Die Kochholz–Sammlerinnen
Die Kochholz–Sammlerinnen
Der Lehmhüttenboss
hat kein Rad und auch kein Ross.
Er geht mit den Söhnen täglich auf die Jagd,
damit die Mutter für die Familie was zum Kochen hat.
Da Kerosin sehr teuer ist
und man zur Mahlzeit nicht gern Kaltes isst,
müssen Mütter und Mädchen jahraus jahrein
für das Sammeln von Holz und den Transport verpflichtet sein.
Sie ziehen kilometerweit in Kolonnen mit einem Bündel Holz auf dem Kopf.
Nur so ist gewährleistet heißes Essen im Topf.
Aus Holzmangel werden Tierdung und Pflanzenabfälle verfeuert,
wodurch sich der künstliche Dünger für die Felder verteuert.
Die für das Holzsammeln und Kochen benötigte Zeit
geht zu Lasten der Kinderbetreuung, Feldarbeit und Erwerbstätigkeit.
Viele Töchter dürfen nicht zur Schule gehen,
denn sie müssen ihren Müttern und den jüngeren Geschwistern stets zur Seite stehen.
Als Folge des Kahlschlags kommt es zur Verkarstung der Böden und Erosion.
Flüsse und Kanäle versanden. Schwere Überflutungen tragen die Erde davon.
Der Brennholzverbrauch ist neben Brandrodung, Überweidung der entscheidende Weg
zur schrittweisen Zerstörung des ökologischen Potenzials dieser Welt.
Den Rückgang der Wälder und das Vordringen der Wüsten
durch unangepasste Nutzungsmaßnahmen werden die Menschen noch büßen.
Viele Dörfer – soweit man sieht – ohne Baum, ohne Strauch
unendliches Wachstum in einem endlichen Raum, so will es der Brauch.
„Das Kochen ist oft teurer als das Essen im Topf„
so werden Essgewohnheiten geändert: statt zwei nur eine warme Mahlzeit pro Kopf.
Die Lösung der Probleme ist noch nirgends gedruckt:
Die Akzeptanz der Bevölkerung, ein Status–Symbol und kein Arme–Leute–Produkt:
Eine Kochkiste zum Zubereiten der Speisen mit kostenloser Sonnenkraft,
die durch das langsame garen die Erhaltung der Vitamine möglich macht.
Oder ein Parabolspiegel–Solarkocher, damit kocht man täglich für ca. sieben Familien die Mahlzeiten
und dient auch zum Backen und Braten, zur Bereitstellung von heißem Wasser für Körperpflege,
Baden von Kindern, zum Keimfreimachen von Trinkwasser, Verbandstoffen, medizinischen Geräten
und somit zur Hintanhaltung von Infektionskrankheiten.
Quelle: Ursula Bremm–Gerhards „Chancen solarer Kochkisten…„ ISBN 3–88156–521–3
Internet: Eg–Solar.de (Parabolspiegel–Solarkocher)
von Josef Ganser
hat kein Rad und auch kein Ross.
Er geht mit den Söhnen täglich auf die Jagd,
damit die Mutter für die Familie was zum Kochen hat.
Da Kerosin sehr teuer ist
und man zur Mahlzeit nicht gern Kaltes isst,
müssen Mütter und Mädchen jahraus jahrein
für das Sammeln von Holz und den Transport verpflichtet sein.
Sie ziehen kilometerweit in Kolonnen mit einem Bündel Holz auf dem Kopf.
Nur so ist gewährleistet heißes Essen im Topf.
Aus Holzmangel werden Tierdung und Pflanzenabfälle verfeuert,
wodurch sich der künstliche Dünger für die Felder verteuert.
Die für das Holzsammeln und Kochen benötigte Zeit
geht zu Lasten der Kinderbetreuung, Feldarbeit und Erwerbstätigkeit.
Viele Töchter dürfen nicht zur Schule gehen,
denn sie müssen ihren Müttern und den jüngeren Geschwistern stets zur Seite stehen.
Als Folge des Kahlschlags kommt es zur Verkarstung der Böden und Erosion.
Flüsse und Kanäle versanden. Schwere Überflutungen tragen die Erde davon.
Der Brennholzverbrauch ist neben Brandrodung, Überweidung der entscheidende Weg
zur schrittweisen Zerstörung des ökologischen Potenzials dieser Welt.
Den Rückgang der Wälder und das Vordringen der Wüsten
durch unangepasste Nutzungsmaßnahmen werden die Menschen noch büßen.
Viele Dörfer – soweit man sieht – ohne Baum, ohne Strauch
unendliches Wachstum in einem endlichen Raum, so will es der Brauch.
„Das Kochen ist oft teurer als das Essen im Topf„
so werden Essgewohnheiten geändert: statt zwei nur eine warme Mahlzeit pro Kopf.
Die Lösung der Probleme ist noch nirgends gedruckt:
Die Akzeptanz der Bevölkerung, ein Status–Symbol und kein Arme–Leute–Produkt:
Eine Kochkiste zum Zubereiten der Speisen mit kostenloser Sonnenkraft,
die durch das langsame garen die Erhaltung der Vitamine möglich macht.
Oder ein Parabolspiegel–Solarkocher, damit kocht man täglich für ca. sieben Familien die Mahlzeiten
und dient auch zum Backen und Braten, zur Bereitstellung von heißem Wasser für Körperpflege,
Baden von Kindern, zum Keimfreimachen von Trinkwasser, Verbandstoffen, medizinischen Geräten
und somit zur Hintanhaltung von Infektionskrankheiten.
Quelle: Ursula Bremm–Gerhards „Chancen solarer Kochkisten…„ ISBN 3–88156–521–3
Internet: Eg–Solar.de (Parabolspiegel–Solarkocher)
von Josef Ganser