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Die Jugend als Schlüssel zur Energiewende: Chancen und Herausforderungen im Mittelpunkt

17.01.2025

Aktive Einbindung von jungen Menschen in der EU als klares Ziel

pexels-sharefaith-Jugend.jpg
Jugend © sharefaith pexels.com
Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, und die Jugend spielt dabei eine zentrale Rolle. Junge Menschen sind nicht nur von politischen Entscheidungen betroffen, sondern auch entscheidend für die Gestaltung der Zukunft. Die Europäische Kommission will deswegen verstärkt die Jugend aktiv einbinden.Jugendbeteiligung als Priorität

67 % der jungen Europäerinnen und Europäer erkennen bereits die Auswirkungen der EU-Politik auf ihr tägliches Leben. Deshalb setzt die Europäische Kommission auf intensiven Dialog und Beteiligung. Präsidentin Ursula von der Leyen hat dazu aufgerufen, Jugenddialoge zu einem festen Bestandteil der Politikgestaltung zu machen. Ein konkretes Beispiel ist der erste Jugenddialog von Energiekommissar Dan Jørgensen, der im Februar 2025 in Brüsse stattfinden soll. 

Job-Boom in der Energiebranche

Der Energiesektor bietet enorme Karrierechancen für die junge Generation. Erneuerbare Energien beschäftigen bereits über 1,3 Millionen Menschen in der EU, und der Bedarf wächst rasant: Bis 2030 werden bis zu 3,5 Millionen neue Stellen erwartet, etwa in der Wind- und Solarindustrie. Allein in der Windindustrie soll die Zahl der Arbeitsplätze von 300.000 im Jahr 2022 auf über 900.000 im Jahr 2030 steigen. Auch die Photovoltaik-Branche verzeichnete ein beachtliches Wachstum: Von 466.000 Beschäftigten im Jahr 2021 auf 648.100 im Jahr 2022 – und bis 2025 könnte  sie über eine Million Arbeitsplätze bieten.

Damit junge Menschen von diesem Wachstum profitieren können, braucht es  jedoch gezielte  Ausbildungsprogramme und bessere Informationen über die Karrierechancen im Energie- und Energieeffizienzsektor. 

Trotz dieser Möglichkeiten gibt es Barrieren. Fehlende Informationen und unzureichende Berücksichtigung jugendlicher Interessen in der Politik behindern die Beteiligung. Auch der Mangel an angepassten Lehrplänen in Sekundar- und Hochschulen erschwert den Einstieg in wachsende Energiesektoren. Die Europäische Kommission will mit gezielten Initiativen  diese Hindernisse abbauen.

Ein Beispiel ist die „EU-Akademie“, die eine Vielzahl von E-Learning-Materialien zu Energie- und Klimathemen bereitstellt. Zusätzlich bietet  „Energie erklärt“ auf der Website der Generaldirektion Energie leicht verständliche Videos und Infografiken zu wichtigen Energiethemen. Im Rahmen der Initiative „Back to School“ besuchen EU-Experten Schulen und Universitäten, um Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden die Energiepolitik der EU näherzubringen.

Junge Energiebotschafter als Vorbild

Um junge Menschen für die Energiewende zu begeistern, hat die EU 2023 das Programm „Junge Energiebotschafter“ ins Leben gerufen. Jedes Jahr werden 30 junge Fachleute ausgewählt, die für 12 Monate als Botschafter agieren, sich politisch einbringen und Gleichaltrige für energiepolitische Themen sensibilisieren. Die jungen Botschafter nehmen an der Europäischen Woche für nachhaltige Energie (EUSEW) teil und gestalten den energiepolitischen Diskurs aktiv mit. 

Die Bewerbungsfrist für die Auswahl der Jungen Energiebotschafter 2025 beginnt am 28. Januar – eine Chance für engagierte junge Menschen, die nicht nur informieren, sondern auch inspirieren möchten.

  

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