Der französische Markt für Windenergie gewinnt an Bedeutung
Als wichtiges Ergebnis der Befragung "WindEnergy–Study 2004" lässt sich festhalten, dass die Industrie die Entwicklung des internationalen Windenergiemarktes weiterhin positiv einschätzt. Im Jahr 2012 wird mit insgesamt 150 000 MW (derzeit: 40 000 MW) installierter Leistung weltweit gerechnet. Da besonders in Deutschland (ca. 14 000 MW), dem derzeit größten Windenergiemarkt weltweit, das Wachstum an seine
Grenzen stößt, engagieren sich viele Hersteller von Windenergieanlagen in
neuen wachstumsstarken Märkten. Hierbei gewinnt vor allem Frankreich zunehmend an Bedeutung.
Grenzen stößt, engagieren sich viele Hersteller von Windenergieanlagen in
neuen wachstumsstarken Märkten. Hierbei gewinnt vor allem Frankreich zunehmend an Bedeutung.
Frankreich holt auf – Marktchancen für ausländische Investoren
Während der europäische Windenergiemarkt im Jahr 2003 ein Wachstum von 23% verzeichnen konnte, verbuchte der französische Binnenmarkt im gleichen Berichtszeitraum Zuwachsraten von bis zu 61%. Zurückzuführen ist dies auf den politischen Willen zum Ausbau der Windenergie und uf den vergleichsweise noch geringen Anteil der Windenergie (260 MW) an der gesamtfranzösischen Energieproduktion. 4W pro Einwohner weist eine Studie der französischen Energiebehörde aus, wohingegen sich die installierte Windleistung in Deutschland auf 170W/Einwohner beläuft. Hier zeigt sich der enorme Nachholbedarf aber auch das große Entwicklungspotenzial und die Marktchancen, die sich hier für ausländische Investoren auftun.
Ein weiteres Indiz für die Offenheit und Aufnahmebereitschaft dieses
Marktes für ausländische Investitionen ist die Tatsache, dass allein 17%
der in Frankreich installierten Leistung von französischen
Windanlagenbauern, den Firmen Jeumont und Vergnet, eingerichtet wurde.
Der Löwenanteil mit rund 44% der installierten Leistung entfällt auf
die südfranzösische Region Languedoc–Roussillon, aber auch andere Regionen
konnten im Laufe des vergangenen Jahres hohe Zuwachsraten verbuchen.
Durchaus verständlich, lautet doch das erklärte Ziel der französischen
Regierung: über 7000 MW für das Jahr 2010. Eine ambitiöse aber durchaus
realistische Zielsetzung.
Ein weiteres Indiz für die Offenheit und Aufnahmebereitschaft dieses
Marktes für ausländische Investitionen ist die Tatsache, dass allein 17%
der in Frankreich installierten Leistung von französischen
Windanlagenbauern, den Firmen Jeumont und Vergnet, eingerichtet wurde.
Der Löwenanteil mit rund 44% der installierten Leistung entfällt auf
die südfranzösische Region Languedoc–Roussillon, aber auch andere Regionen
konnten im Laufe des vergangenen Jahres hohe Zuwachsraten verbuchen.
Durchaus verständlich, lautet doch das erklärte Ziel der französischen
Regierung: über 7000 MW für das Jahr 2010. Eine ambitiöse aber durchaus
realistische Zielsetzung.
Frankreich auf der Windenergy und auf dem Forum
Wie dies erreicht werden soll, wird der Windkraftexperte der französischen Energiebehörde ADEME, Bernard Chabot, im Rahmen eines Vortrages zum Thema: "Bilanz, aktuelle Entwicklungen und Perspektiven der Windenergie in Frankreich" am Mittwoch, den 12.5.2004 um 15.15 Uhr im Forum auf dem Hamburger Messegelände vortragen.
Laut "WindEnergy–Study 2004" gaben über 60 % aller weltweiten Hersteller von WEA–Analgen an, dass die Erschließung neuer internationaler Märkte bevorzugt auf dem Wege von Joint–Ventures vorzunehmen sei. Somit bietet sich den 9 französischen Regionen, die auf dem französischen Gemeinschaftsstand der Invest in France Agency vertreten sind, die Möglichkeit, die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Windenergie in Frankreich vorzustellen. Beteiligt am französischen Pavillons sind Vertretern aus: Burgund, Nord–Pas–de–Calais, Languedoc–Roussillon, Midi–Pyrenées, Provence (mit Vaucluse), Lothringen, Champagne–Ardennes, Picardie und Ile de France. Der IFA–Stand auf der Windenergy in Hamburg befindet sich in Halle 05.
Laut "WindEnergy–Study 2004" gaben über 60 % aller weltweiten Hersteller von WEA–Analgen an, dass die Erschließung neuer internationaler Märkte bevorzugt auf dem Wege von Joint–Ventures vorzunehmen sei. Somit bietet sich den 9 französischen Regionen, die auf dem französischen Gemeinschaftsstand der Invest in France Agency vertreten sind, die Möglichkeit, die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Windenergie in Frankreich vorzustellen. Beteiligt am französischen Pavillons sind Vertretern aus: Burgund, Nord–Pas–de–Calais, Languedoc–Roussillon, Midi–Pyrenées, Provence (mit Vaucluse), Lothringen, Champagne–Ardennes, Picardie und Ile de France. Der IFA–Stand auf der Windenergy in Hamburg befindet sich in Halle 05.