Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz

Bodenverbrauch in Österreich 2025 gestiegen

28.04.2026

7,7 Hektar pro Tag – Politisches Ziel deutlich überschritten – „Boden-Budget“ bereits Ende April erschöpft – WWF fordert Maßnahmen gegen fortschreitende Verbauung

AckerBoden.jpg.jpg
© TanteTati auf Pixabay
Wien - Der tägliche Bodenverbrauch in Österreich ist 2025 auf durchschnittlich 7,7 Hektar gestiegen. Das entspricht einem Plus von einem Hektar im Vergleich zu 2024, wie aus aktuellen Berechnungen der Naturschutzorganisation WWF hervorgeht. Insgesamt wurden rund 28 Quadratkilometer Fläche verbraucht, etwa 60 Prozent davon sind versiegelt. Damit liegt der Bodenverbrauch weiterhin deutlich über dem politischen Ziel von 2,5 Hektar pro Tag, das rechnerisch bereits am 29. April überschritten wurde.


„Österreich entfernt sich damit weiter von seinem Nachhaltigkeitsziel, das Boden-Budget ist bereits früh im Jahr erschöpft. Deshalb braucht es konkrete Maßnahmen gegen die fortschreitende Verbauung“, sagt WWF-Bodenschutzsprecher Simon Pories. Der WWF fordert von Bund und Ländern einen verbindlichen Zielpfad zur Senkung des Bodenverbrauchs sowie Reformen in der Raumordnung, im Steuersystem und im Naturschutz.


Hauptverantwortlich für den Bodenverbrauch waren im Jahr 2025 laut WWF die Siedlungsflächen mit durchschnittlich 4,3 Hektar pro Tag, gefolgt von Betriebsflächen (2,6 Hektar pro Tag) sowie Verkehrsflächen (0,9 Hektar pro Tag), davon zum überwiegenden Teil Straßen. „Viel zu oft werden neue Gebäude in Österreich auf der grünen Wiese errichtet, wodurch sich die Zersiedelung mit ihren Straßen, Gewerbegebieten und Logistikzentren weiter in unsere Landschaften frisst”, kritisiert Pories.


Durch Bodenverbrauch und –versiegelung verliert der Boden wichtige Funktionen, die in Zeiten zunehmender Klimafolgen besonders relevant sind. Das Risiko für lokale Überschwemmungen steigt, die Grundwasservorräte füllen sich weniger auf und im Sommer bilden sich verstärkt Hitzeinseln, warnt der WWF.

Hintergrund zur Berechnung der Zahlen 


Die Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK) hat im Dezember 2025 neue Berechnungsmethoden vorgelegt, die aber künftig nur alle drei Jahre Ergebnisse liefern soll. Um auch jährliche Trends zu erkennen, hat der WWF die aktuellen Zahlen anhand der bisher gängigen Methode des Umweltbundesamtes berechnet, deren Grundlage Daten des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen (BEV) bilden.

Das Umweltbundesamt definiert Bodenverbrauch als den Verlust biologisch produktiver Böden durch Verbauung für Siedlungs- und Verkehrszwecke, aber auch für intensive Erholungsnutzungen, Deponien, Abbauflächen, Kraftwerksanlagen und ähnliche Intensivnutzungen. Als versiegelt gelten jene Flächen, die mit einer wasser- und luftundurchlässigen Schicht (meist Beton oder Asphalt) überzogen sind.
  • Drucken
  • Empfehlen
28.04.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

G7 warnt: Bodendegradation wird zum globalen Sicherheitsrisiko

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Energiekrise ist jetzt: Regierung muss endlich handeln

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Freitag, 12. Juni 2026, 69.368 Artikel Online

Weitere Themen

  • Greenpeace zur FIFA WM 2026: Rekord-Emissionen und massives Greenwashing bei Klimazielen und umweltzerstörerischen Sponsoren 
  • Neue FÖS-Studie: Extreme Vermögen verursachen Klimaschäden in Billionenhöhe
  • Alps Future Award feiert Premiere beim AlpenKlimaGipfel auf der Zugspitze
  • Bauen wir die zirkuläre Stadt
  • BUND: Bäume sind natürliche Klimaanlagen gegen die Hitze
  • eLABoration Wood: Neues Bildungslabor macht Wissen über Wald, Holz und Bioökonomie frei zugänglich
  • GLOBAL 2000 kritisiert Budget: „Viele Worte, wenig Taten“ beim Klimaschutz
  • Greenpeace zum Budget: Kosten-Boomerang durch fehlendes Geld für Klimaschutz vorprogrammiert
  • Bonner Klimagespräche: Entscheidende Weichenstellung für Klimaschutz und Waldschutz
  • EU verschärft Druck auf Österreich wegen Aarhus-Konvention
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.398 Artikel | Seite 1 von 1.540

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
AckerBoden.jpg.jpg

© TanteTati auf Pixabay