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BUND: Atommüll-Zwischenlager sichern

25.06.2026

​​​​​​​Regelmäßige Statuskonferenz mit echter Beteiligung für Gesamtkonzept und Nachrüstung deutscher Zwischenlager zwingend erforderlich

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Atomkraft © Rob pexels.com
  • Statuskonferenz muss Start für echten Dialog und Beteiligung sein
  • Tragfähiges Gesamtkonzept für den Atommüll unverzichtbar – Zwischenlager nachrüsten
  • Endlagersuche und Zwischenlagerung nicht gegeneinander ausspielen

Berlin -  Anlässlich der  in Berlin stattfindenden Statuskonferenz Zwischenlagerung bekräftigt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) seine zentralen Forderungen an das Bundesumweltministerium (BMUKN) und an das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), bei der Sicherheit der deutschen Zwischenlager endlich deutlich nachzurüsten.
 

Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender: „Wir brauchen ein sicherheitsgerichtetes Gesamtkonzept für die Zwischen- und Endlagerung von Atommüll. Ein Konzept, das die veränderten Bedrohungslagen ernst nimmt. Auf dem Weg dahin muss die Statuskonferenz mehr sein als ein einmaliges Informationsevent. Sie muss ein regelmäßiges Format sein, in dem Öffentlichkeit und zuständige Stellen Fragen und Probleme diskutieren und sie muss zu verbindlichen Konsequenzen führen. Die Situation an den deutschen Zwischenlagern ist ernst und es braucht einen Beteiligungsprozess, der diesen Namen verdient.“
 

Aktuell läuft das Verfahren zur Verlängerung des Zwischenlagers Gorleben in Niedersachsen. Als Erstes von einer ganzen Reihe von Verlängerungsverfahren, werden jetzt Standards festgelegt – auch für die folgenden Standortverfahren. Aus Sicht des BUND ist jetzt die Chance, Zwischenlagerung sicherer zu gestalten. Eine Chance, die aber von der Bundesregierung und dem zuständigen Ministerium bislang nicht ergriffen wird.

Bandt: „Die deutschen Zwischenlager sind nicht ausreichend gesichert. Doch statt ein solides Gesamtkonzept zu erarbeiten, setzt die Bundesregierung auf ein Weiter-so. Dabei ist klar, dass der Müll noch Jahrzehnte an den Standorten verbleiben wird. Daher ist es jetzt wichtig, die Lager entsprechend dem Stand von Wissenschaft und Technik nachzurüsten, nicht zuletzt auch mit Blick auf die neue hybride Kriegsführung. Das Ausspielen von Endlagersuche und Zwischenlagerung lehnen wir als BUND ab, weil es keines der beiden Probleme löst. In jedem Fall muss eine effiziente und zeitgerechte Atomlagersuche mit einer wirksamen Beteiligung der Bevölkerung einhergehen."

 

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Atomkraft © Rob pexels.com