Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse(current)1
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Biomasse

Deutschland: Stromsteuer-Novelle darf Biomasse nicht mit fossilen Energien gleichsetzen

04.09.2025

Biomasse soll in Stromsteuerrecht per Definition aus dem Begriff der „erneuerbaren Energieträger“ gestrichen werden

Biogas Solar Wind Raps (c)DagmarJensen.jpg.jpg
© Dagmar Jensen / Gute Zukunftsaussichten für erneuerbare Energien
Berlin - Gestern hat das Bundeskabinett den Kabinettsentwurf zur Novellierung des Energie- und Stromsteuergesetzes beschlossen. Die Verbände im Hauptstadtbüro Bioenergie (HBB) bemängeln weiterhin den nicht hinnehmbaren Umstand, dass Biomasse per Definition aus dem Begriff der „erneuerbaren Energieträger“ im Sinne des Stromsteuerrechts gestrichen werden soll.


„Es ist nicht nachvollziehbar, warum nun auch die Bundesregierung dem Vorschlag aus dem Finanzministerium folgt und – entgegen allen bisherigen Rechtsakten, sowohl auf deutscher als auch auf EU-Ebene – Biomasse aus der Definition erneuerbarer Energieträger im Sinne des Stromsteuerrechts streichen will. Sollte der Entwurf in dieser Form den Bundestag passieren, würde dies eindeutig mit der bewährten Systematik brechen und Biogasanlagen sowie Holzheizkraftwerke irrsinnigerweise mit Kohle- und Gaskraftwerken gleichsetzen“,
erklärt Sandra Rostek, Leiterin des HBB.

Das Finanzministerium begründet den Ausschluss mit Bürokratieabbau, damit keine Nachhaltigkeitszertifizierung notwendig wird. Die Leiterin des HBB kritisiert diese Begründung als vorgeschoben:
„Da die Anlagen bereits für den Erhalt der EEG-Vergütung eine Nachhaltigkeitszertifizierung durchführen müssen, entstünde hier kein Mehraufwand. Vielmehr gehen wir davon aus, dass die Bundesregierung beteiligte Behörden nicht behelligen will, die bereits vorhandenen Nachhaltigkeitszertifikate zu prüfen. Auch wir setzen uns leidenschaftlich für den Bürokratieabbau ein – aber nicht auf dem Rücken einer ganzen Branche!“

 
  • Drucken
  • Empfehlen
04.09.2025
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Biogaskongress in Hohenheim: Zukunftsperspektiven für den Biogassektor im Fokus

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Bioenergie-Förderungen zahlen sich doppelt aus

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Montag, 11. Mai 2026, 69.048 Artikel Online

Weitere Themen

  • Neuer Höchststand: Erstmals Pellets-Jahresproduktion über zwei Millionen Tonnen
  • Mit der Biomassestrategie aus der Energieabhängigkeit
  • So geht die Energiewende: Leuchtturmprojekte der Bioenergie
  • Spatenstich für Sort4cycle: Ein neuer Maßstab für Europas Kreislaufwirtschaft
  • Heizen mit Holz sichert die Wärmeversorgung
  • Biomasse-Logistik entscheidet über Mobilisierung
  • Der Funken ist entfacht - Erstes Feuer im neuen Biomasseheizwerk Himberg entzündet
  • Heizen mit Holz wird immer sauberer
  • Fossiler Preisschock: Pellet-Haushalte sparen gegenüber Heizöl ein ganzes Monatsgehalt
  • Pelletverbände fordern Kurswechsel in der Wärmepolitik
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
2.319 Artikel | Seite 1 von 232

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Energiewende mitgestalten – Demokratie stärken, Zukunft sichern Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
Biogas Solar Wind Raps (c)DagmarJensen.jpg.jpg

© Dagmar Jensen / Gute Zukunftsaussichten für erneuerbare Energien