Beschlüsse von Bonn – Ein kleines Wunder?
Was beschlossen wurde:
Deutschland hat zum Internationalen Aktionsprogramm einen besonderen Beitrag geleistet. Bundeskanzler Gerhard Schröder kündigte vor den Delegierten der Konferenz an, dass die deutsche Bundesregierung von 2005 an für fünf Jahre 500 Millionen Euro bereitstellen wird, woraus für eine neue Finanzierungsfazilität bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau eingerichtet wird. Damit erhöht Deutschland seine schon 2002 in Johannesburg gegebene Zusage, 1 Milliarde Euro für Energieeffizienz und den Ausbau der erneuerbaren Energien bereit zu stellen.
Insgesamt sind ungefähr 165 freiwillige Aktionen und Verpflichtungen für die Aufnahme in das Aktionsprogramm eingereicht worden.
So plant China die Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien an der installierten Gesamtenergieleistung auf 10 Prozent bis 2010. Dies entspricht 60 Gigawatt installierter Gesamtleistung, welche sich voraussichtlich wie folgt zusammensetzen wird: 50 Gigawatt aus kleinen Wasserkraftwerken, 4 Gigawatt durch Windkraft, 6 Gigawatt durch die Nutzung von Biomasse sowie 450 Megawatt aus Solarenergie. Um diese Ziele zu erreichen hat China eine eigene nationale Strategie für erneuerbare Energien entwickelt, wofür die Regierung in Zusammenarbeit mit anderen Akteuren insgesamt rund 50 Mrd. € aufbringen wird.
Die Philippinen haben es sich zum Ziel gesetzt, den Anteil von erneuerbaren Energien an der nationalen Gesamtenergieleistung bis 2013 um 100% auf insgesamt 4.700 Megawatt zu steigern – vor allem über die Nutzung von Erdwärme und Windenergie. Damit werden die Philippinen zum weltgrößten Produzenten von geothermisch erzeugter Energie sowie zum führenden Windenergieerzeuger Südostasiens aufsteigen. Auch die Wasserkraft wird genutzt werden, wofür die Philippinen eine Verdoppelung der daraus gewonnenen Energiemenge geplant haben. Die Philippinen werden darüber hinaus zum zentralen Produzenten und Umschlagplatz für Solarzellen in der ASEAN Region. Bei der Umsetzung dieser wegweisenden Strategie baut die Regierung neben staatlichen Fördermaßnahmen stark auf die Beteiligung der Privatwirtschaft.
Fragen der Finanzierung gehörten zu den zentralen Themen der Konferenz. Der Finanzierungsfonds "Globale Umweltfazilität" (Global Environment Facility, GEF) sagte zu, jährlich 100 Millionen US–Dollar einzusetzen, um anspruchsvolle Erneuerbare–Energien–Projekte in Entwicklungsländern zu unterstützen. Dadurch sollen Gesamtinvestitionen von ca. 500 Millionen US–Dollar pro Jahr ausgelöst werden.
Die Weltbankgruppe hat angekündigt, die Zusagen im Bereich erneuerbarer Energien und Energieeffizienz um jährlich 20% in den nächsten fünf Jahren zu erhöhen. Damit wird sich im Jahr 2010 die jährliche Unterstützung erneuerbarer Energien und Energieeffizienz auf 400 Millionen US–Dollar belaufen, was einer Verdoppelung der bisherigen Summe entspricht.
Insgesamt sind ungefähr 165 freiwillige Aktionen und Verpflichtungen für die Aufnahme in das Aktionsprogramm eingereicht worden.
So plant China die Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien an der installierten Gesamtenergieleistung auf 10 Prozent bis 2010. Dies entspricht 60 Gigawatt installierter Gesamtleistung, welche sich voraussichtlich wie folgt zusammensetzen wird: 50 Gigawatt aus kleinen Wasserkraftwerken, 4 Gigawatt durch Windkraft, 6 Gigawatt durch die Nutzung von Biomasse sowie 450 Megawatt aus Solarenergie. Um diese Ziele zu erreichen hat China eine eigene nationale Strategie für erneuerbare Energien entwickelt, wofür die Regierung in Zusammenarbeit mit anderen Akteuren insgesamt rund 50 Mrd. € aufbringen wird.
Die Philippinen haben es sich zum Ziel gesetzt, den Anteil von erneuerbaren Energien an der nationalen Gesamtenergieleistung bis 2013 um 100% auf insgesamt 4.700 Megawatt zu steigern – vor allem über die Nutzung von Erdwärme und Windenergie. Damit werden die Philippinen zum weltgrößten Produzenten von geothermisch erzeugter Energie sowie zum führenden Windenergieerzeuger Südostasiens aufsteigen. Auch die Wasserkraft wird genutzt werden, wofür die Philippinen eine Verdoppelung der daraus gewonnenen Energiemenge geplant haben. Die Philippinen werden darüber hinaus zum zentralen Produzenten und Umschlagplatz für Solarzellen in der ASEAN Region. Bei der Umsetzung dieser wegweisenden Strategie baut die Regierung neben staatlichen Fördermaßnahmen stark auf die Beteiligung der Privatwirtschaft.
Fragen der Finanzierung gehörten zu den zentralen Themen der Konferenz. Der Finanzierungsfonds "Globale Umweltfazilität" (Global Environment Facility, GEF) sagte zu, jährlich 100 Millionen US–Dollar einzusetzen, um anspruchsvolle Erneuerbare–Energien–Projekte in Entwicklungsländern zu unterstützen. Dadurch sollen Gesamtinvestitionen von ca. 500 Millionen US–Dollar pro Jahr ausgelöst werden.
Die Weltbankgruppe hat angekündigt, die Zusagen im Bereich erneuerbarer Energien und Energieeffizienz um jährlich 20% in den nächsten fünf Jahren zu erhöhen. Damit wird sich im Jahr 2010 die jährliche Unterstützung erneuerbarer Energien und Energieeffizienz auf 400 Millionen US–Dollar belaufen, was einer Verdoppelung der bisherigen Summe entspricht.