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Der letzte Verbrenner ist Geschichte

04.01.2026

ASFINAG hat gesamte Pkw-Flotte auf Elektroantrieb umgestellt

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Minister Hanke und die ASFINAG Vorstände freuen sich über das Verbrenneraus bei der ASFINAG © BMIMI/Tobias Holzer
Wien – Ein symbolischer Moment für die Mobilitätswende in Österreich: Kurz vor dem Jahreswechsel rollte der letzte Verbrenner-Pkw aus dem Fuhrpark der ASFINAG. Nach mehreren Jahren konsequenter Umrüstung ist die Pkw-Flotte des österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßenbetreibers nun 100% elektrisch unterwegs und fixer Bestandteil des Arbeitsalltags.

Die vollständige Umstellung ist ein zentraler Baustein des ASFINAG-Mobilitätskonzepts, das nachhaltige und CO₂-arme Mobilität für rund 3.500 Mitarbeitende ermöglicht und aktiv fördert. Bereits vor sechs Jahren setzte die ASFINAG unter dem Leitsatz „Digital First“ einen wichtigen Hebel: Die technische Infrastruktur für Online-Meetings wurde an allen Standorten modernisiert, um Dienstreisen deutlich zu reduzieren.

Parallel dazu schuf die ASFINAG gezielt Anreize für den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel. Ein Meilenstein war die Einführung des betrieblichen Bahn-Business-Kontos im Jahr 2022. Seither werden jährlich fast eine Million Bahnkilometer auf Dienstreisen zurückgelegt. Zusätzlich erhalten ASFINAG-Mitarbeitende das Klimaticket.
 

Zehn Millionen Kilometer – nun emissionsfrei 

Mit mehr als zehn Millionen gefahrenen Kilometern pro Jahr zählt die Pkw-Dienstwagenflotte der ASFINAG zu den größten Flotten in Österreich. Die Umstellung auf insgesamt 502 Elektro-Pkw bedeutet eine jährliche Einsparung von rund 1.450 Tonnen CO₂.

Für die ASFINAG-Vorstände Hartwig Hufnagl und Herbert Kasser markiert dieser Schritt einen entscheidenden Meilenstein:
„Mit dem Verbrenner-Aus schließen wir ein Kapitel und eröffnen ein neues – als Teil unserer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie. Die rein elektrische Pkw-Flotte macht uns zu einem verlässlichen Partner für nachhaltige Mobilität in Österreich.“
 

Vorbildwirkung für den Wirtschaftsstandort 

Auch Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, hebt die Signalwirkung hervor:
„Mit der vollständigen Umstellung der Pkw-Flotte auf Elektroantrieb beweist die ASFINAG Mut zur Innovation und übernimmt eine klare Vorreiterrolle auf dem Weg zur Mobilitätswende. Sie zeigt, dass ökologische Transformation und wirtschaftliche Effizienz Hand in Hand gehen – ein wichtiges Signal für den gesamten Wirtschaftsstandort Österreich.“
 

Das Ladenetz wächst mit 

Ein zentraler Erfolgsfaktor für die Elektrifizierung ist eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur  darum wird auch deren Ausbau forciert.  Aktuell stehen an 44 ASFINAG-Raststationen sowie an einem Rastplatz  insgesamt  mehr als 300 Ladepunkte für Elektro-Pkw zur Verfügung. Bereits heute gibt es im Schnitt alle 60 Kilometer Lademöglichkeiten entlang der Autobahnen und Schnellstraßen.

Der Ausbau geht weiter: Ab 2027 werden auch auf Rastplätzen verstärkt Ladestationen errichtet. Künftig soll es alle 25 Kilometer eine Lademöglichkeit geben. Bis 2030 plant die ASFINAG mehr als 1.500 Ladepunkte für Pkw, bis 2035 zusätzlich 1.300 Ladepunkte für Lkw.

Der Abschied vom Verbrennungsmotor im eigenen Fuhrpark  lst ein klares Zeichen für die ASFINAG: Die Mobilitätswende ist nicht nur ein Ziel – sie ist bereits Realität.

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04.01.2026 | Autor*in: Doris Holler-Bruckner
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