Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz

Deutschland: Zukunftsinvestitionen ermöglichen statt fossilem Strohfeuer

01.04.2026

Chemie-Agenda muss Rahmenbedingungen für gelingende Transformation voranbringen / Schwächung des Emissionshandels ist keine Lösung

KIGENSaubereChemie.png
Saubere Chemie ist in Zukunft alltagsfähig © KIgen. oekonews
Berlin  -  Die vor kurzem vorgestellte Chemie-Agenda Deutschlands  ist aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch eine verpasste Chance für eine echte Zukunftsagenda. Dazu müsste sie die Fixierung auf kurzfristige Kosten überwinden und entschlossener die Transformation planen.


Simon Wolf, Leiter des Bereichs Deutsche und Europäische Klimapolitik bei Germanwatch: „Branche und Politik haben es jahrelang versäumt, die Rahmenbedingungen für die Transformation der Chemie-Industrie zu entwickeln – da sind andere energieintensive Branchen deutlich weiter. Die Chemie-Agenda setzt für die Zukunft der Branche entscheidende Themen wie Nachfrage nach klimafreundlichen Produkten, Biomasse-Nutzung und die gezielte Förderung von Elektrifizierung auf die Agenda – aber schiebt diese leider auf die lange Bank. Die Bundesregierung muss jetzt ein Gesamtpaket schnüren, mit dem die Unternehmen planen können, wie sie sich aus der Krise herausinvestieren. Dazu gehören auch wettbewerbsfähige Strompreise und die Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff.“


Wolf weiter: „Neue Investitionen zu ermöglichen muss auch das Ziel von Reformen beim EU-Emissionshandel sein. Es braucht ein wirksames und verlässliches Preissignal, die steigenden Einnahmen sollten für gezielte Investitions-Impulse genutzt werden. Eine Schwächung des ETS und Deregulierung bringen nur kurzfristige Entlastung und ein fossiles Strohfeuer, bevor die Produktion schließlich in andere Weltregionen abwandert.“


Leitmärkte und Biomasse-Nutzung sind wichtige Bausteine


Zu den wichtigsten Themen für die Zukunft gehört aus Sicht von Germanwatch, Nachfrage nach klimafreundlichen Produkten zu schaffen. Simon Wolf: „Die Chemie-Agenda enthält endlich das klare Bekenntnis, einen konkreten Vorschlag für Leitmärkte für klimafreundlich hergestellte Chemie-Produkte zu entwickeln. Klare Definitionen sind der erste Schritt – Stahl und Zement haben es mit ihren Branchen-Labeln vorgemacht. Daneben braucht es auch eine ehrliche Debatte dazu, wer die leicht höheren Kosten klimafreundlicher Produktion tragen kann.“


Die Biomasse-Nutzung kann ein weiterer wichtiger Baustein für einen zukunftsfähigen Chemie-Standort sein. „Wenn es der Bundesregierung ernst ist mit der Zukunft der Chemie-Industrie in Deutschland, sollte sie von den Plänen Abstand nehmen, die knappe Biomasse im wahrsten Sinne des Wortes zu verheizen. Stattdessen muss sie die stoffliche Nutzung in der Chemie-Industrie priorisieren, wo es weniger Alternativen gibt und der volkswirtschaftliche Nutzen deutlich höher ist“, so Wolf.
  • Drucken
  • Empfehlen
01.04.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Debatte um Atombomben-Schutzschirm: Greenpeace warnt vor nuklearen Alleingängen

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Drama um Buckelwal „Timmy“:  Steigende  Gefahren für Wale weltweit

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Montag, 18. Mai 2026, 69.104 Artikel Online

Weitere Themen

  • Europa-Staatspreis 2026 für Forschungsprojekt CEFoodCycle
  • Runde Sache: Biken und Radfahren im Ausseerland Salzkammergut
  •  Trockenheit: Land- und Forstwirtschaft steht unter massivem Druck
  • Female-led Teams und Deep Tech: Österreichs grüne Startup-Elite steht fest
  • Spatenstich für „Lebendige Weingärten“: Biodiversität hält Einzug in Kremser Weinbau
  • Studie der Uni Graz warnt: Fehlende Klimapolitik gefährdet Budgetsanierung
  • „Just Fashion Manifest“:  Eine Vision für eine gerechte Modeindustrie
  • Althof Retz: Erster Klimabündnis-Betrieb im Retzer Land   
  • Wie umweltbewusst ist Österreich?
  • Bildungsberatung einmal anders: Green Jobs für junge Menschen nahbar gemacht
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 2
  • 3(current)
  • 4
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.317 Artikel | Seite 3 von 1.532

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Energiewende mitgestalten – Demokratie stärken, Zukunft sichern Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
KIGENSaubereChemie.png

Saubere Chemie ist in Zukunft alltagsfähig © KIgen. oekonews