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Burgenland setzt auf Windkraft

10.09.2003

Spatenstich für den Windpark Pama

ja © IG Windkraft www.igwindkraft.at
ja © IG Windkraft www.igwindkraft.at

Weiter im Aufwind

Mit dem Spatenstich für den Windpark Pama setzen BEWAG und ihr Tochterunternehmen Austrian Wind Power ihre Windenergie–Initiative fort: In Pama werden acht Windräder errichtet, die im Jahr insgesamt 21 Millionen kWh erzeugen – jedes Windrad sorgt für eine jährliche CO2–Reduktion von 1,8 Millionen Kilogramm sowie eine Erdölersparnis von 170.000 Litern. Ein weiterer Schritt in Richtung "Ökoland Burgenland". Laut einer aktuellen Studie stehen die Burgenländer voll hinter diesem Weg, den der heimische Energiedienstleister und das Land eingeschlagen haben, und beweisen so Verantwortungsbewusstein gegenüber Umwelt und kommenden Generationen.
Nach dem Spatenstich für den Windpark Neusiedl am See im April fällt nun der Startschuss für den Windpark Pama. Dort werden acht Windräder errichtet, die im Jahr insgesamt 21 Millionen kWh erzeugen, was dem Verbrauch von 5700 Haushalten entspricht. Jedes Windrad sorgt für eine jährliche CO2–Reduktion von 1,8 Millionen Kilogramm sowie eine Erdölersparnis von 170.000 Litern. "Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Umwelt", erklärt Bürgermeister Josef Wetzelhofer. Projektentwickler ist die Austrian Wind Power, eine 100prozentige Tochter der BEWAG. Die Standorte wurden nach strengsten Umweltauflagen ausgewählt, im geplanten Windpark kommen nur besonders umweltfreundliche und effiziente Windkraftwerke zum Einsatz. "Dem Burgenland bietet sich eine einmalige Chance – die intensive Nutzung der Windenergie bringt sowohl im ökologischen als auch im ökonomischen Bereich positive Effekte", sind sich die BEWAG–Vorstände Hans Lukits und Günther Ofner einig. Wenn alle weiteren geplanten Projekte in Parndorf, Kittsee und Neudorf/Neuhof realisiert werden, können zusammen mit den bestehenden und im Bau befindlichen Windparks jährlich 820 Millionen kWh erzeugt werden, was dem Verbrauch von zwei Drittel aller burgenländischen Stromkunden entspricht.

Burgenländer für Windkraft

"Wir haben keine hohen Berge und keine großen Flüsse im Burgenland. Deshalb hatten wir bisher auch keine nennenswerte Energie–Erzeugung. Das wird künftig anders. Die Parndorfer Platte ist ein gut geeigneter Standort", freut sich Lukits. Mit den geplanten Maßnahmen kann die BEWAG ihre Existenz langfristig absichern und wird zum wichtigsten Windstromproduzenten Österreichs. Die Burgenländer sehen das mit Wohlwollen, wie eine aktuelle Studie zeigt. Sie sehen in der Windkraft die "sympathischste" Art der Stromerzeugung (Note: 1,46; Sonnenenergie: 1,49; Wasserkraft: 1,59).
Die BEWAG setzt seit Jahren auf einen sauberen Mix aus Wasser– und Alternativenergie. "Unser Engagement in diesem Bereich hat uns von Umweltorganisationen wie Greenpeace und Global 2000 Lob als Vorreiter unter den etablierten Energieversorgern eingebracht", weiß Ofner. Nun bekommt das ganze Land weitere positive Impulse.

Ökoland Burgenland

Von Landesseite gibt es deshalb starken Rückenwind für die Aktivitäten des heimischen Energiedienstleisters. Über alle Parteien hinweg ist man sich einig, dass diese Jahrtausendchance für das Land genützt gehört. Landeshauptmann Hans Niessl: "Meine Vision ist, dass das Burgenland in zehn Jahren in der Energieerzeugung unabhängig ist und unser Bedarf ausschließlich durch erneuerbare Energien abgedeckt wird – damit sind wir das Öko–Land Nummer eins in Österreich!"
Außerdem ist Windenergie die ideale Ergänzung zur Wasserkraft. Im Winterhalbjahr, der Phase mit einem besonders hohen Stromverbrauch, fällt die Wasserkraft auf ein Minimum und die Windkraft erreicht ihre Höchstleistung.
Auch von Landeshauptmann–Stellvertreter Franz Steindl kommt massive Zustimmung für das Projekt: "Der heimische Energieversorger BEWAG hat die Zeichen der Zeit richtig erkannt. Das Windparkprojekt in Pama ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Unabhängigkeit des Landes in der Energieversorgung. Damit bauen wir die Vorreiterrolle des Burgenlandes als Region für Ökologie, Klimaschutz und Nachhaltigkeit weiter aus. Ein Teil der Wertschöpfung bleibt im Burgenland und natürlich werden dadurch auch Arbeitsplätze gesichert und geschaffen."
Quelle Bewag
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10.09.2003 | Autor*in: willfurth
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