Der Youth Solar Award – ein wenig anders betrachtet
Heute, am 19 06 2004, sollte die kreative, solarinteressierte Jugend mit dem Youth Solar Award im Naturhistorischen Museum gefeiert werden. Der Tag begann vielversprechend mit einer Führung auf das Museumsdach zur hauseigenen 15 kwp Solaranlage. Diese Anlage kann theoretisch ca. 5–6 Haushalte mit Strom versorgen. Auf das Museum umgesetzt, stellt dies etwa 10% des Energiebedarfs dar.
Der unterhaltende Begrüßungsvortrag durch den Museumsdirektor Bernd Lötsch stimmte die Zuhörer auf das Kernthema, den Jugendsolarpreis, ein. Die folgenden 5 Vorträge durch die Sponsoren, die deutlich mehr als 2/3 der Vortragsdauer in Anspruch nahmen, erinnerte mehr an eine Mischung aus wirtschaftlich–technischen
Vorträgen, fast an Werbung.
Nach 6 mittellangen Vorträgen kam man also endlich zu den Preisträgern. Zu Wort kamen ohnehin nur die Gewinner der 6 Disziplinen (soziales Engagement, Gesamtsysteme, Kunst, Messtechnik, Wirtschaftlichkeit, Architektur), wobei man dem einen oder anderen Gewinner gerade mal 2 Sätze zugestand, bevor er mit einem 1m² Scheck fotografiert wurde. Chancen zur Präsentation und Visualisierung ihrer Projekte hatten die Gewinner leider keine.
Auf der Standard–Power–Pointseite war nur der Name des Projektanten, des Projekts und natürlich der Name des Sponsors, der das Preisgeld von 700 EUR zur Verfügung stellte. Grundsätzlich war eine Tendenz zu bereits realisierten Projekten
festzustellen, wobei man sich wohl die Frage stellen muss, ob eine Solaranlage, die das Resultat einer Zusammenarbeit von Gemeinde, Volksschule und E–Werk war, Platz in einem Jugendsolarpreis hat. Laut Auskunft der Direktorin ganz sicher, schliesslich haben die Kinder für den Tag der Einweihung der Anlage Ton–Sonnen gebastelt und getanzt. Das das involvierte E–Werk gleichzeitig der Sponsor des entsprechenden Preises war, muss Zufall gewesen sein. Es bleibt zu hoffen, daß auf der Homepage des Bundesverbandes in den nächsten Tagen die Projekte zum Download bereitgestellt werden und sich der Interessierte nun doch noch ein Bild davon machen kann, was alles eingereicht wurde und wie kreativ die österreichische und ungarische solarinteressierte Jugend dieses Jahr war. In jedem Fall gratulieren wir allen Gewinnern des YSA‚s 2004 und wünschen den Unerwähnten viel Glück beim nächsten YSA 2006.
Oliver für oekonews
Der unterhaltende Begrüßungsvortrag durch den Museumsdirektor Bernd Lötsch stimmte die Zuhörer auf das Kernthema, den Jugendsolarpreis, ein. Die folgenden 5 Vorträge durch die Sponsoren, die deutlich mehr als 2/3 der Vortragsdauer in Anspruch nahmen, erinnerte mehr an eine Mischung aus wirtschaftlich–technischen
Vorträgen, fast an Werbung.
Nach 6 mittellangen Vorträgen kam man also endlich zu den Preisträgern. Zu Wort kamen ohnehin nur die Gewinner der 6 Disziplinen (soziales Engagement, Gesamtsysteme, Kunst, Messtechnik, Wirtschaftlichkeit, Architektur), wobei man dem einen oder anderen Gewinner gerade mal 2 Sätze zugestand, bevor er mit einem 1m² Scheck fotografiert wurde. Chancen zur Präsentation und Visualisierung ihrer Projekte hatten die Gewinner leider keine.
Auf der Standard–Power–Pointseite war nur der Name des Projektanten, des Projekts und natürlich der Name des Sponsors, der das Preisgeld von 700 EUR zur Verfügung stellte. Grundsätzlich war eine Tendenz zu bereits realisierten Projekten
festzustellen, wobei man sich wohl die Frage stellen muss, ob eine Solaranlage, die das Resultat einer Zusammenarbeit von Gemeinde, Volksschule und E–Werk war, Platz in einem Jugendsolarpreis hat. Laut Auskunft der Direktorin ganz sicher, schliesslich haben die Kinder für den Tag der Einweihung der Anlage Ton–Sonnen gebastelt und getanzt. Das das involvierte E–Werk gleichzeitig der Sponsor des entsprechenden Preises war, muss Zufall gewesen sein. Es bleibt zu hoffen, daß auf der Homepage des Bundesverbandes in den nächsten Tagen die Projekte zum Download bereitgestellt werden und sich der Interessierte nun doch noch ein Bild davon machen kann, was alles eingereicht wurde und wie kreativ die österreichische und ungarische solarinteressierte Jugend dieses Jahr war. In jedem Fall gratulieren wir allen Gewinnern des YSA‚s 2004 und wünschen den Unerwähnten viel Glück beim nächsten YSA 2006.
Oliver für oekonews