City–Maut in Stockholm verringerte Staus um 30 bis 50 Prozent!
Stockholms Bevölkerung hat vor kurzem bei der Volksabstimmung für die Einführung der City–Maut gestimmt. 53 Prozent sagten Ja zur City–Maut. Eine VCÖ–Studie zeigt, dass eine City–Maut für Wien, Graz, Salzburg, Linz, Innsbruck und Klagenfurt geeignet ist. In Stockholm wurdevon Jänner bis Ende Juli die City–Maut gestestet. Der VCÖ weist darauf hin, dass der Verkehr in der Mautzone um 20 Prozent zurückgegangen ist, die Stauzeiten um 30 bis 50 Prozent und die Emissionen um 14 Prozent. Der VCÖ fordert einen Modellversuch für die Stadt–Maut auch in Österreich.
Stockholms Bevölkerung hat bei der Volksabstimmung für die Einführung der City–Maut gestimmt. 53 Prozent sagten Ja zur City–Maut. „Dieses Ergebnis zeigt, dass die Bevölkerung sehr wohl für Stadt–Mauten stimmt, wenn die Staus und die Abgasbelastung verringert werden. Dieses Ergebnis hat Beispielwirkung für andere Städte Europas und damit auch für Österreich„, stellt VCÖ–Experte DI Wolfgang Rauh zum Ja der Stockholmer zur City–Maut fest.
In Stockholm wurde die City–Maut von 3. Jänner bis 31. Juli gestestet. Die Bilanz des Modellversuchs war überzeugend: Der Verkehr hat in der Mautzone um 20 Prozent abgenommen, außerhalb der Mautzone um rund sechs Prozent. Die Stockholmer haben seit Einführung der City–Maut in der bemauteten Zone um 30 bis 50 Prozent weniger Zeit im Stau verloren. Die Schadstoffbelastung ist in der Mautzone um 14 Prozent gesunken, in der gesamten Stadt Stockholm um rund drei Prozent.
Der VCÖ fordert die Einführung der Stadt–Maut auch in Österreichs Ballungsräumen. „Die Stadt–Maut ist ein zukunftsfähiges, modernes Modell zur Verringerung der Verkehrsprobleme in Städten. Die Lebensqualität in den Städten steigt: Eine Stadt–Maut verringert Staus, Verkehrslärm und die Feinstaubbelastung. Die Wirtschaft profitiert, weil die durch die Staus verursachten Kosten verringert werden. Die Geschäfte in der Stadt profitieren, weil durch eine Stadt–Maut weniger Leute in die Einkaufszentren an den Stadtrand fahren„, betont VCÖ–Experte Rauh.
Eine VCÖ–Studie zeigt, dass eine Stadt–Maut für Wien, Graz, Salzburg, Linz, Innsbruck und Klagenfurt geeignet ist. Das VCÖ–Modell sieht wie in Stockholm zeitlich gestaffelte Tarife in der Höhe von null bis zwei Euro pro Stadteinfahrt vor. Die Bemautung soll bereits an der Stadtgrenze bei den Haupteinfahrten beginnen. Mit den Einnahmen aus der Stadt–Maut sollen die Bus– und Bahnverbindungen verbessert und ausgebaut werden.
Stockholms Bevölkerung hat bei der Volksabstimmung für die Einführung der City–Maut gestimmt. 53 Prozent sagten Ja zur City–Maut. „Dieses Ergebnis zeigt, dass die Bevölkerung sehr wohl für Stadt–Mauten stimmt, wenn die Staus und die Abgasbelastung verringert werden. Dieses Ergebnis hat Beispielwirkung für andere Städte Europas und damit auch für Österreich„, stellt VCÖ–Experte DI Wolfgang Rauh zum Ja der Stockholmer zur City–Maut fest.
In Stockholm wurde die City–Maut von 3. Jänner bis 31. Juli gestestet. Die Bilanz des Modellversuchs war überzeugend: Der Verkehr hat in der Mautzone um 20 Prozent abgenommen, außerhalb der Mautzone um rund sechs Prozent. Die Stockholmer haben seit Einführung der City–Maut in der bemauteten Zone um 30 bis 50 Prozent weniger Zeit im Stau verloren. Die Schadstoffbelastung ist in der Mautzone um 14 Prozent gesunken, in der gesamten Stadt Stockholm um rund drei Prozent.
Der VCÖ fordert die Einführung der Stadt–Maut auch in Österreichs Ballungsräumen. „Die Stadt–Maut ist ein zukunftsfähiges, modernes Modell zur Verringerung der Verkehrsprobleme in Städten. Die Lebensqualität in den Städten steigt: Eine Stadt–Maut verringert Staus, Verkehrslärm und die Feinstaubbelastung. Die Wirtschaft profitiert, weil die durch die Staus verursachten Kosten verringert werden. Die Geschäfte in der Stadt profitieren, weil durch eine Stadt–Maut weniger Leute in die Einkaufszentren an den Stadtrand fahren„, betont VCÖ–Experte Rauh.
Eine VCÖ–Studie zeigt, dass eine Stadt–Maut für Wien, Graz, Salzburg, Linz, Innsbruck und Klagenfurt geeignet ist. Das VCÖ–Modell sieht wie in Stockholm zeitlich gestaffelte Tarife in der Höhe von null bis zwei Euro pro Stadteinfahrt vor. Die Bemautung soll bereits an der Stadtgrenze bei den Haupteinfahrten beginnen. Mit den Einnahmen aus der Stadt–Maut sollen die Bus– und Bahnverbindungen verbessert und ausgebaut werden.
VCÖ: City–Maut in Stockholm erfolgreich
(Evaluierungsbericht der Expertenkommission der Stadt Stockholm)
Verkehrsreduktion: 20 Prozent
Stauzeiten: minus 30 bis minus 50 Prozent
Abgasbelastung Mautzone: minus 14 Prozent
Abgasbelastung Stockholm gesamt: minus 3 Prozent
Erwartete Verringerung der bei Verkehrsunfällen verunglückten: minus 5 bis
10 Prozent
Quelle: Stadt Stockholm, VCÖ 2006
Verkehrsreduktion: 20 Prozent
Stauzeiten: minus 30 bis minus 50 Prozent
Abgasbelastung Mautzone: minus 14 Prozent
Abgasbelastung Stockholm gesamt: minus 3 Prozent
Erwartete Verringerung der bei Verkehrsunfällen verunglückten: minus 5 bis
10 Prozent
Quelle: Stadt Stockholm, VCÖ 2006