Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie

Deutschland: Kabinett beschließt Abkommen zur Öl- und Gasförderung in der Nordsee 

03.07.2025

„Bundesregierung liefert Borkum und Wattenmeer der fossilen Industrialisierung aus“

ÖlBohrinsel.jpg.jpg
© wasi1370 auf pixabay / Ölförderung im Meer
Berlin -  Trotz großer Proteste der Zivilgesellschaft unterzeichnete das Bundeskabinett gesterb das sogenannte Unitarisierungsabkommen zur Erschließung der Öl- und Gasvorkommen in der Nordsee. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert das Abkommen, das Aspekte wie Havarierisiken, Klimaschutzziele und Treibhausgasemissionen vollständig ausblendet, als Geschenk an die fossile Industrie.

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH:  „Obwohl Energieministerin Reiche die Alarmstufe Gas auf die Frühwarnstufe herabgesetzt hat, liefert die Bundesregierung Borkum und das Wattenmeer nur einen Tag später der fossilen Industrialisierung aus. Union und SPD wollen politische Realitäten schaffen – trotz unseres laufenden Gerichtsverfahrens gegen Gasbohrungen vor Borkum. Die Bundesregierung versucht damit offenbar, Druck auf die zuständigen Gerichte und Genehmigungsbehörden auszuüben. Für die Artenvielfalt in der Nordsee hätte eine weitere Industrialisierung verheerende Folgen. Wertvolle Riffe und bedrohte Tiere wie der Schweinswal dürfen nicht zu den Opfern der fossilen Industrie werden. Wir sind zuversichtlich, dass die Gerichte in Niedersachsen und den Niederlanden ihre Entscheidungen weiterhin unabhängig treffen und geltendes Umweltrecht durchsetzen.“
 

Hintergrund:

Das Unitarisierungsabkommen zwischen Deutschland und den Niederlanden hat die „optimale“ Erschließung der grenznahen Öl- und Gasvorkommen in der Nordsee zum Ziel. Die vorherige Bundesregierung hatte das Abkommen unter Wirtschaftsminister Habeck mit Verweis auf noch laufende Klagen der DUH gegen die Genehmigungen für die Gasbohrungen aus dem Gasfeld N05-A vor deutschen und niederländischen Gerichten nicht unterzeichnet. Der niederländische Gaskonzern One-Dyas plant bereits, weitere Gasfelder im Grenzbereich zu erschließen. Das Abkommen soll diese neuen Gasprojekte vereinfacht ermöglichen. Konkret bedeutet das: weitere Untersuchungen mit Schallkanonen, Rammungen in sensiblen Meeresboden, Ausstoß von Luftschadstoffen und Einleitung von giftigen Schwermetallen ins Meer. Dabei liegen diese Felder zu großen Teilen unter dem wertvollen Naturschutzgebiet Borkum Riffgrund.
  • Drucken
  • Empfehlen
03.07.2025
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

LNG-Terminalschiff „Höegh Gannet“: Trotz fehlender Umwelt- und Sicherheitsprüfungen Betrieb bis 2029 geplant!

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Hohe Flusswassertemperatur: Block 1 des AKW Beznau in der Schweiz heruntergefahren

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Samstag, 18. Juli 2026, 69.680 Artikel Online

Weitere Themen

  • Indien: Adani Green Energy überschreitet 20 Gigawatt erneuerbare Energien
  • Mexiko startet historischen Ausbau erneuerbaren Energien
  •  Deutschland beschließt klimaschädliches Gebäudemodernisierungsgesetz
  • Heizungstausch vor dem Förderstopp: Geldtopf schon im Juli leer!   
  • Der Ausbau von Dukovany – Eine abenteuerliche Finanzierung!
  • Erneuerbare Energien schützen Europa vor Energiepreisschocks
  • Erneuerbare Energien werden günstiger: Hybridkraftwerke mit Speicher stehen vor dem Durchbruch
  • Green Planet Energy wächst weiter und investiert Millionen in die Energiewende
  • Umfrage zeigt hohe Zustimmung für erneuerbare Energien in Tirol
  • Studie: KI macht Rechenzentren deutlich klimaschädlicher
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1
  • 2(current)
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.271 Artikel | Seite 2 von 1.328

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
ÖlBohrinsel.jpg.jpg

© wasi1370 auf pixabay / Ölförderung im Meer