Bundesregierung präsentiert Maßnahmenpaket für E-Mobilität
Im Zentrum steht der beschleunigte Ausbau der Ladeinfrastruktur entlang von Autobahnen und Schnellstraßen. Durch eine Novelle des Bundesstraßengesetzes sollen künftig Ladestationen an Tankstellen, Raststätten, Rastplätzen und Parkflächen einfacher errichtet werden können. Bisher hätten bestehende Schutzzonen und langwierige Genehmigungsverfahren den Ausbau oft verzögert oder verhindert.
Hanke sprach von einem wichtigen Schritt für die Mobilitätswende und betonte insbesondere die Bedeutung für den Schwerverkehr. Gerade bei LKWs und Bussen sei der Ausbau von Schnellladeinfrastruktur entscheidend. Zudem sei der Umstieg auf E-Mobilität auch ein Beitrag zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern.
Laut Ministerium gibt es derzeit mehr als 38.000 öffentliche Ladepunkte in Österreich. Die Zahl der Ultraschnellladepunkte mit mehr als 150 Kilowatt Leistung habe sich im Jahr 2025 auf über 4.000 verdoppelt. Mit den neuen Regelungen sollen nun auch Autobahnen und Schnellstraßen stärker in das E-Mobilitätsprogramm „eMOVE Austria“ eingebunden werden.