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BMW Werk Steyr startet Serienproduktion der E-Motoren für die „Neue Klasse“

02.08.2025

Damit wird das Werk in Steyr zum Herzstück der Elektromobilitätsstrategie von BMW

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Der Initialmoment zum Serienproduktionsstart des E-Antriebs im BMW Group Werk Steyr (v. l.): Klaus von Moltke, Leiter Motorenproduktion der BMW AG, mit dem österreichischen Bundeskanzler Christian Stocker und Milan Nedeljković, Produktionsvorstand BMW AG. (08/2025) © BMW Group
Steyr elektrisiert: : Am 1. August 2025 hat die BMW Group im österreichischen Werk Steyr mit der Serienproduktion der neuen vollelektrischen Antriebseinheit für die kommende Fahrzeuggeneration „Neue Klasse“ begonnen. Damit wird das traditionsreiche Werk zum Herzstück der Elektromobilitätsstrategie des Konzerns. 


„Heute stellen wir die Weichen für die Zukunft der BMW Group,“ betonte Milan Nedeljković, Produktionsvorstand der BMW AG. Steyr sei der erste Standort weltweit, an dem die sechste Generation des BMW eDrive – kurz Gen6 – gefertigt wird.  Dieser Schritt markiert nicht nur den Start eines neuen Antriebssystems, sondern auch ein deutliches Bekenntnis zur Innovationskraft Europas. 
 

Eine Milliarde Euro für den Wandel

Seit dem Projektstart im Jahr 2022 investiert die BMW Group über eine Milliarde Euro in die Transformation des Standorts. Ziel ist es, Steyr als führendes Zentrum für moderne Antriebstechnologie zu etablieren. Mit dem Einstieg in die Fertigung von E-Motoren bleibt das Werk auch langfristig ein bedeutender Arbeitgeber: Rund 1.000 Mitarbeitende werden in der neuen E-Motorenmontage beschäftigt. Bis 2030 könnte jeder zweite Arbeitsplatz in Steyr mit Elektromobilität verbunden sein.  Steyr bleibt das Herz der Antriebskompetenz, nun auch für Elektro-Mobilität.  

Alle Kernkomponenten aus einer Hand

Rotor, Stator, Getriebe und Inverter – sämtliche zentralen Komponenten des Gen6-E-Motors entstehen künftig im Werk Steyr. Das Gehäuse des Motors stammt aus der Aluminiumgießerei des BMW-Werks in Landshut und wird vor Ort weiterverarbeitet. Neu ist auch die Produktion des Inverters im eigenen Sauberraum – ein klares Signal für den Einstieg des Werks in die Elektrotechnik.

Das gesamte Produktionskonzept ist modular aufgebaut. Diese Baukastenstruktur erlaubt eine hohe Variantenvielfalt und Skalierbarkeit, wodurch nicht nur Produktionskosten gesenkt, sondern auch Entwicklungszeiten verkürzt werden.

Effizienz, die Maßstäbe setzt

Die sechste Generation des E-Antriebs bringt deutliche Verbesserungen: Dank einer neuen 800-Volt-Architektur sowie dem Einsatz modernster Siliziumkarbid-Technologie (SiC) beim Inverter wird der Energiefluss effizienter gesteuert. Der neue Antrieb ist nicht nur leistungsfähiger, sondern auch leichter und kostengünstiger.

Laut Martin Kaufmann, Leiter der globalen Antriebsentwicklung der BMW AG, wurden die Energieverluste im Vergleich zur Vorgängergeneration um 40 Prozent gesenkt, das Gewicht um 10 Prozent reduziert und die Kosten um 20 Prozent verringert. Das Resultat: Bis zu 20 Prozent mehr Effizienz im Fahrzeug – beim kommenden BMW iX3 50 xDrive bedeutet das eine Reichweite von bis zu 800 Kilometern nach WLTP.


Ein bedeutender Schritt in Richtung Zukunft
 

Mit dem Start der E-Motorenproduktion in Steyr setzt die BMW Group ein starkes Zeichen für den industriellen Wandel und die Bedeutung Österreichs als Hochtechnologiestandort. Was 2022 als Ankündigung begann, wird nun Realität – zur Freude aller Beteiligten. „Was hier startet, ist mehr als ein Produktionsanlauf. Es ist ein klares Bekenntnis zu Europa, zur Technologie, zur Zukunft“, bringt es Klaus von Moltke auf den Punkt.

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Produktion des E-Motors der Gen6 im BMW Group Werk Steyr © BMW Group
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Der Initialmoment zum Serienproduktionsstart des E-Antriebs im BMW Group Werk Steyr (v. l.): Klaus von Moltke, Leiter Motorenproduktion der BMW AG, mit dem österreichischen Bundeskanzler Christian Stocker und Milan Nedeljković, Produktionsvorstand BMW AG. (08/2025) © BMW Group

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Produktion des E-Motors der Gen6 im BMW Group Werk Steyr © BMW Group