Biomasse wird diffamiert
In der heutigen Ausgabe der Zeitung "Die Presse" behauptet die E-Control, dass der Transport von Biomasse eine Verkehrslawine auslöst. Der Hauptverband der Land- und Forstwirtschaftsbetriebe weist diese Aussage aufs Schärfste zurück und fordert eine Richtigstellung dieser Zitate.
Laut Aussage von Österreichs Energieregulator Walter Boltz werden für eine Anlage mit einer Leistung von zehn Megawatt rund 260.000 Lkw-Fahrten jährlich benötigt.
Die angegebene Zahl der Lkw-Fahrten ist um das 37-fache zu hoch angesetzt: "Um eine zehn Megawatt elektrische Anlage zu versorgen, würden in etwa 7.000 Lkw-Fahrten pro Jahr ausreichen", betont Christian Brawenz, Generalsekretär des Hauptverbandes der Land- und Forstwirtschaftsbetriebe.
Zudem befinden sich die meisten Anlagen in Waldnähe oder direkt bei Holzbetrieben wie etwa Sägewerken, Platten- oder Papierindustrie. Das benötigte Material für die Biomasse-Werke muss daher nicht über lange Strecken transportiert werden, sondern kann auf kurzem Weg in die intern angesiedelten Anlagen gebracht werden.
Anstatt die Verwendung von Biomasse mit falschen Zahlen schlecht zu machen, sollten wir diesen umweltschonenden Energiespender für den Klimaschutz nutzen. "Bioenergie aus österreichischen Betrieben hat enorme Vorteile", so Brawenz. "Denn sie reduziert unsere Abhängigkeit von fossiler Energie und Atomstrom. In unseren Wäldern lagert eineÜberfülle an erneuerbarer Energie in Form von nicht genutztem Durchforstungsholz. Diese Chance sollte zum Vorteil unserer Umwelt und Wirtschaft ergriffen werden."
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0206 2004-01-23/16:05
Laut Aussage von Österreichs Energieregulator Walter Boltz werden für eine Anlage mit einer Leistung von zehn Megawatt rund 260.000 Lkw-Fahrten jährlich benötigt.
Die angegebene Zahl der Lkw-Fahrten ist um das 37-fache zu hoch angesetzt: "Um eine zehn Megawatt elektrische Anlage zu versorgen, würden in etwa 7.000 Lkw-Fahrten pro Jahr ausreichen", betont Christian Brawenz, Generalsekretär des Hauptverbandes der Land- und Forstwirtschaftsbetriebe.
Zudem befinden sich die meisten Anlagen in Waldnähe oder direkt bei Holzbetrieben wie etwa Sägewerken, Platten- oder Papierindustrie. Das benötigte Material für die Biomasse-Werke muss daher nicht über lange Strecken transportiert werden, sondern kann auf kurzem Weg in die intern angesiedelten Anlagen gebracht werden.
Anstatt die Verwendung von Biomasse mit falschen Zahlen schlecht zu machen, sollten wir diesen umweltschonenden Energiespender für den Klimaschutz nutzen. "Bioenergie aus österreichischen Betrieben hat enorme Vorteile", so Brawenz. "Denn sie reduziert unsere Abhängigkeit von fossiler Energie und Atomstrom. In unseren Wäldern lagert eineÜberfülle an erneuerbarer Energie in Form von nicht genutztem Durchforstungsholz. Diese Chance sollte zum Vorteil unserer Umwelt und Wirtschaft ergriffen werden."
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OTS0206 2004-01-23/16:05
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