„Bio macht Schule„ im Burgenland
Bereits 725 Landwirte bewirtschaften im Burgenland 23.000 ha Ackerfläche rein biologisch. Was das für die Gesundheit und für die Umwelt bringt, darüber wird seit 2002/03 im Projekt „Bio macht Schule„ in burgenländischen Pflichtschulen informiert. Aufgrund des großen Erfolges und der positiven Aufnahme vor Ort wurde das Projekt vor kurzem um ein weiteres Jahr verlängert.
Bäuerinnen machen selbst Aufklärungsarbeit
Mehr als 2.200 Schulkindern wurden bis jetzt die Leistungen der Biolandwirtschaft durch speziell geschulte „Info–Bäuerinnen„ direkt in den Schulen in spielerischer Weise näher gebracht. Zusätzlich machen die Kinder einen Besuch auf einem Biobauernhof und können hier in der Praxis kennenlernen, was sie davor gehört haben. Verkostet werden die Bioprodukte dann bei einer Biojause. Insgesamt stehen sechs Exkursionsbetriebe zur Verfügung. Die Kosten für Honorare, Jause und Fahrt trägt das Land Burgenland.
Der zuständige Agrarlandesrat Niki Berlakovich meint: „Die Grundidee dabei ist, dass Biolandwirtschaft nur dann nachhaltig erfolgreich sein kann, wenn der Produktion eine entsprechende Nachfrage gegenübersteht, diese wird durch dieses Projekt vorangetrieben.
Im Burgenland werden bereits mehr als 13 % der landwirtschaftlichen Flächen biologisch bewirtschaftet –der Bioflächenanteil im EU–Durchschnitt beträgt nur 3,5 %. Mittelfristiges Ziel ist, den Bioflächenanteil im Burgenland auf 20 % bzw. 35.000 ha zu steigern
Der zuständige Agrarlandesrat Niki Berlakovich meint: „Die Grundidee dabei ist, dass Biolandwirtschaft nur dann nachhaltig erfolgreich sein kann, wenn der Produktion eine entsprechende Nachfrage gegenübersteht, diese wird durch dieses Projekt vorangetrieben.
Im Burgenland werden bereits mehr als 13 % der landwirtschaftlichen Flächen biologisch bewirtschaftet –der Bioflächenanteil im EU–Durchschnitt beträgt nur 3,5 %. Mittelfristiges Ziel ist, den Bioflächenanteil im Burgenland auf 20 % bzw. 35.000 ha zu steigern