BUND fordert Vorsorgepaket gegen Hitze und Dürre
Der BUND kritisiert insbesondere geplante Kürzungen bei Klimaschutzprogrammen und fordert bereits im kommenden Bundeshaushalt zusätzliche und verlässlich verfügbare Mittel. Davon sollen auch die Kommunen profitieren, die einen großen Teil der notwendigen Maßnahmen vor Ort umsetzen müssen.
„Nach Monaten der Hitze und Dürre ist das Handeln der Bundesregierung überfällig“, sagt BUND-Geschäftsführerin Politik Verena Graichen. Deutschland müsse sich besser gegen Extremwetter wappnen – durch mehr Klimaschutz ebenso wie durch Anpassungsmaßnahmen.
Der BUND unterstützt auch den Vorschlag, eine neue Gemeinschaftsaufgabe für Klimaschutz, Klimaanpassung und Naturschutz im Grundgesetz zu verankern. Damit könnten Bund und Länder die Kommunen langfristig finanziell unterstützen.
Zu den Aufgaben gehören etwa die Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien, kühlere und grünere Städte sowie Maßnahmen, die Böden und Landschaften zu besseren Wasserspeichern machen.
Graichen: „Ob Deutschland widerstandsfähiger in der Klimakrise wird, entscheidet sich zentral in den Kommunen.“