Biodiesel Vienna– mit österreichischem Know–How und Investment
Die BioDiesel Vienna GmbH, (BDV) ein Unternehmen der österreichischen Münzer Holding GmbH, hat seit Mitte Mai 2006 Ihren Probebetrieb im Ölhafen Lobau aufgenommen, die offizielle Eröffnung findet nächste Woche statt. Die BioDiesel–Anlage Lobau wird mit einer Produktionskapazität von ca. 95.000 Tonnen BioDiesel pro Jahr eine der größten derartigen Anlagen in Österreich sein.
Durch den Ersatz von Diesel durch Biodiesel kann auch die Importabhängigkeit von Erdöl gesenkt werden, Durch die im Vorjahr in Kraft getretene Kraftstoffverordnung wird vorgeschrieben, dass Dieselkraftstoffen rund 5 Prozent Biodiesel beigemengt werden muss. Stufenweise muss dieser Prozentsatz bis 2008 auf 5,75 % Biodieselbeiemischung angehoben werden, dadurch werden danach in Österreich rund 500.000 Tonnen Biodiesel benötigt werden Derzeit sind bei der BDV etwa 30 Mitarbeiter beschäftigt, die Anlage soll jedoch weiter ausgebaut werden. Auch das Know–how für die Anlagentechnik stammt aus Österreich, von der BioDiesel International aus Graz, die über jahrzehntelange Erfahrung im Biodieseltechnologiebereich verfügt.
Durch den Ersatz von Diesel durch Biodiesel kann auch die Importabhängigkeit von Erdöl gesenkt werden, Durch die im Vorjahr in Kraft getretene Kraftstoffverordnung wird vorgeschrieben, dass Dieselkraftstoffen rund 5 Prozent Biodiesel beigemengt werden muss. Stufenweise muss dieser Prozentsatz bis 2008 auf 5,75 % Biodieselbeiemischung angehoben werden, dadurch werden danach in Österreich rund 500.000 Tonnen Biodiesel benötigt werden Derzeit sind bei der BDV etwa 30 Mitarbeiter beschäftigt, die Anlage soll jedoch weiter ausgebaut werden. Auch das Know–how für die Anlagentechnik stammt aus Österreich, von der BioDiesel International aus Graz, die über jahrzehntelange Erfahrung im Biodieseltechnologiebereich verfügt.
Umweltfreundlicher Transport ist ein großes Thema
„Großer Vorteil ist der Standort direkt am Hafen Lobau, so können die Rohstoffe nicht nur direkt mit Schiff, sondern auch mit der Bahn angeliefert werden. Direkt von uns weg geht eine Leitung mit dem Biodiesel zur OMV ins Tanklager,„ erklärt Ewald Münzer. So können rund 6000 LKW_Transporte per Jahr eingepart werden. Dies war ein wesentlicher Faktor für die Wahl des Standorts.
Öl aus Europa– kein GVO
Noch ein wesentlicher Aspekt, der für Biodiesel „Made in Austria„ spricht, ist die Tatsache, das man keinen gentschnisch veränderten Raps verwenden will– hier gebe es ansonsten Probleme mit der Verwendung des anfallenden Glycerins, das teilweise auch gleich am Standort für den Betrieb einer KWK–Anlage eingesetzt werden soll. Eine autarke Energieversorgung könnte dadurch garantiert werden und ist ein großes Ziel der Biodiesel Vienna GmbH.
Für die Erzeugung des Kraftstoffes wird ausschließlich pflanzliches Frischöl eingesetzt, derzeit kommt ein Teil des Rohstoffes zwar noch aus ganz Europa, später soll mehr österreichischer Rohstoff verwendet werden, dazu wurden bereits Gespräche mit der österreichischen Landwirtschaft geführt. „Wir wollen möglichst unabhängig vom internationalen Rohstoffmarkt produzieren können.„ so Münzer.
Auch deswegen sei der Bau von ein oder zwei Ölmühlen in Österreich oder im benachbarten Ausland geplant, erklärt Münzer Ein Teil des Rohstoffs kommt übrigens schon jetzt aus der Ölmühle in Bruck.
Für die Erzeugung des Kraftstoffes wird ausschließlich pflanzliches Frischöl eingesetzt, derzeit kommt ein Teil des Rohstoffes zwar noch aus ganz Europa, später soll mehr österreichischer Rohstoff verwendet werden, dazu wurden bereits Gespräche mit der österreichischen Landwirtschaft geführt. „Wir wollen möglichst unabhängig vom internationalen Rohstoffmarkt produzieren können.„ so Münzer.
Auch deswegen sei der Bau von ein oder zwei Ölmühlen in Österreich oder im benachbarten Ausland geplant, erklärt Münzer Ein Teil des Rohstoffs kommt übrigens schon jetzt aus der Ölmühle in Bruck.