Biogas fürs Bundesheer
Seit längerer Zeit wird an einem Projekt für den Fliegerhorst Zeltweg gearbeitet, dessen Realisierung für nächstes Jahr geplant ist: eine Biogasanlage, die für den Heeresbetrieb Wärme und Strom erzeugt und etwa 400.000 Kubikmeter Erdgas und somit 3000 Tonnen Kohlendioxyd einspart. Die Initiative dazu kam von der Heeresgebäudeverwaltung Süd, eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung sowie das Konzept lieferte die Energieagentur Judenburg. Deren Chef Josef Bärnthaler betont sogleich auf Anfrage, dass sich die für den Fliegerhorst geplante Anlage deutlich von anderen unterscheidet. Nämlich insofern, als dass dort nur Grünschnitt, eventuell in den ersten Jahren auch Maissilage, verwertet wird - also keinerlei Schlacht- oder Speiseabfälle. Deswegen sei auch eine Geruchsbelästigung ausgeschlossen. Bärnthaler: "Es handelt sich um ein nachhaltiges Kreislaufkonzept. Es soll eine echte Vorzeigeanlage werden."
Das Biogasprojekt ist auf die am Heeresgelände anfallende Grünschnittmenge dimensioniert. Der Grünschnitt wird siliert und vergoren. Das vergorene Substrat wiederum kommt als Dünger auf die Flächen.
Spruchreif ist die Anlage geworden, weil beim bestehenden Kesselhaus Sanierungsbedarf bestehen würde und zudem eine eigene Kompostieranlage nötig wäre. In diesem Fall müssten Anrainer sehr wohl mit Geruchsbelästigung rechnen, außerdem wären die Kosten für das Heer zu hoch: "Wir müssen sparen", stellt Ingo Maier vom Militärkommando klar. Und so wird die Anlage von privater Seite vorfinanziert und betrieben, die Ausschreibung dazu läuft. Nach zehn Jahren geht sie in das Eigentum des Heeres über. 2004 soll gebaut werden, das Verfahren wird wie üblich baubehördlich und gewerberechtlich abgewickelt.
Das Biogasprojekt ist auf die am Heeresgelände anfallende Grünschnittmenge dimensioniert. Der Grünschnitt wird siliert und vergoren. Das vergorene Substrat wiederum kommt als Dünger auf die Flächen.
Spruchreif ist die Anlage geworden, weil beim bestehenden Kesselhaus Sanierungsbedarf bestehen würde und zudem eine eigene Kompostieranlage nötig wäre. In diesem Fall müssten Anrainer sehr wohl mit Geruchsbelästigung rechnen, außerdem wären die Kosten für das Heer zu hoch: "Wir müssen sparen", stellt Ingo Maier vom Militärkommando klar. Und so wird die Anlage von privater Seite vorfinanziert und betrieben, die Ausschreibung dazu läuft. Nach zehn Jahren geht sie in das Eigentum des Heeres über. 2004 soll gebaut werden, das Verfahren wird wie üblich baubehördlich und gewerberechtlich abgewickelt.