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Der Plan A von Christian Kern: Energiewende ist eines der Projekte

11.01.2017

Der Bundeskanzler präsentierte in Wels einen Zukunftsplan für Österreich

© SPÖ/Alexander Schwarzl  / Der Bundeskanzler stellte den "Plan A" für Austria vor
© SPÖ/Alexander Schwarzl / Der Bundeskanzler stellte den "Plan A" für Austria vor
Wels– Genau in jener Stadt, in der die SPÖ ihre absolute Mehrheit verloren hat und in der seither die FPÖ regiert, stellte Bundeskanzler Christian Kern heute den Plan A der SPÖ vor. Der Plan A,("A wie Anpacken", "A wie Austria") soll die Zukunft Österreichs gestalten, darum wurde Wels ganz bewusst als Veranstaltungsort gewählt. Wels steht beispielhaft für viele Gemeinden, in denen sich die Menschen von der Sozialdemokratie verabschiedet haben, weil sie das Gefühl haben, „dass sich Land und Gesellschaft nicht in die richtige Richtung entwickeln.„
„Das Wesen unseres Planes ist es, Staat, Wirtschaft und Gesellschaft aktiv zu gestalten„, sagte Kern. „Ich möchte, dass wir Ziele formulieren, dass wir Ambitionen zeigen, dass wir Ziele entwickeln, hinter die sich das ganze Land stellt, an die wir glauben und die wir mit größter Konsequenz zu unseren gemeinsamen Ziel machen.„
Kern nannte die Energiewende als eines der Projekte im Plan A. „Wir wollen einen revolutionären Umbau unserer Energiesysteme erreichen.„ Dabei soll der Staat die Rahmenbedingungen vorgeben, auf deren Basis private marktwirtschaftliche Initiativen basieren können. „Wir haben das genau durchgerechnet und sind überzeugt, dass wir so bis 2030 vierzig Mrd. Euro an privaten Investitionen mobilisieren können„, sagte Kern.
„Österreich hat Unternehmen, die im Bereich der Energie– und Umwelttechnologie hervorragend sind„, meinte Kern und fuhr fort: „Unser Ziel muss es sein, eine Position der Stärke weiter auszubauen.„ Dann werde Österreich über 40.000 neue Arbeitsplätze in diesem Sektor schaffen können, es werden die Energiepreise sinken und der Standort gestärkt. In dem Zusammenhang sollen die Universitäten gefördert werden, Forschung und Entwicklung kanalisiert und unterstützt werden und unsere Startup–Strategie soll auch darauf ausgerichtet sein. „Wir wollen Österreich zu einer Gründernation machen, wo viele neue Startups und viele neue Arbeitsplätze entstehen„, so Kern.
Es geht dem Kanzler mit „Plan A„ aber auch um ein anderes Politikverständnis. Es reiche nicht „gut klingende Dinge zu fordern oder mit dramatischer Pose den Mond anzuheulen„. Vielmehr sei „ganz konkretes Handeln„ und die „konkrete Umsetzung neuer Ideen„ gefordert.
Nicht alles im Plan A ganz konkret genannte ist im Sinne der Kämpfer für die Energiewende,so dürfte es zum Thema Ökostromgesetz sicher einige Differenzen geben. Aber es ist definitiv ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, wenn "Lieber Arbeitsplätze als Ölimport" als Schlagwort darüber zu lesen ist oder "Österreich will und muss seinen wichtigen Beitrag zum globalen Klimaschutz leisten." als klare Herausforderung definiert ist.
Alle Infos zum Plan A für Österreich stehen unter www.worauf–warten.at zur Verfügung.
Detailinfos zum Thema Ökologie und Umwelt: hier
Die gesamte Rede kann auf Youtube nachgesehen werden. Mehr zur Energiewende in der Rede ab Minute 38:48.
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11.01.2017 | Autor*in: holler
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© SPÖ/Alexander Schwarzl  / Der Bundeskanzler stellte den "Plan A" für Austria vor

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