Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität(current)1
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Mobilität

„Charge with Friends“ soll Österreichs größtes Depot-Ladenetz für Transportunternehmen werden

13.04.2026

kW-Solutions startet Netzwerk für E-LKW

OBS 20260409 OBS0005.jpg
Einige Leitunternehmen der E-Mobilität im Schwertransport, wie Schachinger Logistik, Reder Transporte und Schlager Transport Logistik, sind bereits Unterstützer von Charge with Friends. v.l.n.r. Lukas Skarabela, Klaus Ahamer (beide Schachinger) & Korbinian Kasinger (kW-Solutions). © Paul Gruber

Der Druck auf die Transportbranche, klimafreundlicher zu werden, wächst – doch beim Laden von E-LKW hakt es oft noch. Öffentliche Ladeinfrastruktur gilt als teuer und unpraktisch. Genau hier setzt das Wiener Unternehmen kW-Solutions an: Mit der Plattform „Charge with Friends“ soll ein österreichweites Netzwerk für gemeinsam genutzte Depot-Ladestationen entstehen.
 

Unterbenutzte Infrastruktur als Chance 

Immer mehr Transportunternehmen investieren in eigene Energieökosysteme – bestehend aus Photovoltaik, Batteriespeichern und Ladeinfrastruktur. Das bringt Unabhängigkeit von schwankenden Energiepreisen, führt aber auch zu einem Problem: Viele dieser Anlagen sind nicht voll  ausgelastet.

Gleichzeitig wird das Laden außerhalb des eigenen Depots schnell teuer. Die Folge ist ein ineffizientes Nebeneinander vieler isolierter Ladelösungen. 
 

Vernetzung als Schlüssel

Mit „Charge with Friends“ will kW-Solutions dieses System aufbrechen. Die Idee: Unternehmen öffnen ihre Ladeinfrastruktur für andere Betriebe und nutzen sie gemeinschaftlich. Über die Plattform können Anbieter und Nutzer einander finden, Preise festlegen und Ladevorgänge automatisiert abrechnen.

Ein Preisrahmen von etwa 30 bis 40 Cent pro Kilowattstunde soll das Laden auch unterwegs wirtschaftlich attraktiv machen – und damit eine echte Alternative zum Diesel bieten.

Geschäftsführer Korbinian Kasinger sieht darin einen entscheidenden Hebel: Die bessere Auslastung bestehender Infrastruktur könne das „Nadelöhr beim Laden unterwegs“ beseitigen und die Elektromobilität im Schwerverkehr deutlich beschleunigen.
 

Teil einer größeren Energiewende-Strategie 

Das Projekt ist Teil einer umfassenderen Vision des Unternehmens: Mit der Softwarelösung „Charly® Transportation“ entwickelt kW-Solutions integrierte Systeme für Lade- und Energiemanagement. Ziel ist es, Elektromobilität effizient, sicher und vernetzt in bestehende Logistikstrukturen einzubinden.

„Charge with Friends“ steht dabei für einen grundlegenden Wandel: weg von abgeschotteten Einzellösungen, hin zu einem kooperativen Energiesystem, das vorhandene Ressourcen besser nutzt.
 

Ein Modell mit Zukunft? 

Sollte sich das Konzept durchsetzen, könnte es nicht nur die Kosten für Transportunternehmen senken, sondern auch den Ausbau der Ladeinfrastruktur beschleunigen – ein entscheidender Faktor für die Dekarbonisierung des Güterverkehrs.

Die Idee ist einfach: Wer Strom übrig hat, teilt ihn. Und macht Elektromobilität damit für alle ein Stück praktikabler.

Verwandte Artikel

  • Las Vegas:  Aktivisten fordern schnelleren Umstieg auf Elektro-Lkw
  • PETITION: Kritik an geplanter Besteuerung von E-Dienstautos
  • Österreich verliert Anschluss bei Elektroautos: Kritik an geplanter Steuermaßnahme
  • WKÖ-Bundesspartenobmann Roth: „E-Auto-Steuerpläne sind ein fatales Signal“
  •  Elektroautos dominieren Norwegens Automarkt: Neuer Rekord mit 98,6 Prozent Anteil
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
13.04.2026 | Autor*in: Doris Holler-Bruckner
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Laden so einfach wie Tanken: KI gestaltet Erlebnis für Elektro-Autofahrer neu

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Weltpremiere des CUPRA Raval in Wien

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Donnerstag, 14. Mai 2026, 69.066 Artikel Online

Weitere Themen

  • Bahnreisen durch Europa künftig einfacher: Mit nur einem Klick zum Ticket!
  • Brau Union baut E-Lkw-Flotte in Schwechat aus: Bierlieferungen in Wien zunehmend emissionsfrei
  • Pioniere der Elektromobilität in der Logistik: 93 Prozent der E-Lkw-Anwender sind hochzufrieden
  • Manner mag man eben: Und besonders elektrisch!
  • Logistikbranche fordert Absicherung von Förderungen für emissionsfreie Lkw
  • Las Vegas:  Aktivisten fordern schnelleren Umstieg auf Elektro-Lkw
  • Mobilitätsmonitor: Deutsche wollen bessere Infrastrukturen, öffnen sich der E-Mobilität und sehen dort China vorn
  • Verkehrspolitik im Fokus: Grüne diskutieren in Gänserndorf über Straßenbau und Öffentlichen Verkehr
  • Graz: Reininghaus als Modell für die Mobilität der Zukunft
  • PETITION: Kritik an geplanter Besteuerung von E-Dienstautos
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
11.656 Artikel | Seite 1 von 1.166

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Energiewende mitgestalten – Demokratie stärken, Zukunft sichern Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
OBS 20260409 OBS0005.jpg

Einige Leitunternehmen der E-Mobilität im Schwertransport, wie Schachinger Logistik, Reder Transporte und Schlager Transport Logistik, sind bereits Unterstützer von Charge with Friends. v.l.n.r. Lukas Skarabela, Klaus Ahamer (beide Schachinger) & Korbinian Kasinger (kW-Solutions). © Paul Gruber