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E-Wirtschaft zum Nationalfeiertag: Investieren statt importieren

27.10.2025

Anlässlich des   Nationalfeiertags am Sonntag plädierten E-Wirtschaft und Österreichische Energieagentur für einen Ausbau der österreichischen Energieunabhängigkeit.

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© pixabay.com
Wien  -  Angesichts der unsicheren globalen Lage ist mehr Eigenständigkeit in der Energieversorgung das Gebot der Stunde – durch den entschlossenen Ausbau von Erzeugung, Netzen und Speichern könnten Resilienz, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gestärkt werden.

„Die Energiekrise der vergangenen Jahre hat deutlich gezeigt, welche Folgen eine hohe Abhängigkeit im Energiesektor haben kann – mit Preisaufschlägen, Lieferrisiken und Unsicherheit. Der Anspruch der E-Wirtschaft ist klar: Österreich darf nicht wieder in eine Situation geraten, in der unsere Energieversorgung als Druckmittel gegen uns verwendet werden kann“, sagt Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, der Interessensvertretung der heimischen E-Wirtschaft.

Bei Strom befindet sich Österreich bereits jetzt in einer günstigen Ausgangslage: 2024 wurde der heimische Stromverbrauch, zu 94 Prozent aus erneuerbaren Quellen gedeckt – ein Rekordwert. Im Hinblick auf den gesamten Energieverbrauch besteht jedoch Handlungsbedarf. „Insgesamt stammen aktuell nur 43 Prozent der in Österreich verbrauchten Energie aus heimischen Quellen, der Rest muss importiert werden, überwiegend in Form von fossilen Energieträgern“, erklärt Franz Angerer, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. „Bei Gas können wir unseren Bedarf zu etwa acht Prozent aus eigenen Quellen decken, bei Öl sind es vier. Die wenige Kohle, die in Österreich noch benötigt wird, stammt vollständig aus dem Ausland.“


Energieimporte für 10 Milliarden pro Jahr


Das schlägt sich auch im Saldo der österreichischen Handelsbilanz nieder: „Allein im vergangenen Jahr hat Österreich fossile Energie im Wert von rund zehn Milliarden Euro importiert“, so Schmidt. „Würden wir diese Summen in heimische Erzeugung, starke Netze und zusätzliche Speicher investieren, würde das Wertschöpfung im Land schaffen, Arbeitsplätze sichern und darüber hinaus unser Energieunabhängigkeit stärken.“



Was sollte also konkret getan werden? Erstens: Erneuerbare weiter ausbauen und klug ins Netz integrieren. Zweitens: Elektrifizieren, wo immer es sinnvoll ist – Mobilität, Raumwärme, Industrieprozesse. Elektrifizierung bedeutet nicht nur mehr Effizienz und daher weniger Energieverbrauch, sondern auch den Umstieg auf einen Energieträger, den wir bereits heute überwiegend aus erneuerbaren heimischen Quellen herstellen. Drittens: Speicher und Netze ausbauen. Strom aus Sonne und Wind folgt seinem eigenen Rhythmus; ein modernes Stromsystem muss daher den räumlichen und zeitlichen Ausgleich von Angebot und Nachfrage schaffen. Digitale Technologien spielen dabei eine zentrale Rolle, doch es gilt auch deutlich mehr Flexibilität auf der Nachfrageseite zu mobilisieren. Wenn es sich lohnt, Strom dann zu verbrauchen, wenn er in großen Mengen verfügbar ist, können wir die Energieinfrastruktur bestmöglich auslasten und Kosten breit verteilen.


Stabile Regeln, rasches Handeln


Die Ziele sind gesetzt – bis 2040 soll der heimische Energiebedarf vollständig aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. „Daran arbeiten die Unternehmen der Energiewirtschaft mit Hochdruck. Was noch fehlt ist das rot-weiß-rote Mindset für den Umbau des Energiesystems, in dem die Kosten als Investitionen in unsere resiliente Zukunft und die Projekte weniger als Störung des Landschaftsbildes, sondern als Zeichen der Souveränität gesehen werden“, sagt Schmidt.

 
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