossenschaft einen wichtigen Schritt zur Umsetzung von Anlagen dar, die nun einfach durch die Menschen in der Region selbst realisiert werden können: „Bürger­beteiligung ist für mich der richtige Weg und motiviert zum bewussten Umgang mit Energie.„ Hildegard Breiner ist Trägerin des Nuclear Free Future Award.
Pfarrmoderator Edwin Matt, der Pfarre Maria Hilf unterstützt das Vorhaben auf seinem Pfarrgebiet, „denn wo engagierte und interessierte Menschen mittun und sich zusammen tun, um die Schöpfung im eigenen Lebensbereich zu bewahren, bin ich gerne mit dabei. In der Verwendung von Sonnenenergie liegt Zukunftspotential„.
Stadtvertreter und Ortsvorsteher Peter Vögel sieht in der geplanten Photovoltaik–Anlage „eine begrüßenswerte Initiative und einen Schritt in Richtung Energieautonomie„.
Das REA Modell der Photovoltaik–Bürgerbeteiligung hat mehrere Vorteile.
Die Bürger/innen können die Energiepolitik der Stadt / Region selbst in die Hand nehmen
Menschen ohne Eigenheim oder eigene Dachflächen können Anteile einer Photovoltaikanlage erwerben und so persönlich in die Produktion von Alternativenergie einsteigen
Investor/innen leisten bei der 1%igen Verzinsung ein ethisches Investment zur Energiewende, zum Klimaschutz und zur Atomfreiheit.
Das Modell ist in andere Gemeinden und Regionen tranferierbar, die Talente–Genossenschaft bietet eine Komplettabwicklung des REA Modells an und stellt als Betreiber eine geregelte Abwicklung sicher.
Interessierte BürgerInnen werden gebeten, per [genossenschaft@talentiert.at] an Kontakt aufzunehmen.
Mediengespräch mit Vizebürgermeister Gernot Kiermayr, Gernot Müller–Jochum, Helmut Rümmele, Hildegard Breiner und Peter Vögel

Links

  • talentiert.at
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19.07.2011 | Autor*in: holler
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