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Deregulierung Neuer Gentechnik: Transparenz und fairer Wettbewerb müssen erhalten bleiben

17.06.2026

Enkeltaugliches Österreich fordert EU-Abgeordnete auf, Gesetzesentwurf abzulehnen; Kennzeichnung, Rückverfolgbarkeit, Risikoprüfung und Schutz vor Patenten auf NGT-Pflanzen absichern!

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© OpenClipart-Vectors auf Pixabay

Sprögnitz/Wien  - Am 17. Juni findet im EU-Parlament die Abstimmung zum künftigen Umgang von Pflanzen aus Neuer Gentechnik (NGT) statt. Enkeltaugliches Österreich (ETÖ) fordert die EU-Parlamentarier:innen dazu auf, das Gesetz in derzeitiger Form abzulehnen und für Abänderungsanträge zu stimmen, die zentrale Prinzipien einer transparenten und fairen Lebensmittelwirtschaft darstellen: durchgehende Kennzeichnung von NGT-Produkten vom Saatgut bis ins Regal, lückenlose Rückverfolgbarkeit und Risikoprüfung, sowie ein wirksamer Schutz vor Patenten auf NGT-Pflanzen und -Saatgut.
 

ETÖ sieht die akute Gefahr, dass durch den vorliegenden Gesetzesentwurf die Transparenz in der Lebensmittelproduktion geschwächt wird. „Ohne durchgehende Kennzeichnung wird die Freiheit zur selbstbestimmten Entscheidung beim Griff ins Lebensmittel-Regal in der Praxis ausgehebelt. Das wiederum untergräbt das Vertrauen der Konsument:innen in die Lebensmittelbranche“, betont Markus Leithner, Strategischer Leiter von ETÖ.
 

Zudem würden nach dem derzeitigen Stand die Kosten für Kontrollen, Absicherung und mögliche Kontaminationen jene Marktteilnehmer:innen tragen, die sich bewusst für Gentechnik-freie Produktion entscheiden. "Das wäre eine massive Belastung für die Bio- und die Gentechnikfrei-Branche. Hier braucht es Rechtssicherheit, um fairen Wettbewerb und einen funktionierenden Markt sicherzustellen“, so Leithner abschließend.

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17.06.2026
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EU-Parlament lockert Regeln für Neue Gentechnik: Kritik an fehlender Kennzeichnung und Patent-Schutz

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Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Montag, 10. August 2026, 69.879 Artikel Online

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