Burgenland holt den passathon-Sieg: Erster Gesamtsieger sammelt alle 808 Klimavorzeigegebäude
Der diesjährige passathon – Race for Future hat seinen ersten Gesamtsieger: Der Burgenländer Anton Draskovits hat als erster Teilnehmer alle 808 passathon-Leuchttürme in Österreich mit dem Fahrrad besucht und sich damit die passathon TROPHY 2026 gesichert. Erstmals seit Bestehen des Wettbewerbs geht der Gesamtsieg damit ins Burgenland.
Bereits im Vorjahr hatte Draskovits als Neueinsteiger mit Rang drei aufhorchen lassen. 2026 setzte er sich nun an die Spitze und absolvierte die beeindruckende Tour zu sämtlichen energieeffizienten Vorzeigegebäuden des Landes.
Während der Sieger bereits feststeht, läuft der Wettbewerb für alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch bis 30. September weiter. Aktuell liegen Bernhard aus Vorarlberg mit 545 sowie Maria aus Tirol mit 532 besuchten Leuchttürmen auf den Plätzen zwei und drei. Beide haben bereits das höchste Platin-Level erreicht. Insgesamt konnten bisher 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gold (mindestens 250 Gebäude) sowie weitere 18 Silber (mindestens 125 Gebäude) erringen.
Auch in der Teamwertung bleibt es spannend. Das neu gegründete Team „Kleeblatt“ führt mit 586 gesammelten Leuchttürmen denkbar knapp vor „Quer durch Österreich“ mit 584. Dahinter folgen die Teams Siencnik-Trummer und die Vorjahressieger Parents for Future.
Nicht nur die Radfahrer und Radfahrerinnen, sondern auch zahlreiche Gebäude des passathons wurden heuer ausgezeichnet. Beim erstmals vergebenen Staatspreis Holzbau 2026 gingen sämtliche drei Hauptpreise an Gebäude, die Teil des passathon-Netzwerks sind. Prämiert wurden die Firmenzentrale Windkraft Simonsfeld in Ernstbrunn, das Rathaus Hohenems sowie die Aufstockung der HTL Bau und Design Innsbruck. Eine Anerkennung erhielt zudem der Schulcampus Hittisau in Vorarlberg.
Auch auf europäischer Ebene gab es einen Erfolg: Bei der European Sustainable Energy Week (EUSEW) in Brüssel gewann die Wiener Initiative „100 Projekte Raus aus Gas“ den ersten Platz in der Kategorie „Local Energy Action“. Zahlreiche dieser Projekte können im Rahmen des passathons in Wien besucht werden und zeigen beispielhaft, wie der Ausstieg aus fossilen Heizsystemen gelingen kann.
Neuer Leuchtturm in Niederösterreich
Neu in den Kreis der passathon-Leuchttürme aufgenommen wurde das „Zukunftshaus Alpenland“ in Wolkersdorf. Die offizielle passathon-Plakette wurde an Theresa Reiter, Technikvorständin der Alpenland Gemeinnützigen Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft, überreicht. Im Anschluss wurden weitere energieeffiziente Vorzeigegebäude in St. Pölten erkundet.
Der passathon verbindet Bewegung mit Klimaschutz: Teilnehmerinnen und Teilnehmer sammeln per Fahrrad energieeffiziente Gebäude in ganz Österreich und lernen dabei innovative Lösungen für nachhaltiges Bauen kennen. Wer seine Touren zusätzlich mit der Österreich radelt-App aufzeichnet, kann im Sommer gleichzeitig an der Aktion „Sommerradeln“ teilnehmen und bei beiden Sammelaktionen Punkte sammeln.
Bis zum 30. September haben Interessierte noch die Möglichkeit, weitere Leuchttürme zu entdecken und sich einen Spitzenplatz im österreichweiten Wettbewerb zu sichern.