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Deutschland: Erneuerbare Energien machen Brennstoffimporte in Höhe von 11 Milliarden Euro überflüssig

07.02.2012

BEE veröffentlicht Jahreszahlen für 2011

ja © Thorben Wengert pixelio.de
ja © Thorben Wengert pixelio.de
Berlin– Nach Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) haben regenerative Energien im Jahr 2011 Brennstoffimporte in Höhe von 11 Milliarden Euro ersetzt und mehr als 9 Milliarden Euro externe Kosten vermieden. Insgesamt stieg der Anteil der Erneuerbaren am Endenergieverbrauch im letzten Jahr in Deutschland auf 11,9 Prozent – was einer Einsparung von 127 Millionen Tonnen Kohlendioxid entspricht. „Diese beeindruckenden Zahlen belegen einmal mehr die Bedeutung Erneuerbarer Energien für den Klimaschutz und die zunehmende Unabhängigkeit von Energieimporten„, stellt BEE–Präsident Dietmar Schütz zusammenfassend fest.
Im Strombereich stieg der Anteil der Erneuerbaren im letzten Jahr um rund 4 Prozent auf 20,1 Prozent und fiel im Wärmesektor auf 9,4 Prozent (2010: 9,6 Prozent). Ebenso sank der Anteil Erneuerbarer Energien am Kraftstoffverbrauch im vergangenen Jahr auf 5,5 Prozent (2010: 5,8 Prozent).
Führend bei der Stromerzeugung aus regenerativen Quellen war im letzten Jahr erneut die Windenergie mit 48,1 Terawattstunden (TWh), gefolgt von der Wasserkraft (19,0 TWh), der Photovoltaik (18,5 TWh) und der Stromerzeugung aus heimischen Biogasanlagen (17,5 TWh). Rund 11,3 TWh Strom wurden 2011 aus fester Biomasse gewonnen. Insgesamt lag die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien im Jahr 2011 bei 122,3 TWh (2010: 104,4 TWh).
Der Anteil Erneuerbarer Energien an der Wärmeerzeugung sank im vergangen Jahr hingegen um 0,2 Prozent auf 9,4 Prozent. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die milden Witterungsbedingungen im letzten Jahr zurückzuführen. Die Zunahme der installierten Anlagen bewegt sich bei Wärmepumpen, Pelletheizungen und Solarthermieanlagen auf einem geringen Niveau. „Diese schwachen Zahlen belegen erneut die Dringlichkeit für ein verlässliches und haushaltsunabhängiges Förderinstrument für den Ausbau regenerativer Energien im Wärmesektor„, so Schütz. Die Bundesregierung müsse hier endlich handeln, fordert er.
Weiterhin problematisch sei auch die Lage im Kraftstoffsektor. Hier sank der Anteil regenerativer Kraftstoffe am Gesamtkraftstoffverbrauch im letzten Jahr auf 5,5 Prozent. „Der Rückgang ist vor allem auf einen erneuten Absatzeinbruch bei reinem Biodiesel und reinen Pflanzenölen zurückzuführen. Geht diese Entwicklung weiter, werden wir das EU–Ziel, den Anteil Erneuerbarer Energien im Verkehrssektor bis zum Jahr 2020 auf 10 Prozent zu erhöhen, deutlich verfehlen„, folgert Schütz.
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07.02.2012 | Autor*in: holler
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