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Deutsches Verbraucherschutzministerium vergibt Studie zur Kraftstoffproduktion in der Landwirtschaft

07.06.2005

Die Neubrandenburger Technoplus GmbH untersucht Möglichkeiten dezentraler Pflanzenöl– und Biodieselerzeugung

Um einen Ausgleich für die gekürzte deutsche Agrardieselvergütung zu schaffen, laufen in Deutschland in Kürze Fördermaßnahmen an, die den Umstieg auf Biokraftstoffe in der Landwirtschaft unterstützen. Hierfür stehen in diesem und im nächsten Jahr je zehn Millionen Euro zur Verfügung. Die Entscheidung über die Förderung von dezentralen Pflanzenölpressen und Biodieselanlagen hängt von den Ergebnissen einer vom BMVEL ausgeschriebenen Marktanalyse ab, die nun an die Neubrandenburger Technoplus GmbH vergeben wurde.
Die Landwirtschaft ist nicht nur potenzieller Nutzer von Biokraftstoffen wie reinem Pflanzenöl und Biodiesel, sie produziert auch die Rohstoffe zu deren Herstellung. Wenn nun noch die dazwischen liegende Stufe, die Kraftstoffproduktion, in die Hand der Landwirte übergeht, können diese von der gesamten Wertschöpfungskette selbst profitieren. Zudem werden regionale und annähernd geschlossene Stoffkreisläufe realisiert, mit positiven Auswirkungen auf die Umwelt, wie der Vermeidung von Transportwegen.
Noch ist der quasi energieautarke Bauer nur in sehr wenigen Fällen Realität. Zurzeit existieren etwa 220 dezentrale Ölpressen in Deutschland, vor allem im süddeutschen Raum, kleine Biodieselanlagen mit einer Jahresproduktion von weniger als 5.000 Tonnen gibt es erst vereinzelt. Doch das Interesse an der Eigenerzeugung biogener Kraftstoffe nimmt zu.
Als ein Handicap von kleinen Anlagen wird die Wirtschaftlichkeit angesehen, denn grundsätzlich gilt: Je größer eine Anlage ist, desto geringer sind die spezifischen Produktionskosten. Große Vorteile bietet die dezentrale Erzeugung andererseits durch den geringeren Logistikaufwand: Die Rohstoffe kommen aus der direkten Umgebung der Anlage. Ob dies die wirtschaftlichen Nachteile aufwiegen kann, ist eine der Fragestellungen in der Studie. Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Marktanalyse will das Ministerium Ende des Jahres darüber entscheiden, ob die Förderung ab 2006 in das Maßnahmepaket mit aufgenommen wird.
Neben der Ökonomie sollen auch die ökologischen Auswirkungen der Kraftstoff–Eigenerzeugung untersucht werden sowie die Frage, inwieweit ein solcher Prozess in einem landwirtschaftlichen Betrieb überhaupt beherrschbar ist.
Darüber hinaus gehört die Durchführung von Interviews mit Betreibern bereits bestehender Anlagen zum Auftragsumfang der Studie, sowie ein Workshop, bei dem die Eignung von Ölpflanzen wie Leindotter, Sonnenblume und Purgiernuss für die Kraftstoffproduktion diskutiert werden soll.
Weitere Themen sind die Qualitätssicherung, die Einhaltung des Weihenstephaner Qualitätsstandards beziehungsweise der Biodiesel–Norm DIN EN 14124 sowie die Vermarktungsmöglichkeiten für die Nebenprodukte, beispielsweise für das in der Biodieselproduktion anfallende Glycerin.
Quelle:
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
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07.06.2005 | Autor*in: holler
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