Das Linsenhaus
Naturbaustoff im Einklang mit Energieverbrauch und Elektrobiologie
Ziele waren: ausschließlich Naturbaustoffe zu verwenden, Solarenergienutzung als Schwerpunkt festzulegen, Restenergie aus anderen erneuerbaren Energiequellen zu schöpfen und die elektrobiologische Verträglichkeit voll mitzuberücksichtigen.
Sehr oft werden bei besonders energieeffizienten Gebäuden für das Ziel Energieeinsparung herkömmliche baubiologische Grundsätze mehr und mehr vernachlässigt. Forderungen nach kürzeren Bauzeiten, Super– Dämmwerten, Luftdichtheit mit kontrollierter Be– und Entlüftung ebnen neuen Baustoffen und Bautechniken den Weg. Das „Behaglichkeitsgefühl„ aus natürlichen Baustoffen (zuständig für elektrobiologisches Kleinklima), bleibt dabei immer mehr auf der Strecke.
Das Konzept des Linsenhauses baut auf gewachsenen Erfahrungen auf, die bereits in alten Häusern verwirklicht wurden. Der Name Linsenhaus stammt von der „Linsenform„ des Wintergartens an der gebogenen Südseite.
Sehr oft werden bei besonders energieeffizienten Gebäuden für das Ziel Energieeinsparung herkömmliche baubiologische Grundsätze mehr und mehr vernachlässigt. Forderungen nach kürzeren Bauzeiten, Super– Dämmwerten, Luftdichtheit mit kontrollierter Be– und Entlüftung ebnen neuen Baustoffen und Bautechniken den Weg. Das „Behaglichkeitsgefühl„ aus natürlichen Baustoffen (zuständig für elektrobiologisches Kleinklima), bleibt dabei immer mehr auf der Strecke.
Das Konzept des Linsenhauses baut auf gewachsenen Erfahrungen auf, die bereits in alten Häusern verwirklicht wurden. Der Name Linsenhaus stammt von der „Linsenform„ des Wintergartens an der gebogenen Südseite.
Sonne als Energiespender
Die Sonne als Wärmespender wirkt auf die gesamte Südseite, sowohl aktiv als auch passiv. Daher konnte auf ein Zentralheizsystem im herkömmlichen Sinn verzichtet werden. Das Ziel war: „Je geringer der Restenergiebedarf, desto einfacher ist der Einsatz von erneuerbarer Energie!„ Auf „HighTech„ wurde bewußt verzichtet .
Der Restwärmebedarf für Räume und Warmwasser kommt aus einem Grundofen, mit einem „Eiförmigen„ Brennraum, der dem System den Namen „Eierofen„ gab. Die so erzeugte Wärme wird über eine Hypokausten–Heizwand geführt, die als Ganzhausheizung eingesetzt wird. Das Haus bietet für die Bewohner gesunde Strahlungswärme. die aus Sonne bzw. Holzverbrennung entsteht.
Der Restwärmebedarf für Räume und Warmwasser kommt aus einem Grundofen, mit einem „Eiförmigen„ Brennraum, der dem System den Namen „Eierofen„ gab. Die so erzeugte Wärme wird über eine Hypokausten–Heizwand geführt, die als Ganzhausheizung eingesetzt wird. Das Haus bietet für die Bewohner gesunde Strahlungswärme. die aus Sonne bzw. Holzverbrennung entsteht.
Raumaufteilung
Das Erdgeschoß wird zum größten Teil vom offenen Wohnbereich bestimmt. Ein nordseitiger Kellerabgang, Vorraum und WC, bilden eine thermische Pufferzone. Über eine Holztreppe gelangt man zur Galerie ins Obergeschoß. Dort befinden sich außerdem die Schlafräume, ein Arbeitszimmer und ein Bad. Südseitig übernimmt die zweigeschossige „Klimazone„ als eine Art Hitze– und Kältefalle mit Bepflanzung ihre Schutzfunktion. In diesem Bereich wird das Wohnklima geregelt und gleichzeitig eine optimale Verbindung zur Pflanzenvielfalt im Garten geschaffen.
Durch die Bauform des Gebäudes und die Raumanordnung nach dem „goldenen Schnitt„ entsteht ein positiver Energiefluss. Zusätzlich wurde ein Störzonenplan erstellt, um die vorhandenen Energielinien, durch geobiologisch wirksame Materialien, positiv wirksam werden zu lassen.
Wände und Böden wurden ausschließlich aus Lehm, Holz, Schafwolle, sowie mit Steinzeug und Glas, gemäß „Fünf Elementenlehre„ herstellt„. Selbstverständlich wurde auch die Verträglichkeit von Elektro– und Sanitärinstallationen, für den Menschen berücksichtigt.
