Deutschland feiert: Getränkedosen sind verschwunden
Exakt sechs Monate nach Abschaffung der Insellösungen und damit letztendlichen Einführung des Dosenpfandes feiert die Deutsche Umwelthilfe e.V. das fast vollständige Verschwinden der besonders umweltbelastenden Getränkedose als eine der großen Erfolge des Einwegpfandes.
Ebenfalls positiv hat sich das Dosenpfand auf das Problem der Landschaftsvermüllung ausgewirkt. Während bis 2002 zuletzt ca. zwei bis drei Milliarden Getränkeeinwegverpackungen nicht ordnungsgemäß entsorgt und u. a. in Parkanlagen und Straßenrändern landeten, werden sie heute durch die geordnete Pfandrücknahme sortenrein erfasst und hochwertig recycelt. Die Mehrweg–Schutzwirkung des Einwegpfandes hingegen ist bei den verschiedenen Getränkesegmenten unterschiedlich stark eingetreten. Während bei Bier die Mehrwegquote stabil bei ca. 90 Prozent liegt, sinkt sie bei alkoholfreien Getränken (Wasser und Erfrischungsgetränken mit CO2). Trotz dieser besorgniserregenden Entwicklung liegt sie aber mit knapp 50 Prozent immer noch um ein mehrfaches über der Mehrwegquote von unbepfandeten Getränken wie Wein und Fruchtsäften, die ohne Schutz des Einwegpfandes bei jeweils unter 10 Prozent dümpelt.
Hinsichtlich der praktischen Umsetzung beim Einwegpfand haben sich in den vergangenen Wochen Teile des Handels lautstark über gefälschte Pfandetiketten beschwert. Nach Aussage von Kennern des DPG–Pfandsystems sind die Betrugsversuche jedoch Einzelfälle, die durch den verspäteten Start des Sicherheitssystems zudem begünstigt wurden. Wirkliche Sorgen bereiten der DUH hingegen die systematischen Versuche von Teilen des Handels und der in Einweg abfüllenden Industrie, dem Verbraucher den ihm zustehenden Pfandbetrag möglichst nicht rückzuerstatten. Diese Machenschaften sind zwischenzeitlich so ausgeufert, dass die DUH besonders spektakuläre Fälle unter Nennung der Betroffenen veröffentlichen und auf dem Rechtswege verfolgen wird. Zudem fordert die DUH von Bund und Ländern, im Rahmen der aktuellen 5. Novelle der Verpackungsverordnung entsprechende Regelungen zum Schutz der Verbraucher mit aufzunehmen.
Ebenfalls positiv hat sich das Dosenpfand auf das Problem der Landschaftsvermüllung ausgewirkt. Während bis 2002 zuletzt ca. zwei bis drei Milliarden Getränkeeinwegverpackungen nicht ordnungsgemäß entsorgt und u. a. in Parkanlagen und Straßenrändern landeten, werden sie heute durch die geordnete Pfandrücknahme sortenrein erfasst und hochwertig recycelt. Die Mehrweg–Schutzwirkung des Einwegpfandes hingegen ist bei den verschiedenen Getränkesegmenten unterschiedlich stark eingetreten. Während bei Bier die Mehrwegquote stabil bei ca. 90 Prozent liegt, sinkt sie bei alkoholfreien Getränken (Wasser und Erfrischungsgetränken mit CO2). Trotz dieser besorgniserregenden Entwicklung liegt sie aber mit knapp 50 Prozent immer noch um ein mehrfaches über der Mehrwegquote von unbepfandeten Getränken wie Wein und Fruchtsäften, die ohne Schutz des Einwegpfandes bei jeweils unter 10 Prozent dümpelt.
Hinsichtlich der praktischen Umsetzung beim Einwegpfand haben sich in den vergangenen Wochen Teile des Handels lautstark über gefälschte Pfandetiketten beschwert. Nach Aussage von Kennern des DPG–Pfandsystems sind die Betrugsversuche jedoch Einzelfälle, die durch den verspäteten Start des Sicherheitssystems zudem begünstigt wurden. Wirkliche Sorgen bereiten der DUH hingegen die systematischen Versuche von Teilen des Handels und der in Einweg abfüllenden Industrie, dem Verbraucher den ihm zustehenden Pfandbetrag möglichst nicht rückzuerstatten. Diese Machenschaften sind zwischenzeitlich so ausgeufert, dass die DUH besonders spektakuläre Fälle unter Nennung der Betroffenen veröffentlichen und auf dem Rechtswege verfolgen wird. Zudem fordert die DUH von Bund und Ländern, im Rahmen der aktuellen 5. Novelle der Verpackungsverordnung entsprechende Regelungen zum Schutz der Verbraucher mit aufzunehmen.
Anmerkung der oekonews–Redaktion:
Auch hier hat der Umweltminister Pröll nichts unternommen. Wenn schon alle Ökostrom–Errungenschaften in seiner Amtszeit verschlechtert wurden, wäre dieser Bereich eine Möglichkeit sich hervorzutun. Vielleicht lernen wir ja ab und zu von unseren Nachbarn im Norden. Im Umweltbereich gibt es viel zu lernen – das deutsche Ökostromgesetz (EEG) und das Dosenpfang sind nur zwei Beispiele aus dem Umweltbereich, der letztlich die Volkswirtschaft entlastet und damit der Wirtschaft hilft. Ökonomie und Ökologie ziehen, wenn man‚s richtig plant, am gleichen Strang.