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Deutsche Bundesregierung fördert solarthermische Stromerzeugung

11.02.2004

Im Jahr 2040 werden 5% des Weltstrombedarfs aus solarthermischen Kraftwerken gedeckt – also mehr als heute aus Wasserkraft oder Atomenergie. Erlanger Unternehmen beginnt im Herbst 2004 mit dem Bau des größten Solarkraftwerks weltweit.

Wie das deutsche Bundesumweltministerium dem Marktführer für Parabolrinnen–Technologie, der Solar Millennium AG in Erlangen mitteilte, will Deutschland diese +Technologie als Exportchance der Zukunft weiter vorantreiben. Die Solar Millennium AG war bereits 2001 bis Ende 2003 mit dem größten Einzeletat innerhalb des deutschen Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung für Hochtemperatur–Solarthermie mit mehreren Millionen Euro unterstützt worden.
Die vorläufige Förderzusage für die Jahre 2004–2006 bestätigt das Bekenntnis der Deutschen Bundesregierung zur Notwendigkeit einer breiten Innovationsinitiative nun auch für den Bereich der solarthermischen Stromerzeugung.
In Andalusien hat die Solar Millennium AG die Planung für Europas erstes kommerzielles Solar–Großkraftwerk Europas weitgehend abgeschlossen. Zusammen mit dem größten spanischen Anlagenbauer ACS–Cobra wird die Solar Millennium AG im Herbst 2004 mit dem Bau beginnen. Ab 2006 soll das Kraftwerk mit 50 Megawatt Leistung für 180.000 Einwohner in der Provinz Granada solaren Strom liefern.
Vor 15 Jahren gingen die ersten Parabolrinnen–Kraftwerke als Demonstrationsvorhaben mit insgesamt 354 Megawatt in Kalifornien ans Netz. Bis heute haben sie höchst zuverlässig mehr als die Hälfte des weltweit erzeugten Solarstroms ins Netz eingespeist.
Das spanische solarthermische Projekt stellt den neuesten Stand der kommerziellen Parabolrinnen–Technologie dar. Jetzt wird durch deutsche Innovation dieser Hochtechnologie zum kommerziellen Durchbruch verholfen und kann somit in den Sonnengürtel der Welt exportiert werden.
Zu diesen Marktaussichten gibt es eine neue Studie des Europäischen Verbands der Solarthermischen Kraftwerksindustrie (ESTIA) und Greenpeace. Die Technologie wird danach bis etwa 2013 ca. 5.000 MW Leistung aufweisen und bis 2040 größere Beiträge als die Wasserkraft oder die Atomenergie an der Weltstromerzeugung haben. Dem Weltklima erspart man dann eine Milliarde Tonnen CO2–Emissionen pro Jahr. Allein bis 2020 werden 200.000 neue Arbeitsplätze entstehen.
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11.02.2004 | Autor*in: holler
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