Deutscher Gas– und Wasserverband propagiert H2–Heizen
Im Auftrag des DVGW wurde jüngst eine Studie erstellt, die man getrost kübeln kann, diente sie nicht als Lehrbeispiel, wie verzweifelt versucht wird, die Menschen vom sachlich unsinnigen Wasserstoffheizen abhängig zu machen.
Damit geklärt ist, wessen Kind der DVGW ist, wird auf seine Einschätzungen und Begehrlichkeiten 2015 verwiesen, in welchen er meinte: "Die betrachteten Kosten von grünem Wasserstoff sind in Tabelle 1 dargestellt und liegen zwischen einem Mindestpreis von 75 EUR/MWhH261 bei Produktion in Deutschland mit umfangreichen Befreiungen und der Möglichkeit zur kostenfreien Nutzung von Überschussstrom sowie einem Höchstpreis von 150 EUR/MWhH262 für den Import per Schiff aus Marokko."
h2–waermemarkt–abschlussbericht
Das Fazit 2023 lautet, dass 2035 Wasserstoff 12 bis 17 Cent/kWh kosten sollte und damit preislich in schlecht gedämmten Häusern mit der Wärmepumpe mithalten könne.
Erste Antwort dazu ist ein ehernes Kostengesetz des Heizens: Dämmen und Fenstertausch sind die weitaus(!) billigste Form signifikant Energie und Kosten zu sparen.
Und wegen des seit 2022 höheren Energiepreisniveaus ist die Sanierung von schlecht gedämmten Häusern inzwischen doppelt sinnvoll geworden.
Aber ein, wenn nicht der entscheidende Kostenpunkt findet sich wohlweißlich nicht in der Studie: 2035 werden sehr viele Häuser gerade wegen der Wärmepumpe, ganz abgesehen von den vielen E–Autos, eine Photovoltaikanlage installiert haben.
Denn in beiden Fällen ist der wesentliche Kostenvorteil, den billigeren Eigenstrom zu nutzen, anstatt den teuren vom Netz zu beziehen, der die Vergleichbasis in der DVGW–Studie bildet.
Zwar könnte man Wasserstoff auch zu Hause produzieren. Theoretisch, weil die nötgien Apparate verursachen das x–fache an Kosten einer PV–Anlage. Ganz abgesehen von den Kosten zur Erfüllung aller beördlichen Sicherheitsauflagen wegen der x–fach höheren Explosionsgefahr gegenüber Erdgas. Letztere ist bei Wärmepumpen eher Null.
dvgw.de/kostenstudie–h2–frontier
Fritz Binder–Krieglstein
renewable.at
Damit geklärt ist, wessen Kind der DVGW ist, wird auf seine Einschätzungen und Begehrlichkeiten 2015 verwiesen, in welchen er meinte: "Die betrachteten Kosten von grünem Wasserstoff sind in Tabelle 1 dargestellt und liegen zwischen einem Mindestpreis von 75 EUR/MWhH261 bei Produktion in Deutschland mit umfangreichen Befreiungen und der Möglichkeit zur kostenfreien Nutzung von Überschussstrom sowie einem Höchstpreis von 150 EUR/MWhH262 für den Import per Schiff aus Marokko."
h2–waermemarkt–abschlussbericht
Das Fazit 2023 lautet, dass 2035 Wasserstoff 12 bis 17 Cent/kWh kosten sollte und damit preislich in schlecht gedämmten Häusern mit der Wärmepumpe mithalten könne.
Erste Antwort dazu ist ein ehernes Kostengesetz des Heizens: Dämmen und Fenstertausch sind die weitaus(!) billigste Form signifikant Energie und Kosten zu sparen.
Und wegen des seit 2022 höheren Energiepreisniveaus ist die Sanierung von schlecht gedämmten Häusern inzwischen doppelt sinnvoll geworden.
Aber ein, wenn nicht der entscheidende Kostenpunkt findet sich wohlweißlich nicht in der Studie: 2035 werden sehr viele Häuser gerade wegen der Wärmepumpe, ganz abgesehen von den vielen E–Autos, eine Photovoltaikanlage installiert haben.
Denn in beiden Fällen ist der wesentliche Kostenvorteil, den billigeren Eigenstrom zu nutzen, anstatt den teuren vom Netz zu beziehen, der die Vergleichbasis in der DVGW–Studie bildet.
Zwar könnte man Wasserstoff auch zu Hause produzieren. Theoretisch, weil die nötgien Apparate verursachen das x–fache an Kosten einer PV–Anlage. Ganz abgesehen von den Kosten zur Erfüllung aller beördlichen Sicherheitsauflagen wegen der x–fach höheren Explosionsgefahr gegenüber Erdgas. Letztere ist bei Wärmepumpen eher Null.
dvgw.de/kostenstudie–h2–frontier
Fritz Binder–Krieglstein
renewable.at