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Deutschland: Geld für Atomkraft–Rückstellungen verspielt?

13.05.2015

RWE Chef Terium lässt mit überraschenden Aussagen die deutschen NGOs aufhorchen und legt die Karten auf den Tisch

© knipseline pixelio.de
© knipseline pixelio.de
Angeblich sollen Milliarden Euroals Rückstellung für den Abriss und die Entsorgung deutscher Atomkraftwerke als Rückstellungen vorhanden sein. Wie ein Interview Interview mit dem Nachrichtensender n–tv berichtet, ist dieses Geld eigentlich noch gar nicht verdient, denn es soll aus dem Gewinn aus Kohlekraftwerken kommen!
Die Atomkraft–Rückstellungen sind ein Milliardengrab, soviel scheint gewiss. Abriss und Rückbau kosten immenses Geld, die Endlagerung ist nach wie vor eigentlich weltweit ungeklärt. RWE, Vattenfall, EnBW und E.ON stehen damit vor horrenden Summen, die investiert werden müssen. Nun schockt der Chef der RWE, Peter Terium, mit seinen Aussagen in dem Interview. er meint, wenn die von Minister Sigmar Gabriel angedachte Klimaabgabe für Braunkohlekraftwerke kommt, dann werde das die RWE nicht mehr zahlen können. Der Verdienst aus dem Braunkohlebereich sei notwendig, um die Versprechungen für die Zukunft, für den Ausstieg aus der Atomkraft, überhaupt einhalten zu können.
Deshalb fordert Greenpeace nun von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Verdi–Chef Frank Bsirske in drei offenen Briefen, sicherzustellen, dass die Konzerne selbst für ihre atomaren Hinterlassenschaften gerade stehen. Die Kosten für Rückbau der AKW und die Entsorgung des Atommülls dürfen nicht den Steuerzahlern aufgebürdet werden.
„Nun bricht ein ganzes Lügengebäude zusammen„, sagt Tobias Riedl, Greenpeace–Experte für Energie. „Merkel und Gabriel dürfen sich nicht länger von den Atomkonzernen an der Nase herumführen lassen. Sie müssen als Sofort–Maßnahme einen öffentlich rechtlichen Fonds einführen, in den die noch vorhandenen Rückstellungen der EVU fließen.„
Seit Jahrzehnten hat Greenpeace davor gewarnt, dass die Rückstellungen von RWE und Co. nicht sicher seien. Stets sträubten sich die Energieversorgungsunternehmen (EVU) dagegen und beteuerten, mit ihren eigenen Rückstellungen ausreichend vorgesorgt zu haben. Doch nun müssen möglicherweise Kosten in Milliardenhöhe für den Rückbau von RWE–Atomkraftwerken und die Lagerung von Atommüll des Konzerns von den Steuerzahlern bezahlt werden – weil RWE sich nicht in der Lage sieht, diese zu übernehmen.
Rückstellungen futsch, Pensionskassen verzockt?
Gerade mal vor einem Jahr hatte Peter Terium noch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Dpa behauptet, dass es ausreichend Rückstellungen gäbe: „Die Mittel stehen zur Verfügung, wenn sie gebraucht werden.„ Doch heute sieht Teriums Welt offenbar ganz anders aus. Denn nicht nur die Atomrückstellungen scheinen futsch, sondern auch die Pensionskassen der Angestellten sind wohl von Grossmann und Terium verzockt worden.
Deshalb fordert Tobias Riedl: „Frank Bsirske muss sich als Verdi–Chef und RWE–Aufsichtsrat für Transparenz bei der Altersversorgung bei RWE Mitarbeitern einsetzen.„
Übrigens: Der Bund hat erst vor kurzem eine Analyse der Rückstellungen für Atomkraftwerke veröffentlicht und genau vor diesen Problemen gewarnt
Quellen: Greenpeace.de / ntv

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13.05.2015 | Autor*in: holler
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