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Das energiebewusste Gebäude – Kluges Nutzerverhalten spart Strom

19.12.2005

Energieagentur NRW und die IHK Düsseldorf waren Gastgeber für eine Veranstaltung zum Thema "Das energiebewusste Gebäude – Kluges Nutzerverhalten spart Strom"

Rund 40 Unternehmer waren dazu nach Düsseldorf in die Hauptverwaltung der Victoria–Versicherung gekommen. In den vergangenen drei Jahren ist der Strompreis um rund 40 Prozent gestiegen. Die Kilowattstunde Strom kostet derzeit für gewerbliche Kunden in Deutschland zwischen 4 und 10 Cent, für den Endverbraucher bis zu 18 Cent. Seit 2002 stiegen außerdem die Gaspreise um rund 30 Prozent an. "Angesichts steigender Energiepreise bietet ein angepasstes Nutzerverhalten die schnellste und wirtschaftlichste Möglichkeit, um Verbrauch und damit Belastung durch Energiekosten zu reduzieren", erklärte Klaus Zimmermann von der IHK Düsseldorf.
In vielen Büro– und Verwaltungsgebäuden sind Rechenzentren für bis zu 60 Prozent des Gesamtstromverbrauchs verantwortlich. "Vor allem wegen des Energiebedarfs für Lüftung und Klimatisierung", weiß Elke Hollweg, Abteilungsleiterin bei der Energieagentur NRW. Die Möglichkeiten, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sind vielfältig. Hollweg: "Das reicht vom Energiemanagement des Betriebssystems bis zu Zeitschaltuhren oder Vorschaltgeräten für Netzwerk–Komponenten wie Plotter oder Hubs, die außerhalb der Nutzungs– oder Betriebszeit abgeschaltet werden können." Im der Regel entstehen über die Hälfte der Betriebskosten eines modernen Büro– oder Verwaltungs–Gebäudes durch Energieverbräuche. Insgesamt verbraucht ein Bürogebäude die 12 bis 23–fache Menge der Energie, die für seine Erstellung aufgewendet wird. Die Experten sind sich einig, dass mit einfachen Maßnahmen große Wirkung bei den Energiekosten erzielt werden können. "Allein durch ein angemessenes, energiebewusstes Nutzerverhalten lässt sich der Verbrauch unter Umständen bereits ohne einen Cent investiert zu haben, um bis zu 15 Prozent verringern", erklärte Hollweg. Der Schlüssel zum Erfolg sei die Sensibilisierung der Belegschaft. "Oft sind es Kleinigkeiten, die große Wirkung haben. In der Summe ergeben sich messbare Einsparungen in nennenswerter Größe, wenn zum Beispiel in den Pausen der PC–Monitor ausgeschaltet wird oder man das Licht nicht brennen lässt, wenn der Raum verlassen wird", so Hollweg.
"Wenn ganze Belegschaften gemeinsam Strom sparen. Aktionswochen "E–Fit" bei der Deutschen Telekom," lautete der Vortragstitel von Claudia Schwab, Leiterin Bereich Umweltschutz und Nachhaltige Entwicklung der T–Com, Göttingen. Seit Oktober 2004 hat T–Com insgesamt knapp 15.000 Beschäftigten das Nachhaltigkeitsthema "Ressourcenschonung und Effizienz" in Form von Aktionswochen "E–Fit" vorgestellt. Dabei steht die Energieeinsparung durch Verhaltensänderungen bei den Beschäftigten im Vordergrund. Claudia Schwab ist überzeugt, dass durch diese bundesweit einmalige Aktion die Umwelt– und Nachhaltigkeitsziele T–Com unterstützt und die Umwelt entlastet wird. Schwab: "In der gezielten Kampagne ,E–Fit‚ konnten wir zeigen, dass durch bewussten Umgang mit Energie zusätzliche Einsparungen erzielt werden können. Die Aktionswochen ,E–Fit‚ sind Bestandteil der Energie–Effizienz–Kampagne T–Com, in der durch eine Vielzahl technischer, organisatorischer und verhaltensbezogener Maßnahmen Energieeinsparungen realisiert werden."
Allein im vergangenen Jahr sparte die T–Com als der Konzernbereich mit dem höchsten Energieverbrauch mehr als 60 Gigawattstunden Strom ein. Das entspricht dem Jahresverbrauch von 15.000 Vier–Personen–Haushalten. Für die Aktionswochen E–Fit stellt T–Com ihren Beschäftigten 15.000 schaltbare Steckerleisten, Wochenzeitschaltuhren und weitere Geräte zur Stand–by–Reduzierung zur Verfügung.
Die Veranstaltung der IHK Düsseldorf und der Energiea
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19.12.2005 | Autor*in: holler
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