Biomasse-Verband mit Ökostrom-Berechnung unzufrieden
Der Österreichische Biomasse-Verband wirft der Regulierungsbehörde E-Control und E-Wirtschaft vor, bei ihren Berechnungen über den "teuren" Ökostrom von falschen Berechnungsgrundlagen ausgegangen zu sein.
Bei einer seriösen betriebswirtschaftlichen Betrachtungsweise ergäben sich Einsparungen von Biostromanlagen gegenüber großen konventionellen Kraftwerksanlagen in der Größenordnung von 3,5 bis 5,5 Cent pro kWh. Dieser Einsparungseffekt müsse bei der Kostenberechnung für Ökostrom aus Biomasseanlagen in Zukunft berücksichtigt werden, fordert der Verband in einer Pressemitteilung.
Wende man die korrekte Methode der Mehrkostenberechnung an, so reduzierten sich die Mehrkosten von Ökostrom auf deutlich weniger als die derzeit 40 Mio. Euro pro Jahr. "Das heißt, die Hälfte des derzeitigen Ökostromzuschlages wird eigentlich von den Kraftwerksbetreibern und den Netzwerksbetreibern eingesteckt", stellte der stellvertrende Geschäftsführer Josef Plank fest.
Steigende Erdöl- und Kohlepreise
Bei einem weiteren Ausbau, wie er vom Biomasse-Verband gefordert wird, würde sich bei einem Ökostromanteil von 6 Mrd. kWh der erforderliche Beitrag auf maximal 120 Mio. Euro belaufen. "Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass bis zum Jahre 2012 auch der Strom aus konventionellen Kraftwerken auf Grund von weiter steigenden Erdöl- und Kohlepreisen auf dem Weltmarkt deutlich anziehen wird. Es ist daher mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sich der sogenannte teure Ökostrom mittelfristig als sehr kostengünstig, sicher und umweltgerecht herausstellen wird", so Plank.
Laut Biomasse-Verband spiegelt der Börsepreis für elektrischen Strom auf den Netzebenen 1 und 2 die echten Gestehungskosten von Strom aus konventionellen Kraftwerken nicht wider. Alle einschlägigen Fachgutachten seitens der E-Wirtschaft würden aufzeigen, dass die Stromkosten bei neuen konventionellen Kraftwerken mindestens 5,5 bis 6 Cent je kWh betragen. Gegenüber dem Spotmarktpreis von rund 3 Cent/kWh ergeben sich Kostendifferenzen von 2 bis 2,5 Cent/kWh, die fälschlicherweise dem Ökostrom zugeschlagen werden. In einer seriösen betriebswirtschaftlichen Betrachtungsweise müssten diese Kosten dem normalen Strompreis zugeordnet werden.
Die Netzkosteneinsparung bei dezentral erzeugtem Strom aus Bioenergie ist laut Biomasse-Verband ebenfalls nicht verursachergerecht bewertet. Während große Kraftwerke die Kosten der Netzebene 1 bis 3 oder 1 bis 4 brauchen, ist für dezentral erzeugten Biostrom meist nur die Netzebene 5, 6 und 7 erforderlich. Die heutigen technischen Einrichtungen würden eine sehr sichere Betriebsführung dieser Anlagen erlauben. Die Netzkosten für die Netzebene 1 bis 3 betragen durchschnittlich 1,5 Cent/kWh. Berücksichtige man auch die Netzebene 4, so seien bis zu 2,2 Cent/kWh an Netzeinsparungskosten in der Gesamtkostenrechnung beim Ökostrom gegenüberzustellen.
Bei einer seriösen betriebswirtschaftlichen Betrachtungsweise ergäben sich Einsparungen von Biostromanlagen gegenüber großen konventionellen Kraftwerksanlagen in der Größenordnung von 3,5 bis 5,5 Cent pro kWh. Dieser Einsparungseffekt müsse bei der Kostenberechnung für Ökostrom aus Biomasseanlagen in Zukunft berücksichtigt werden, fordert der Verband in einer Pressemitteilung.
Wende man die korrekte Methode der Mehrkostenberechnung an, so reduzierten sich die Mehrkosten von Ökostrom auf deutlich weniger als die derzeit 40 Mio. Euro pro Jahr. "Das heißt, die Hälfte des derzeitigen Ökostromzuschlages wird eigentlich von den Kraftwerksbetreibern und den Netzwerksbetreibern eingesteckt", stellte der stellvertrende Geschäftsführer Josef Plank fest.
Steigende Erdöl- und Kohlepreise
Bei einem weiteren Ausbau, wie er vom Biomasse-Verband gefordert wird, würde sich bei einem Ökostromanteil von 6 Mrd. kWh der erforderliche Beitrag auf maximal 120 Mio. Euro belaufen. "Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass bis zum Jahre 2012 auch der Strom aus konventionellen Kraftwerken auf Grund von weiter steigenden Erdöl- und Kohlepreisen auf dem Weltmarkt deutlich anziehen wird. Es ist daher mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sich der sogenannte teure Ökostrom mittelfristig als sehr kostengünstig, sicher und umweltgerecht herausstellen wird", so Plank.
Laut Biomasse-Verband spiegelt der Börsepreis für elektrischen Strom auf den Netzebenen 1 und 2 die echten Gestehungskosten von Strom aus konventionellen Kraftwerken nicht wider. Alle einschlägigen Fachgutachten seitens der E-Wirtschaft würden aufzeigen, dass die Stromkosten bei neuen konventionellen Kraftwerken mindestens 5,5 bis 6 Cent je kWh betragen. Gegenüber dem Spotmarktpreis von rund 3 Cent/kWh ergeben sich Kostendifferenzen von 2 bis 2,5 Cent/kWh, die fälschlicherweise dem Ökostrom zugeschlagen werden. In einer seriösen betriebswirtschaftlichen Betrachtungsweise müssten diese Kosten dem normalen Strompreis zugeordnet werden.
Die Netzkosteneinsparung bei dezentral erzeugtem Strom aus Bioenergie ist laut Biomasse-Verband ebenfalls nicht verursachergerecht bewertet. Während große Kraftwerke die Kosten der Netzebene 1 bis 3 oder 1 bis 4 brauchen, ist für dezentral erzeugten Biostrom meist nur die Netzebene 5, 6 und 7 erforderlich. Die heutigen technischen Einrichtungen würden eine sehr sichere Betriebsführung dieser Anlagen erlauben. Die Netzkosten für die Netzebene 1 bis 3 betragen durchschnittlich 1,5 Cent/kWh. Berücksichtige man auch die Netzebene 4, so seien bis zu 2,2 Cent/kWh an Netzeinsparungskosten in der Gesamtkostenrechnung beim Ökostrom gegenüberzustellen.