Brau Union baut E-Lkw-Flotte in Schwechat aus: Bierlieferungen in Wien zunehmend emissionsfrei
Die Brau Union Österreich treibt die Umstellung ihrer Logistik auf emissionsarme Transporte weiter voran. Am Standort Schwechat wurde die Flotte für die Bierauslieferung in Wien auf insgesamt acht elektrisch betriebene Lkw erweitert. Bereits rund ein Viertel der täglichen Lieferungen in Wien und Umgebung erfolgt damit elektrisch.
Zum Einsatz kommen die E-Lkw vor allem innerhalb des Wiener Gürtels sowie in den Bezirken Rudolfsheim-Fünfhaus und Döbling. Insgesamt sind inzwischen rund 23 Prozent der Auslieferungsflotte des Standorts Schwechat elektrisch unterwegs.
Bei einem Lokalaugenschein informierte sich Mobilitätsminister Peter Hanke über die Umsetzung des Projekts und die dafür eingesetzte Fördermittel. Die Brau Union erhielt im Rahmen des E-Mobilitätsprogramms „eMOVE Austria“ Förderzusagen in Höhe von 4,2 Millionen Euro für die Anschaffung von insgesamt 24 E-Lkw. Acht Fahrzeuge sind bereits im Einsatz, weitere 16 sollen in den kommenden Monaten österreichweit folgen.
Auch die Ladeinfrastruktur am Standort Schwechat wurde entsprechend modernisiert. Für das Laden der Fahrzeuge nutzt die Brau Union ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen aus Österreich.
Othmar Tantscher, Manager Customer Service & National Logistics der Brau Union Österreich, sieht den Ausbau der E-Flotte als wichtigen Schritt zur Verringerung der CO₂-Emissionen im Logistikbereich. Nach ersten Erfahrungen mit einem einzelnen E-Lkw und der Teilnahme am „Zero Emission Transport“-Projekt der Wirtschaftskammer Wien sei nun ein deutlich größerer Teil der Auslieferungen elektrisch möglich.
Neben den neuen E-Lkw setzt die Brau Union auch auf weitere alternative Antriebstechnologien. In Linz kommen etwa teilweise CNG-Lkw zum Einsatz. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen mit dem Logistikpartner Einride zusammen, um Transporte zwischen Brauereien und Lagern in der Steiermark, Oberösterreich und Niederösterreich elektrisch abzuwickeln.
Mobilitätsminister Peter Hanke bezeichnete die Förderung als klares Signal für die Mobilitätswende im Schwerverkehr. Die steigende Zahl elektrisch betriebener Nutzfahrzeuge zeige, dass E-Mobilität inzwischen auch im Transportsektor angekommen sei.
Die Maßnahmen sind Teil der globalen Nachhaltigkeitsstrategie „Brew a Better World“ des HEINEKEN-Konzerns, mit der die Brau Union ihre CO₂-Emissionen langfristig reduzieren will.