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Die Nächte werden dunkler in Schleswig–Holstein

13.08.2021

Mehr als 300 Windenergieanlagen werden auf die bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung umgerüstet

© Lanthan Safe Sky / Einschalten nur wenn Flugzeuge in der Nähe sind
© Lanthan Safe Sky / Einschalten nur wenn Flugzeuge in der Nähe sind
Walldorf– BNK SH Nord, ein Zusammenschluss zahlreicher norddeutscher Windpark–Betreiber, und Lanthan Safe Sky sorgen gemeinsam für eine flächendeckende Abschaltung der roten Warnleuchten an insgesamt 324 Windenergieanlagen. Das ist das größte zusammenhängende transponderbasierte BNK–Projekt dar. och in diesem Jahr soll in ersten Teilen des Gebiets die BNK aktiviert werden.
Kaum ein Thema wird im Kontext der Energiewende häufiger diskutiert als die Akzeptanz der Windenergie, die im Kampf gegen die Klimakrise der wichtigste Baustein der Erneuerbaren Energien ist. Die nächtliche Licht–Emission der Luftfahrt–Warnleuchten auf den Windenergieanlagen ist einer der wesentlichen „Störfaktoren“, der durch den Einsatz innovativer Technologien signifikant reduziert werden kann. So wurde im Rahmen des Energiesammelgesetzes in Deutschland im Jahr 2020 beschlossen, dass alle bestehenden und neu zu errichtenden Windenergieanlagen spätestens bis Ende 2022 mit einem System zur bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung (kurz: BNK) ausgerüstet werden müssen. Das bedeutet, dass die Warnlichter grundsätzlich ausgeschaltet sind und nur bei Annäherung von Hubschraubern oder Flugzeugen in einer bestimmten Höhe und Entfernung eingeschaltet werden.
Die BNK–Lösung der Lanthan Safe Sky nutzt dabei die Aussendungen von Transpondern an Bord der Luftfahrzeuge, die nachts grundsätzlich aktiviert sein müssen. „Die Flugsicherheit hat hier die höchste Priorität und muss in einem umfassenden Prozess für jedes Projekt nachgewiesen werden. Sichergestellt wird dies durch die enge Zusammenarbeit mit der vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) benannten Baumusterprüfstelle airsight“, erläutert Marc Förderer, Leiter Business Development der Lanthan Safe Sky. „Trotz dieser extrem hohen Sicherheitsanforderungen wird in den meisten Fällen im Bundesgebiet eine fast einhundertprozentige Ausschaltzeit erreicht.“
Nach einer erfolgreichen Weltpremiere des Transponder–BNK–Systems Ende Februar in Schleswig–Holstein geht es mit großen Schritten weiter voran: Im nördlichen Schleswig–Holstein haben sich zahlreiche Betreiber zur BNK SH Nord zusammengeschlossen, um flächendeckend für eine solche nächtliche Abschaltung der roten Warnleuchten zu sorgen. „Im Laufe der letzten Jahre haben wir unterschiedliche Technologien und Anbieter von BNK–Systemen analysiert und bewertet. Schließlich haben wir uns mit eindeutigem Votum für Lanthan Safe Sky entschieden. Wir freuen uns darauf, gemeinsam die weit über 300 Windenergieanlagen mit einem BNK–System auszustatten, von dem die Anwohner und die umliegende Natur profitieren werden,“ so Projektleiter Lewe Ketelsen von BNK SH Nord.
Die Lanthan Safe Sky GmbH, die aus einem schleswig–holsteinischen, einem Bremer und einem aus Walldorf bei Heidelberg stammenden Unternehmen gegründet wurde, ist derzeit der Marktführer unter den Transponder–BNK–Herstellern. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses für Schleswig–Holstein bedeutende Projekt beliefern dürfen. Der Zusammenschluss aus vielen norddeutschen Betreibern stellt das größte zusammenhängende BNK–Projekt dar, das wir bedienen“, führt Marten Seifert, Teilinhaber und Bevollmächtigter der Lanthan Safe Sky, aus. „Wir beginnen jetzt mit der Planung der Einrüstung der Signalempfänger und Ansteuerung der Windenergieanlagen. Parallel dazu wird der Genehmigungsprozess angestoßen. Wir gehen davon aus, dass noch in diesem Jahr erste Teile des Gebiets nachts dunkel bleiben werden. Auch in anderen Landkreisen Schleswig–Holsteins, unter anderem Dithmarschen, Ost–Holstein, Steinburg und Rendsburg–Eckernförde befinden sich weitere Projekte bereits in der Umsetzung.“
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13.08.2021 | Autor*in: holler
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