Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz
oekonews banner

Earth Night 2026: Eine Nacht für die Dunkelheit

11.09.2026

Am 11. September 2026 wird es bei der Earth Night wieder darum gehen, das Außenlicht für eine Nacht möglichst weit zu reduzieren. Die Aktion macht auf ein Problem aufmerksam, das oft unterschätzt wird: Unsere Nächte werden durch künstliches Licht immer heller – mit Folgen für Menschen, Tiere, Pflanzen und ganze Ökosysteme.

Sterne.jpg
Sterne © pexels.com pixabay
Wenn am 11. September die Dunkelheit hereinbricht, kann jeder mitmachen: Licht draußen ausschalten oder zumindest deutlich reduzieren und damit eine Nacht lang ein Zeichen gegen Lichtverschmutzung setzen.

Denn künstliches Licht ist längst allgegenwärtig. Straßen, Gebäude, Gärten, Werbeanlagen und Schaufenster werden häufig auch dann beleuchtet, wenn das Licht niemand benötigt. Vieles davon strahlt die ganze Nacht hindurch – und erhellt damit den Himmel weit über den eigentlichen Beleuchtungsort hinaus.

 

Licht zur falschen Zeit hat Folgen

Zu viel künstliches Licht ist nicht nur eine Frage des Energieverbrauchs. Licht zur falschen Zeit kann das natürliche Gleichgewicht der Nacht stören. Tiere orientieren sich an natürlichen Hell-Dunkel-Rhythmen, nachtaktive Insekten werden von Lichtquellen angezogen, Vögel können in ihrem Verhalten beeinflusst werden und auch Pflanzen reagieren auf veränderte Lichtverhältnisse.

Die Earth Night will deshalb das Bewusstsein dafür schärfen, dass die natürliche Dunkelheit ein wichtiger Bestandteil unserer Umwelt ist – und nicht etwas, das wir die ganze Nacht über mit künstlichem Licht verdrängen müssen.
 

Oft lässt sich Lichtverschmutzung einfach reduzieren

Dabei geht es nicht darum, überall auf Beleuchtung zu verzichten. Vielmehr soll nur dort, nur so lange und nur so hell beleuchtet werden, wie es tatsächlich notwendig ist.

Schon einfache Maßnahmen können helfen: Bewegungsmelder statt Dauerbeleuchtung, Dämmerungs- oder Zeitschalter, eine gezielte Lichtlenkung und gut abgeschirmte Leuchten verhindern, dass Licht unnötig in den Himmel oder in die Umgebung strahlt.

Gerade bei Außenbeleuchtung lässt sich damit häufig gleichzeitig Energie sparen und die Lichtverschmutzung reduzieren.

 

Dunkle Nächte sind wertvoll

Die Earth Night möchte langfristig erreichen, dass der nächtliche Lichtverbrauch deutlich zurückgeht – vor allem dort, wo Licht schlicht verschwendet wird. Gleichzeitig soll die natürliche Dunkelheit wieder stärker als etwas Wertvolles wahrgenommen werden.

Denn eine wirklich dunkle Nacht ist mehr als fehlende Beleuchtung: Sie ist Lebensraum, Teil natürlicher Rhythmen und ein Stück Natur, das zunehmend selten wird.

Am 11. September heißt es daher: Licht aus, Sterne an.

  • Drucken
  • Empfehlen
11.09.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Zukunftsorientierte und nachhaltige Raumentwicklung: Mit Arbeitshilfe für die kommunale Planung

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Waljagd auf den Färöer-Inseln: VGT spricht mit Walfänger

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Dienstag, 6. Oktober 2026, 70.324 Artikel Online

Weitere Themen

  • Österreichs Weinbau in der Krise: Bäume sollen die Reben retten
  • Schutzwald: Österreichs grüne Lebensversicherung gegen Naturgefahren
  • Guterres warnt vor gefährlichster nuklearer Phase seit Ende des Kalten Krieges
  • Menschgemachter Klimawandel: Die unbequeme Wahrheit, die keiner hören will
  • Landwirtschaft im Klassenzimmer: Kinder entdecken die Vielfalt der Bauernhöfe
  • Lebensmittel retten statt wegwerfen: Erster Offener Kühlschrank in Rankweil eröffnet
  • Wie KI Tourismus nachhaltiger machen kann
  • Aus Kaffeesud wird eine duftende Briefmarke
  • EmpCo: Greenpeace reicht EU-Beschwerde gegen Österreich ein
  • Europas Stahlverbrauch belastet tropische Ökosysteme: Graedel Prize für BOKU-Forscher 
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.685 Artikel | Seite 1 von 1.569

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
Sterne.jpg

Sterne © pexels.com pixabay