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Die KI-Branche hängt sich an die AKW-Nadel

07.12.2024

Für Microsoft soll Atomstrom aus Uralt-AKW kommen

Three Mile Island Cleanup 1979.png
© John G. Kemeny et al
MACHT EUCH - so weit wie möglich - STROMAUTARK, wirklich JEDER noch so kleine TEILSCHRITT ZÄHLT!

Wer erinnert sich noch an einen der schwersten Reaktorunfälle der Atomstromproduktion, jenen 1979 in der US-Anlage "Three Mile Island"?
Am 28. März kam es in Reaktor 2 zu einer partiellen Kernschmelze, bei der radioaktive Gase austraten. Der Reaktor wurde nach nur 1 Jahr Vollbetrieb stillgelegt.
Fazit, Three Mile Island ist insgesamt nie rentabel gewesen!

Rund 140.000 Menschen flohen aus der Umgebung oder wurden evakuiert.
Reaktor 1 ging 1974 ans Netz, lieferte Atomstrom bis 1979, dann wieder ab 1984 bis 2019 und wurde schließlich wegen Unrentabilität abgeschaltet. Genauer gesagt, weil sich die Bundesstaaten Pennsylvania und Ohio weigerten, mit Subventionen einzuspringen.


Den riesigen Strombedarf, den KI auslöst, wollte Bill Gates für Microsoft mit SMRs (Smal Modular Reaktors) lösen, schrieb er in seinem Energie"wende"-Buch vor wenigen Jahren. Aber offenbar hat auch er eingesehen, dass Atomkraft, egal welcher Größe, nicht aus dem Hut gezogen werden kann.


Microsoft plant alternativ daher, den 40 Jahre alten und seit 5 Jahren abgeschalteten Reaktor 1 wiederzubeleben.
Nachdem die Uranpreise gerade in den vergangenen 5 Jahren besonders stark gestiegen sind, lässt sich erahnen, vor welch enormen Energie(kosten)problemen die KI-Betreiber stehen.


Man muss aktuell sogar davon ausgehen, dass der KI- Stromhunger die Energiewende signifikant verzögern dürfte.
Mit all den fatalen Folgen, die eine neuerlich verzögerte Klimarettung nach sich ziehen würde bzw. wird.


Denn Atomstrom ist nachweislich alles andere als CO₂-frei und seine Produktion für den KI-Bedarf kann auch nicht einfach rasch hochgefahren werden, sodass höchstwahrscheinlich zusätzlicher Fossilstrom - ausdrücklich nur für die KI - fließen wird.


Im Ergebnis werden also die Strompreise trotz mehr Ökostrom aus kostenlosen(!) Primärenergien (Wind, Sonne, Erdwärme, Wasser, Biomasse) kaum sinken - eher sogar steigen.


Ein Grund mehr, den obigen Stromautarkie-Apell von oekonews.at an alle Privathaushalte und Unternehmen sehr ernst zu nehmen und zu beherzigen.
Komme uns niemand mit der Ausrede: "Wir haben es ja nicht gewusst".

Links

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