Citymaut– eine Option gegen Stau
Wien– "Für Wien oder andere österreichische Städte ist die City–Maut keine Option", erklärte die ÖAMTC–Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger–Brandau. Ihre Absage begründet sie mit Nachteilen einer City Maut für Wirtschaft und Stadtbevölkerung, eine Verteuerung, insbesondere der Dienstleistungen, würde drohen (z.B. Installateur muss in das "Hochmautgebiet" einfahren). Außerdem wären Verteuerungen für Taxifahrten und Zustelldienste etc.eine Folge. , nottwendige Ausnahmeregelungen würden das System unübersichtlich und wenig transparent machen.
Der VCÖ betont im Gegensatz dazu, dass eine City–Maut für Wien sehr gut geeignet ist. Mit einer City–Maut nehmen die Staus und die Abgasbelastung ab. Die bisherigen Erfahrungen, beispielsweise in London und Stockholm zeigen, dass eine Stadtmaut ein Anreiz ist, auf Öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen bzw. Fahrgemeinschaften zu bilden. Der VCÖ betont, dass auch der Wirtschaftsstandort Wien von einer City–Maut profitieren würde. Eine aktuelle VCÖ–Studie zeigt, dass allein nach Wien täglich 215.000 Personen pendeln, jeder zweite davon mit dem Auto.
"Eine City–Maut erhöht die Effizienz des Verkehrs. Mehr Menschen steigen auf Öffis um, es werden mehr Fahrgemeinschaften gebildet und der Verkehr verlagert sich besser über den gesamten Tag. Die Staus gehen dadurch deutlich zurück. Eine City–Maut ist für Wien bestens geeignet", stellt VCÖ–Experte DI Martin Blum fest. Der VCÖ betont, dass der Wirtschaftsstandort Wien von einer City–Maut profitieren würde. "Staus verursachen vor allem den Unternehmen große Kosten. Betriebe siedeln deshalb aus der Stadt ab und siedeln sich am Stadtrand oder außerhalb Wiens an. Eine City–Maut würde auch dazu führen, dass weniger Menschen in die Shopping–City einkaufen fahren und mehr Menschen in Wien direkt einkaufen gehen", betont VCÖ–Experte Blum.
Der VCÖ weist auch auf die erfolgreiche Bilanz der Stockholmer City–Maut hin: Der Verkehr hat in der Mautzone um rund 20 Prozent abgenommen, außerhalb der Mautzone um rund sechs Prozent. Die Stockholmer haben seit Einführung der City–Maut in der bemauteten Zone um 30 bis 50 Prozent weniger Zeit im Stau verloren. Die Schadstoffbelastung ist in der Mautzone um 14 Prozent gesunken, in der gesamten Stadt Stockholm um rund drei Prozent. Die Zustimmung zur City–Maut ist in Stockholm ist von 44 Prozent im Jänner auf 54 Prozent derzeit gestiegen.
Der VCÖ spricht sich für eine zeitlich gestaffelte City–Maut in Österreichs Ballungsräumen aus. Laut VCÖ–Vorschlag soll der Tarif für die Stadteinfahrt je nach Tageszeit zwischen null und rund zwei Euro kosten. Mit den Einnahmen aus der Stadt–Maut können die Bus– und Bahnverbindungen verbessert und ausgebaut werden.
Der VCÖ betont im Gegensatz dazu, dass eine City–Maut für Wien sehr gut geeignet ist. Mit einer City–Maut nehmen die Staus und die Abgasbelastung ab. Die bisherigen Erfahrungen, beispielsweise in London und Stockholm zeigen, dass eine Stadtmaut ein Anreiz ist, auf Öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen bzw. Fahrgemeinschaften zu bilden. Der VCÖ betont, dass auch der Wirtschaftsstandort Wien von einer City–Maut profitieren würde. Eine aktuelle VCÖ–Studie zeigt, dass allein nach Wien täglich 215.000 Personen pendeln, jeder zweite davon mit dem Auto.
"Eine City–Maut erhöht die Effizienz des Verkehrs. Mehr Menschen steigen auf Öffis um, es werden mehr Fahrgemeinschaften gebildet und der Verkehr verlagert sich besser über den gesamten Tag. Die Staus gehen dadurch deutlich zurück. Eine City–Maut ist für Wien bestens geeignet", stellt VCÖ–Experte DI Martin Blum fest. Der VCÖ betont, dass der Wirtschaftsstandort Wien von einer City–Maut profitieren würde. "Staus verursachen vor allem den Unternehmen große Kosten. Betriebe siedeln deshalb aus der Stadt ab und siedeln sich am Stadtrand oder außerhalb Wiens an. Eine City–Maut würde auch dazu führen, dass weniger Menschen in die Shopping–City einkaufen fahren und mehr Menschen in Wien direkt einkaufen gehen", betont VCÖ–Experte Blum.
Der VCÖ weist auch auf die erfolgreiche Bilanz der Stockholmer City–Maut hin: Der Verkehr hat in der Mautzone um rund 20 Prozent abgenommen, außerhalb der Mautzone um rund sechs Prozent. Die Stockholmer haben seit Einführung der City–Maut in der bemauteten Zone um 30 bis 50 Prozent weniger Zeit im Stau verloren. Die Schadstoffbelastung ist in der Mautzone um 14 Prozent gesunken, in der gesamten Stadt Stockholm um rund drei Prozent. Die Zustimmung zur City–Maut ist in Stockholm ist von 44 Prozent im Jänner auf 54 Prozent derzeit gestiegen.
Der VCÖ spricht sich für eine zeitlich gestaffelte City–Maut in Österreichs Ballungsräumen aus. Laut VCÖ–Vorschlag soll der Tarif für die Stadteinfahrt je nach Tageszeit zwischen null und rund zwei Euro kosten. Mit den Einnahmen aus der Stadt–Maut können die Bus– und Bahnverbindungen verbessert und ausgebaut werden.