Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz

Die Rechnungshof–Kritik an der Umsetzung der österreichischen Klimastrategie

22.01.2009

Eine Kurzfassung der wesentlichen Punkte

Laut dem Rechnungshof ist es „unwahrscheinlich„, mit den derzeit von der österreichischen Bundesregierung im Rahmen der Klimastrategie vorgesehenen Maßnahmen das Kyoto–Ziel zu erreichen, auch bei maximaler Ausnutzung der flexiblen Mechanismen. Die Reduktion der Treibhausgasemissionen gegenüber dem Basisjahr 1990 um 13 Prozent bis 2012, zu der sich Österreich verpflichtet hat, sollte durch die „Strategie Österreichs zur Erreichung des Kyoto–Zieles„ ermöglicht werden. Die Umsetzung dieser „Klimastrategie„ wurde nun vom Rechnungshof überprüft und stark kritisiert. Kritisiert werden insbesondere die steigenden Treibhausgasemissionen von 2002 bis 2006 und die nur geringe Reduzierung der Treibhausgasemissionen in den Sektoren Raumwärme/Kleinverbrauch, Verkehr und Industrie.
In seinem Ende 2008 veröffentlichten Bericht kritisiert der Rechnungshof an der Strategie vor allem die folgenden Punkte:
**Mangel an wirksamen Maßnahmen mit kurz– oder langfristig relevanten Auswirkungen,
**Unausreichende Finanzierung der Umweltförderungen im Inland (nationale Einsparung durch Förderung neuer Umwelttechnologien),
**Fehlende Einbindung und Mitwirkung der Bundesländer in der Umsetzung der Klimastrategie,
**Fehlen von Richtlinien beim Klima– und Energiefonds, der als Beitrag zur Verwirklichung einer nachhaltigen Energieversorgung gegründet wurde.
Um das Kyoto–Ziel 2012 trotz der unausreichenden geplanten nationalen Maßnahmen zu erreichen, empfiehlt der Rechnungshof:
**Die Einsetzung stärker und schneller wirksame sektorale Maßnahmen,
**Eine Erhöhung des Mitteleinsatzes und eine mehrjährige Planung für die Umweltförderung,
**Die Reduktion von Emissionen durch nationale Maßnahmen anstelle von Projekten im Ausland.
Die Nichteinhaltung der Reduktionsverpflichtung Österreichs gefährdet die Zielerfüllung der EU, die sich zu einem Gesamtziel von 8% Reduktion verpflichtet hat. Erreicht die EU ihr Ziel in der Verpflichtungsperiode 2008–2012 deswegen nicht, werden gegen Österreich Sanktionen gemäß dem Kyoto–Protokoll verhängt:
**Zusätzliche Reduktionen um die Differenz gegenüber dem verfehlten Ziel in der folgenden Periode,
**Zusätzliche Treibhausgasreduktion von einem Drittel,
**Die flexiblen Mechanismen können dabei eingeschränkt werden.

Verwandte Artikel

  • EU–Kommission: Aktualisierung des Strategieplans für Energietechnologie
  • "Friends of Renewables" fordern von EU–Kommission Ausbau Erneuerbarer Energien zu beschleunigen
  • PowerShift: Folgen des EU Austritts aus dem Energiecharta–Vertrag
  • Österreich: Hüttenwirt:innen kämpfen gegen Wassermangel
  • EEB: Viele EU–Länder haben keine verbindlichen Energiesparmaßnahmen
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
22.01.2009 | Gastautor*In: Mathilde Stallegger
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Swiss Re warnt vor Klimawandel und mehr Wetterextremereignissen

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Stopp dem Greifvogelmord in Niederösterreich!

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Samstag, 5. September 2026, 70.075 Artikel Online

Weitere Themen

  • Amazonas: Klimaschutz beginnt in den Städten
  • Klimasozialplan: Gute Ansätze, zu wenig für die Betroffenen
  • Protest gegen geplantes KI-Rechenzentrum in Kronstorf
  • Flutkatastrophe in Nepal: Bevölkerung zahlt verheerenden Preis für wachsende Klimarisiken
  • Mit der Zeitmaschine in die Klimazukunft: Wie gesund leben wir morgen?
  • Rechenzentrum auf Ackerland: Streit um geplante Anlage in Stetten
  • Weniger ist mehr: Freiwillige pflegen Bergwald und Alm hoch über Maria Alm
  • Drei Viertel der Österreicher:innen sorgen sich um Folgen des Klimawandels
  • Österreichs Treibhausgas-Emissionen steigen 2025 wieder an
  • Steigende Emissionen nach Kahlschlag beim Klimaschutz: GLOBAL 2000 fordert Maßnahmen
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.619 Artikel | Seite 1 von 1.562

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at