Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie

Budget: Erneuerbare Energien entlasten Budget und stärken Österreichs Wirtschaft

22.05.2026

Die Krisen rund um fossiles Gas und Öl haben Österreichs Staatshaushalt in den vergangenen Jahren massiv belastet.

proPelletsAustria-TschenrechnerinPellets.jpg.jpg
© proPellets Austria / Ein Umstieg rechnet sich
Wien – Laut Zahlen des Finanzministeriums entstand innerhalb von nur vier Jahren ein Budgetloch von beinahe 17 Milliarden Euro. Für den Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) ist klar: Der Ausbau erneuerbarer Energien und gezielte Investitionsanreize – insbesondere beim Heizungstausch – sind nicht nur klimapolitisch notwendig, sondern rechnen sich auch wirtschaftlich für den Staat.
 

„Fossile Energieträger treiben die Kosten für Österreich weiterhin nach oben. Gleichzeitig stehen erneuerbare Energien als Lösung bereit – und zwar mit einem klaren Nettogewinn für das Budget“, betont der EEÖ.



Heizungstausch bringt dem Staat hohe Einnahmen

 

Wie groß der finanzielle Nutzen sein kann, zeigt eine Berechnung der Österreichischen Energieagentur (AEA) am Beispiel des Umstiegs von fossilen Heizsystemen auf Bioenergie. Demnach generieren Installation und Betrieb eines typischen Pelletkessels über eine angenommene Lebensdauer von 20 Jahren Staatseinnahmen von insgesamt rund 55.000 Euro. Diese entstehen vor allem durch Mehrwertsteuern sowie Lohn- und Lohnnebenkosten.
 

Nach Einschätzung der Branche könnten jährlich mehr als 100.000 Heizkessel ausgetauscht werden – mit entsprechend positiven Auswirkungen auf Budget, Beschäftigung und regionale Wertschöpfung. Allerdings sorgen unstete Förderbedingungen zunehmend für Unsicherheit. Das wiederholte Stop-and-Go bei den Förderprogrammen hemme den Markt, kritisiert der EEÖ. Bereits für Juni würden sich leere Fördertöpfe abzeichnen.
 

Martina Prechtl-Grundnig, Geschäftsführerin des EEÖ, fordert daher verlässliche Rahmenbedingungen: „Mit dem Wechsel auf erneuerbare Heizsysteme können sich Österreichs Haushalte aus der fossilen Kostenfalle befreien und gleichzeitig zur Erreichung der Klimaziele beitragen. Dafür braucht es jedoch langfristige Planungssicherheit und stabile finanzielle Anreize.“
 

Besonders problematisch sei, dass es weiterhin keinen klar geregelten Ausstiegspfad für fossiles Öl und Gas gebe. Um den Umstieg nachhaltig voranzutreiben, müsse die Unterstützung für den Heizungstausch dauerhaft abgesichert werden. Ziel sollten laut EEÖ jährlich 60.000 bis 80.000 neue erneuerbare Heizsysteme sein. Die dadurch ausgelösten Einnahmen würden die notwendigen Fördermittel für den Staatshaushalt deutlich übersteigen. 


Erneuerbare Energien stärken die heimische Wirtschaft
 

Neben den direkten Budgeteffekten verweist der EEÖ auch auf die hohe heimische Wertschöpfung erneuerbarer Energien. Eine Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) zeigt, dass Investitionen in erneuerbare Energieanlagen deutlich stärkere wirtschaftliche Effekte in Österreich auslösen als fossile Energieträger.
 

So erzeugt eine Investition von einer Million Euro in den Betrieb erneuerbarer Anlagen laut IHS Wertschöpfungseffekte von rund 960.000 Euro innerhalb Österreichs. Das Geld bleibt damit wesentlich stärker im Inland, stärkt Unternehmen und Arbeitsplätze und reduziert zugleich die Abhängigkeit von importierten fossilen Energieträgern.
 

Für den EEÖ ist daher klar:
Wer heute in erneuerbare Energien investiert, schützt nicht nur Klima und Versorgungssicherheit, sondern entlastet langfristig auch das Staatsbudget.

  • Drucken
  • Empfehlen
22.05.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

USA: Nationale Analyse zeigt tausende Todesfälle rund um AKW

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Neue Studie: Biomethan könnte Österreich Milliarden bringen und tausende Jobs schaffen

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Dienstag, 21. Juli 2026, 69.712 Artikel Online

Weitere Themen

  • Green Planet Energy wächst weiter und investiert Millionen in die Energiewende
  • Umfrage zeigt hohe Zustimmung für erneuerbare Energien in Tirol
  • Studie: KI macht Rechenzentren deutlich klimaschädlicher
  • Mochovce 4 wird mit Uran beladen
  • Hitze zwingt AKW Beznau in die Knie: Reaktoren auf halbe Leistung - Abschaltung droht
  • Hitzewelle bremst Frankreichs Atomkraftwerke aus
  • Atomkehrtwende: Breites Bündnis will neue AKW mit Referendum stoppen
  • Größte Energiegenossenschaft Bayerns wächst weiter
  • Reformpartnerschaft: Für schnellere Energiewende gehören Zuständigkeiten reformiert nicht die demokratischen Spielregeln
  • Zero Emissions Award zeichnet Forschung für klimaneutrale Zukunft aus
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 2
  • 3(current)
  • 4
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.274 Artikel | Seite 3 von 1.328

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
proPelletsAustria-TschenrechnerinPellets.jpg.jpg

© proPellets Austria / Ein Umstieg rechnet sich