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BIOECK auf der Freyung

15.12.2005

NEU: Zusätzliche Möglichkeiten auf dem Biobauernmarkt auf der Freyung in WIen

Das auf Betreiben der Stadt Wien eingerichtete BIOECK, der Bio–Bauernmarkt auf der Freyung, ist nun durch neue Transparente und Fahnen mit dem Slogan „BIOBAUERNMARKT „FREYUNG– ihr BIOECK im HERZEN WIENS„ für alle, die in Wien bei Bioerzeugern direkt einkaufen wollen, besser ersichtlich.

Zur Geschichte des BIO–Bauernmarktes auf der Freyung

Im Jahre 1992 wurde am Hof erstmals ein vier Tage dauerndes BIO–Fest veranstaltet. Die Nachfrage war so groß, dass nicht alle Kundenwünsche gleich erfüllt werden konnten. Kein Wunder– manche glaubten, gleich ein halbes Schwein kaufen zu können. Anschließend gründeten 35 Gründungsmitglieder den Verein BIO–Bauernmarkt Freyung. Ziel war es, einen Bauernmarkt zu betreiben, der auch das Gewerbe nicht ausschließt. So gibt es z.B. einen Bäcker, Fleischer, eine Käserei, einen Weinhauer, sowie Kunsthandwerke wie Keramik und Filzprodukte.

Gastteilnehmer sind willkommen – Erlebnischarakter ist geblieben

Gerne sind Gastteilnehmer am Markt willkommen, z.B. gibt es ein Mal im Jahr Urlaubsangebote aus Kärnten, Info–Stände von BIO–Verbänden wie BIO–Austria, Demeter oder Global 2000 sowie Präsentationen diverser regionaler Projekte. Nicht nur einkaufen ist möglich, man kann auch gemütlich essen und trinken– sowohl sitzend als auch wie bei einem Würstlstand stehend, mit Musik begleitet. Für die Kinder gibt es die Möglichkeit, Brettspiele zu spielen. – Mit diesem zusätzlichen Angebot ist der positive Erlebnischarakter des BIO–Fests erhalten geblieben.

Kundenbefragung zeigt: Einheimische und Touristen als Gäste

Auf Grund der verstärkten Nachfrage und der möglichen Versorgung mit frischen BIO–Produkten wurde der regelmäßige Rhythmus des Marktes auf jeweils alle zwei Wochen festgelegt. Beginnend mit der Woche 3 im Kalenderjahr findet der Markt an allen ungeraden Wochenenden im Jahr statt. Die Kundenbefragung aus diesem Jahr bestätigt, dass ein Grossteil der Besucher Stammkundschaften sind und regelmäßig den Markt besuchen. Durch die zentrale Lage im Zentrum von Wien ist der Markt natürlich auch Anziehungspunkt für Touristen. Diese genießen die nette Atmosphäre und nehmen eine kleine Rast ein, um eine Kleinigkeit zu trinken und zu essen.
Bei der Kundenbefragung war ein äußerst positives Echo zu hören, besonders die Gelegenheit, „exklusive„ Produkte direkt beim Erzeuger zu erwerben freut die Besucher. Zum Beispiel gibt es seit mehr als 10 Jahren Bienenhonig von der Imkerei Melissai. Im Winter, bekommt man auch Honigwaben, die sehr reich an „Inhibine„ sind und besonders bei Erkältung, Schnupfen und Heiserkeit . zu empfehlen sind. Neu ist zur Zeit ein Präsentationsstand, bei dem man Trinkhanf verkosten kann, der in der asiatischen Ernährung seinen Ursprung hat.

Ernährungsberatung – geplant ab Frühjahr 2006

Geplant ist außerdem ein neuer INFO–Stand an dem man sich z.B. über gesunde Ernährung, Gentechnik, agrarpolitische Anliegen, ÖKO–Strom , Pflanzenöleinsatz usw. kostenlos erkundigen kann. Der Markt will damit ein zusätzliches neues Service für interessierte Konsumenten anbieten.
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15.12.2005 | Autor*in: stevanov
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