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BEWAG investiert weiter in Windkraftanlagen

05.05.2004

Die BEWAG und ihr Tochterunternehmen Austrian Wind Power (AWP) wollen den Ausbau von Windkraftanlagen im Nordburgenland weiter forcieren

Zusätzlich zu den bereits 2003 realisierten Projekten in Neusiedl/Weiden, Gols, Neudorf und Pama werden in diesem Jahr noch zwei weitere Windparks in Kittsee und Parndorf errichtet, teilte das Unternehmen in einer Aussendung mit. Insgesamt sollen dann 133 Windräder mit einer Gesamtleistung von rund 217 MW auf der Parndorfer Platte Ökostrom erzeugen.
Damit können 130.000 Haushalte im Burgenland versorgt werden, was gut zwei Dritteln des burgenländischen Gesamtstrombedarfes entspreche. Allein die von AWP umgesetzten Projekte machten ein Investitionsvolumen von etwa 250 Mio. Euro aus. Windenergie sei somit auch als ein wichtiger Jobmotor zu sehen, argumentiert man bei der BEWAG. Die durch die Windkraftanlagen gewonnene Energie entspreche einer CO2–Reduktion von knapp 320.000 Tonnen jährlich. Weiters komme es zu einer Einsparung von Erdöl in einer Menge von rund 30 Mio. Litern pro Jahr.
Um einer "Verspargelung" der Landschaft, die in Deutschland zu massiver Kritik an der Windenergiebranche geführt habe, vorzubeugen, habe die Burgenländische Landesregierung eine Studie in Auftrag gegeben. Darin werden für den nördlichen Teil des Burgenlandes Gebiete nach ihrer Eignung zum Bau von Windkraftanlagen definiert: Für den Raum rund um die Parndorfer Platte seien laut Energieversorger 90 Prozent der Fläche als so genannte Ausschlusszonen ausgewiesen, lediglich zehn Prozent seien für den Windkraftausbau freigegeben worden.
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05.05.2004 | Autor*in: willfurth
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