Durch die Bauform des Gebäudes und die Raumanordnung nach dem „goldenen Schnitt„ entsteht ein positiver Energiefluss. Zusätzlich wurde ein Störzonenplan erstellt, um die vorhandenen Energielinien, durch geobiologisch wirksame Materialien, positiv wirksam werden zu lassen.
Wände und Böden wurden ausschließlich aus Lehm, Holz, Schafwolle, sowie mit Steinzeug und Glas, gemäß „Fünf Elementenlehre„ herstellt„. Selbstverständlich wurde auch die Verträglichkeit von Elektro– und Sanitärinstallationen, für den Menschen berücksichtigt.
Wärmespeicherung durch Speichermasse
Für die Effizienz passiver Sonnenenergienutzung mit einem ausgeglichenen Raumtemperaturverlauf ist das Vorhandensein von genug Speichermasse von grundlegender Bedeutung. Um die durch Fensterflächen passiv gewonnene Energie zu verwerten und um tageszeitlichen Temperaturschwankungen entgegenzuwirken, wurden Bauteile eingesetzt, die Sonneneinstrahlung speichern und bei Abkühlung der Temperatur wieder an die Umgebung abgeben. Dies ist ausschlaggebend für den solaren Deckungsgrad über das ganze Jahr und verhilft zu einem reduzierten Heizenergieverbrauch. Um die Sommertauglichkeit des Gebäudes zu gewährleisten (die maximale lnnenraumtemperatur von 27° C sollte nicht überschreiten werden), ist nächtliches Querlüften möglich.
Restenergiebedarf aus der Sonne
Den Energiebedarf mit einer Solarstromanlage zu decken, ist durch den Einsatz besonders energiesparender Elektrogeräte keine Schwierigkeit. Der notwendige Strom wird von den Photovoltaikelementen auf dem Dach vor Ort selbst produziert (netzgekoppelte Anlage).
Elektrobiologie
Das elektrobiologische Kleinklima wird durch ausreichend Bepflanzung in den Innenräumen deutlich verbessert: Mensch und Pflanze können sich durch ihre Polaritäten ergänzen. Auf der einen Seite befindet sich der durch permanente Übersäuerung minuspolige Mensch und auf der anderen Seite die pluspolig– orientierten Pflanzen. Der Mensch atmet Sauerstoff ein und atmet Kohlendioxyd aus. Die Pflanze nimmt CO2 (Kohlendioxyd) auf und scheidet O2 aus. So stellt sich eine Symbiose zwischen Mensch, Baustoff und Pflanze ein.
Das „Linsenhaus„ Massiv– und Holzbau
Die Außenwände im Erdgeschoß sind tragendes Mauerwerk, mit Lehmputz als Speichermasse, darauf ist die Dämmung mit Holzverschalung angebracht. Die Außenwände im Obergeschoß sind in Holzrahmenbauweise errichtet. Die Decke ist eine selbsttragende Holzbalkendecke, als Speichermasse wurde Kalksplitt eingebracht. Das Pultdach ist ein Extensiv–Gründach.
Mit der Hilfe des Vorarlberger Schafzüchterverbandes wurde die gesamte Schafwolle für die Dämmung gesammelt. Die Herstellungs– und Transportenergie (graue Energie) wurde dadurch besonders niedrig gehalten.
Mit der Hilfe des Vorarlberger Schafzüchterverbandes wurde die gesamte Schafwolle für die Dämmung gesammelt. Die Herstellungs– und Transportenergie (graue Energie) wurde dadurch besonders niedrig gehalten.
Das Energiekonzept
Mit optimaler Dämmung und der konsequenten Vermeidung von Wärme– Kältebrücken gelang es den Heizwärmebedarf wesentlich zu reduzieren. Das Gebäude hat einen mittleren U–Wert von Wand und Decke unter 0,16 W/m2K. Um den Wärmeverlust bei Fensterflächen zu senken, wurde eine spezielle Wärmeschutzverglasung mit möglichst geringem U–Wert und hohem g–Wert gewählt.
Für den Energiebedarf von Brauchwasser und Heizung sind 12 m2 Sonnenkollektoren und weitere 8m2 Fassadenkollektoren installiert worden. Die Wärmespeicherung und Verteilung erfolgt aus dem Pufferspeicher im Keller. Für den Brauchwasser–Restwärmebedarf steht die Wärme der Hypokauste mit einer Kollektorfläche von 5m2 bereit.
Planung + Bauleitung: Gebhard Keckeis / Bludenz linsenhaus@aon.at
Für den Energiebedarf von Brauchwasser und Heizung sind 12 m2 Sonnenkollektoren und weitere 8m2 Fassadenkollektoren installiert worden. Die Wärmespeicherung und Verteilung erfolgt aus dem Pufferspeicher im Keller. Für den Brauchwasser–Restwärmebedarf steht die Wärme der Hypokauste mit einer Kollektorfläche von 5m2 bereit.
Planung + Bauleitung: Gebhard Keckeis / Bludenz linsenhaus@aon.at