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Die Renewable– Konferenz muss Bedingungen für nachhaltige Energie–Zukunft schaffen

03.06.2004

Wichtigste Botschaft der Nichtregierungsorganisationen: Nicht die Konferenz an sich ist ein Erfolg– sondern es kommt auf die Ergebnisse an!

In den Wochen vor der Konferenz stiegen die Ölpreise dramatisch und die nachgewiesenenen Ölreserven mussten nach unten korrigiert werden. Das zeigt die Notwendigkeit für einen radikalen Kurswechsel in der globalen Energiepolitik, noch mehr auf. Nur dann können moderne Energiedienstleistungen zu allen Menschen gebracht werden.
"Die Konferenz könnte ein Wendepunkt für die erneuerbaren Energien sein, als deren Ergebnis die Entwicklung der erneuerbaren Energien rapide in der ganzen Welt ansteigt", so die Vertreter der NGO´s am Montag. "Nur so kann die Energiewirtschaft umweltverträglich gemacht werden und ein Beitrag dazu geleistet werden, dass 2 Milliarden Menschen, die zur Zeit keinen Zugriff auf Energie haben, diesen zu verschaffen. Es ist völlig unmöglich, das fossile Energiesystem auf diese Menschen auszudehnen. Nur erneuerbare Energien können diese Voraussetzung für Entwicklung schaffen".
Die NGO‚s begrüßten im Entwurf der Politischen Erklärung, dass erneuerbare Energien "die wichtigsten und am meisten verfügbaren Energiequellen werden" und warnten die Regierungen davor, durch Änderungen oder Streichungen des Textes entscheidend den Erfolg der Konferenz zu gefährden. Um die Konferenzziele voranzutreiben fordern die NGO‚s darüber hinaus konkrete Massnahmen, z.B.:
– Regierungen und andere gesellschaftliche Gruppen müssen weitere Massnahmen bekanntgeben um erneuerbare Energien (abgesehen von Gross–Staudämmen) zu unterstützen und dürfen nicht alte Versprechungen neu auflegen;
– Es ist entscheidend, dass ein Prozeß finanziert wird, um die neuen Verpflichtungen, die bei der Konferenz gemacht werden, zu begleiten und um ihre Integration mit den anderen internationalen Initiativen zu unterstützen.
Die Konferenz hat einen "Multistakeholder–Dialog" –Prozess für die nichtstaatlichen Delegierten organisiert. Hierbei wurden großteils die Forderungen bestätigt, dass die Regierungen aktiv werden müssen, um erneuerbare Energien zu unterstützen, indem sie regionale und nationale Ziele setzen, um ihre Verwendung zu verstärken. Auch spezifische Initiativen, z.B. Reduzierung der Subventionen für traditionelle Energiequellen (so wie Erdöl und Kernkraft) und die Internalisierung von Umwelt– und sozialen Kosten, werden als Hilfen für die schnelle Einführung von neuen erneuerbaren Energiequellen genannt.
"In den letzten Jahren sind die erneuerbaren Energien von einem kleinen Industriezweig zu einer Schlüsselfrage für Gerechtigkeit, finanzieller Sicherheit und weltweiter nachhaltiger Entwicklung geworden. Ihr weiteres Wachstum wird nun nur noch von den Interessen des traditionellen Energiesektors und dessen Unterstützern in den Regierungen behindert", sagten die Vertreter der NGOs weiters.
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03.06.2004 | Autor*in: holler
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