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Der Tag der Ökoenergie

03.07.2004

Ein Rückblick für alle, die das positive Feeling nicht erlebt haben: "Für Klimaschutz, nachhaltige Arbeitsplätze, Versorgungssicherheit und eine atomstromfreie Zukunft in Österreich."

ja © C.Almeder
ja © C.Almeder
Selten sah man so viele positiv motivierte Menschen gemeinsam am Werk– das zeigte sich schon beim Aufbau der einzelnen Infostände früh morgens am 30.6. am Stefansplatz in Wien.
"Was ist los hier?" fragt ein Passant. "Tag der Ökoenergie" hört er. Die Sonne lacht vom Himmel– kommt nicht jegliche Ökoenergie direkt von ihr? Wenn sich soviele Organisationen gemeinsam für Ökostrom und Erneuerbare Energie stark machen, dann kann es nur schönes Wetter geben. Einer der wenigen Tage im heurigen Sommer, an denen es nicht regnet. Die Sonne ist für uns!
In Zukunft soll jedes Jahr auf das nahe Ende der fossilen Energieträger und die Notwendigkeit des Ausbaus erneuerbarer Energien erinnert werden.
Mit der Veranstaltung am Stefansplatz inWien wehrten sich das Ökostrombündnis und zahlreiche weitere Unterstützer gegen die geplante Demontage des Ökostromgesetzes durch Wirtschaftsminister Bartenstein und Teile der Sozialpartner. „Für Klimaschutz, nachhaltige Arbeitsplätze, Versorgungssicherheit und eine atomstromfreie Zukunft in Österreich!„ lautet das Motto von Biomasseverband, Bundesverband Photovoltaik, Eurosolar, GLOBAL 2000, Greenpeace, IG Windkraft, Kleinwasserkraft Österreich, Klimabündnis, Ökosozialem Forum und dem WWF. Der Tag der Ökoenergie ist das Symbol für eine zukünftige Energieversorgung Österreichs zu Hundert Prozent aus erneuerbaren Energien.
Unterstützung kommt von vielen weiteren Organisationen: Umweltdachverband, Anti Atom International, Hauptverband der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe, AEE, Waldviertler Energiestammtisch, ARGE Schöpfungsverantwortung, usw. . Mehr als 20 weitere Organisatonen aus dem Erneuerbaren Energie– und Antiatombereich haben sich dem Bündnis angeschlossen.
Die Forderungen des Ökostrombündnisses liegen auf der Hand: „Wir fordern Minister Bartenstein auf, den im Ökostromgesetz eingeschlagenen erfolgreichen Weg fortzusetzen und nicht zu verlassen. Bis 2010 muss Österreich das EU–Ziel von 78,1 Prozent Anteil erneuerbarer Energien erreichen. Die Klimaschutzziele im Kyoto–Abkommen, zu denen sich Österreich bekannt hat, müssen konsequent umgesetzt werden, unterstreichen die Organisationen desÖkostrom–Bündnisses.
Laut Aussagen von E–Wirtschaft und Energieregulator Walter Boltz sei in den nächsten 10 bis 15 Jahren in Österreich ein Kraftwerkszubau von 3.000 MW erforderlich. Die Antwort des Ökostrom–Bündnisses darauf ist klar: Der derzeitige starke Stromverbrauchszuwachs ist kein Naturgesetz. Wenn neue Kapazitäten geschaffen werden müssen, dann keinesfalls fossile Kraftwerke.
Der 30.6. war nur ein Auftakt! Er hat gezeigt, wenn es darauf ankommt, dann ziehen alle Umweltschutzorganisationen und Organisationen für Erneuerbare Energie an einem Strang.
Und das Ziel heißt 100% erneuerbare Energie.
Fotos 1 : Ein Vertreter von jeder Organisation
Foto 2: 100% Erneuerbare Energie ist zu treffen– Bartenstein steht im Weg
Foto 3: Herbert Eberhart mit seinem Elektroauto am Stefansplatz
Foto 4: NR Eva Glawischnig, Umweltdachverbandspräs. Heilingbrunner, Dr. Josef Riegler
Foto 5: Unser Oekonews–Sprecher im Gespräch mit neuer Stadträtin U.Sima
Foto 6: Dr. Günther Wind
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03.07.2004 | Autor*in: holler
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