Das war der europaweite Autofreie Tag 2003 in Österreich
Erstmals beteiligten sich heuer Städte und Gemeinden aus allen österreichischen Bundesländern am europaweiten Autofreien Tag. Von Eisenstadt bis Sibratsgfäll, von Klagenfurt bis Luftenberg an der Donau spannte sich der Bogen. Am autofreien Montag und in den Tagen davor konnten somit also noch mehr Menschen als in den Vorjahren mit diesem für den Klimaschutz so wichtigen Thema erreicht werden.
Dieses Jahr standen nicht Straßenfeste, sondern Information und Bewusstseinsbildung für eine langfristige klimaverträgliche Verkehrsabwicklung im Vordergrund: Regionalbuslinien wurden der Bestimmung übergeben, Verkehrzählungen durchgeführt, Fahrräder aus den Kellern geholt und repariert, Diskussionen abgehalten und auch die Qualität des Gehens wieder entdeckt. Kinder und Jugendliche, denen die Aktion in Österreich heuer insbesondere gewidmet war, nutzten die freien Fahrbahnen als Staffelei und malten Kunstwerke mit Kreide.
Dieses Jahr standen nicht Straßenfeste, sondern Information und Bewusstseinsbildung für eine langfristige klimaverträgliche Verkehrsabwicklung im Vordergrund: Regionalbuslinien wurden der Bestimmung übergeben, Verkehrzählungen durchgeführt, Fahrräder aus den Kellern geholt und repariert, Diskussionen abgehalten und auch die Qualität des Gehens wieder entdeckt. Kinder und Jugendliche, denen die Aktion in Österreich heuer insbesondere gewidmet war, nutzten die freien Fahrbahnen als Staffelei und malten Kunstwerke mit Kreide.
Immer mehr Gemeinden machen mit
Perchtoldsdorf/Niederösterreich führte vor der Volksschule, wo an diesem Tag die Lehrer nicht parken durften, mehrere Aktionen und Informationen zu klimaverträglicher Mobilität durch: Verkehrssparen Wienerwald, Zweirad-Freirad Verleih, Übergabe der Kindermeilen, Quizfragen und mehr. Wels/Oberösterreich installierte einen Fahrradverleih. In Lochau/Vorarlberg wurde der nun verkehrsberuhigte Dorfplatz seiner Bestimmung übergeben. Kufstein/Tirol rief auch die Erwachsenen auf, bei der Kinder-Aktion "Grüne Meilen" mitzumachen. 10.000 km wollte man dadurch mit dem PKW einsparen - die Kufsteiner waren aber fleißige Meilensammler: sie schafften ganze 60.000 km ! Auch in jenen Gemeinden, die erstmals mitmachten, wurde der Autofreie Tag von der Bevölkerung auf Anhieb angenommen. In Wulkaprodersdorf/Burgenland etwa wurde die Hauptstraße zum Wohnzimmer umgewandelt, Teppiche aufgelegt und eine Sitzgarnitur auf die Fahrbahn gestellt. Seeboden/Kärnten erklärte den Hauptplatz am Montag Vormittag zur autofreien Zone und informierte über Klimaschutz.
Gemeinden kommen auf den autofreien Geschmack...
Der Grundgedanke des Autofreien Tages, den vorrangigen Einsatz umweltschonender Fortbewegungsmittel, findet so eine immer breitere Akzeptanz. Dass sich - entgegen den Erwartungen - in vielen Städten und Gemeinden kein Einziger über gesperrte Strassen aufregte, erstaunte vielerorts sogar die Organisatoren in den jeweiligen Gemeinden. Die ersten Rückmeldungen klingen vielversprechend und verbreiten Optimismus: "Da ist sehr viel in Bewegung geraten" hört man aus den Gemeinden.
Schwerpunkt 2003: Autofrei zur Schule
Besonders gelungen ist das diesjährige Schwerpunktthema "Autofrei zur Schule": zahlreiche Volksschulen und Kindergärten nutzten den Tag und präsentierten ihre gesammelten grünen "Meilen". Auch Erwachsene nahmen an den Informationsveranstaltungen teil und befassten sich auf diesem Weg mit Klimaschutz. Insgesamt machen in Österreich ca. 300 Einrichtungen, v.a. Volksschulen und Kindergärten, bei der Kindermeilenkampagne mit ! Und für die 10-18Jährigen wurde der österreichweite Wettbewerb "SchülerInnen planen Mobilität für die Zukunft" gestartet.
Etappensieger der Aktion "Wir sammeln Grüne Meilen" ausgezeichnet!
Am 22. September wurde die Volksschule Schwarzenau/Niederösterreich von Bundesminister DI Josef Pröll, Klimabündnis Geschäftsführer Mag. Wolfgang Mehl, ÖBB Generaldirektor Rüdiger vorm Walde und Postbusvorstand Werner Ott ausgezeichnet. Die Kinder der Volksschule Schwarzenau hatten pro Kopf die meisten Meilen für autofreie Schulwege gesammelt.
Rückfragehinweis: Info Klimabündnis Österreich Tel. 01/5815881 office@klimabuendnis.at, http://www.klimabuendnis.at
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0141 2003-09-23/12:38
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